Diplomarbeit, 2018
32 Seiten, Note: 1
Diese Fachbereichsarbeit befasst sich mit der Stigmatisierung von Menschen mit HIV und AIDS. Der Fokus liegt auf der Untersuchung der Auswirkungen von Stigmatisierung auf das psychische Wohlbefinden der Betroffenen und auf die Frage, wie sie mit dieser schwierigen Situation umgehen. Die Arbeit beleuchtet, wie Stigmatisierung das Testverhalten und die damit verbundenen Gesundheitschancen von sexuellen Minderheiten beeinflusst.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die historische Entwicklung der Stigmatisierung von Menschen mit HIV und AIDS beleuchtet. Sie stellt die Ziele der Arbeit sowie die wichtigsten Fragestellungen vor. Im zweiten Kapitel wird die Definition der HIV-Infektion und ihr Verlauf, einschließlich der Stadieneinteilung und Therapie, erläutert. Anschließend wird die psychosoziale Belastung von HIV-positiven Menschen thematisiert.
Im dritten Kapitel widmet sich die Arbeit dem Begriff der Stigmatisierung und ihren Auswirkungen. Es werden verschiedene Formen der Stigmatisierung, insbesondere die mit HIV verbundene Stigmatisierung, sowie deren Auswirkungen auf das Leben von Betroffenen betrachtet. Das Kapitel beleuchtet auch die Bewältigungsstrategien, die HIV-positive Menschen entwickeln, um mit Stigmatisierung umzugehen, und befasst sich mit dem Gedanken der kollektiven Selbsthilfe.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen HIV, AIDS, Stigmatisierung, Diskriminierung, psychische Gesundheit, Bewältigungsstrategien, Selbsthilfe, Gesundheitsversorgung, sexuelle Minderheiten, HIV-Testverhalten und Gesundheitschancen.
Stigmatisierung führt oft zu psychischen Belastungen, sozialer Ausgrenzung, Diskriminierung und kann sogar die physische Gesundheit verschlechtern, da Betroffene aus Angst vor Entdeckung medizinische Hilfe meiden.
Instrumentelles Stigma beruht auf der Angst vor Ansteckung, während symbolisches Stigma die Abwertung von Gruppen (z.B. Homosexuelle) aufgrund moralischer Vorurteile beschreibt.
Dazu gehören das Erlernen eines offenen Umgangs mit der Diagnose, die Suche nach Unterstützung in Selbsthilfegruppen und die psychologische Aufarbeitung der Erkrankung.
Aus Angst vor einer positiven Diagnose und der damit verbundenen gesellschaftlichen Ächtung zögern viele Menschen, insbesondere aus Randgruppen, einen Test hinaus.
Selbsthilfe hilft Betroffenen, aus der passiven Opferrolle in eine aktive, handelnde Position zu kommen und gemeinsam gegen Diskriminierung vorzugehen.
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