Examensarbeit, 2015
27 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlage nach Jörg Knobloch
2.1 Schüler mithilfe von Lesekisten zum Lesen verführen
2.2 Chancen und Grenzen
3. Planung und Durchführung
3.1 Begründung für das Vorhaben
3.2 Dokumentation des Buchprojektes
3.3 Ergebnisse der Arbeit mit der Lesekiste
4. Fazit und Ausblick
6. Hinweise
Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit von Lesekisten als handlungs- und produktionsorientierte Methode zur Leseförderung in einer dritten Grundschulklasse, mit dem Ziel, die Lesemotivation der Schüler nachhaltig zu steigern und eine positive Beziehung zu Büchern zu etablieren.
2.1 Schüler mithilfe von Lesekisten zum Lesen verführen
Die im Jahre 1998 vom Pädagogen Dr. Jörg Knobloch entwickelte Lesekiste stellt eine der zahlreichen Möglichkeiten zur modernen Leseförderung in der Schule dar und hat sich mittlerweile als beliebte Unterrichtsmethode im Deutschunterricht der Primar- und Sekundarstufe etabliert. Auch im Ausland hat die Lesekiste Aufmerksamkeit erlangt.
Die Arbeit mit der Lesekiste kommt dem Konzept des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts nach, welcher sich durch „aktiv-produktes Tun“ der Schüler auszeichnet und sie „in literarischen und anderen ästhetischen Ausdrucksformen tätig werden lässt [...]“. Irene Hoppe zufolge regt die Lesekiste besonders in der Schulanfangsphase, d.h. in der Primarstufe, zur individuellen und eigenständigen Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Texten und zum Austausch an.
Der grobe Verlauf der Lesekistenarbeit besteht darin, dass eine Kiste, z.B. ein Schuhkarton, passend zum Thema eines Buches gestaltet und zudem mit kleinen Gegenständen/Materialien, die eine Relevanz im Buch darstellen, befüllt wird. Die Lesekiste eignet sich hervorragend als gemeinsames Klassenprojekt; es kann aber auch jeder Schüler „seine eigene Kiste entwickeln und die fertige Kiste im Rahmen einer Buchvorstellung der restlichen Klasse präsentieren“. Beispielsweise kann ein bevorstehender Lesewettbewerb die Motivation zum Buchprojekt sein. Ebenfalls kann die Lesekiste auf einer Ausstellung, etwa im Rahmen eines Klassen- oder Schulfestes vorgestellt werden.
1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert den Rückgang der Lesemotivation bei Kindern durch digitale Medien und begründet die Relevanz der Lesekistenarbeit als nachhaltiges Projekt zur Leseförderung im Deutschunterricht.
2. Theoretische Grundlage nach Jörg Knobloch: Das Kapitel erläutert das Konzept der Lesekiste als handlungs- und produktionsorientierte Methode, die den Schülern einen kreativen Zugang zur Literatur ermöglicht.
3. Planung und Durchführung: Hier wird das konkrete Buchprojekt in einer dritten Klasse detailliert beschrieben, angefangen bei der Begründung des Vorhabens bis hin zur Dokumentation der verschiedenen Arbeitsphasen.
4. Fazit und Ausblick: Der Autor resümiert, dass die Lesekistenarbeit eine erfolgreiche Methode zur Steigerung der Lesemotivation darstellt, die durch individuelle Anpassungen flexibel in den Unterricht integriert werden kann.
6. Hinweise: In diesem Abschnitt werden methodische Anmerkungen zur Sprachverwendung, zum Bildmaterial und zu verwendeten Abkürzungen innerhalb der Arbeit gegeben.
Lesekiste, Leseförderung, Lesemotivation, Literaturunterricht, Grundschule, Buchprojekt, handlungsorientierter Unterricht, produktionsorientierter Unterricht, Lesekompetenz, Sprachunterricht, kreatives Lernen, Schülerzentrierung, Lesepraxis, Deutschunterricht, Medienkompetenz
Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung und Evaluierung von Lesekisten als Methode zur Leseförderung im Fach Deutsch in einer dritten Klasse.
Die zentralen Themen umfassen die Theorie des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts, die praktische Planung von Buchprojekten und die Steigerung der Freude am Lesen bei Grundschülern.
Das Ziel ist es, durch die Arbeit mit Lesekisten eine positive Verbindung zwischen Kindern und Büchern zu schaffen und damit die individuelle Lesemotivation zu fördern.
Es handelt sich um eine praxisorientierte Arbeit, die auf dem pädagogischen Konzept von Dr. Jörg Knobloch basiert und die Umsetzung sowie die Ergebnisse eines konkreten Unterrichtsvorhabens dokumentiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Beschreibung der Planung und die praktische Dokumentation des Buchprojektes inklusive der Ergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Lesekiste, Leseförderung, Lesemotivation, handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht sowie Grundschule.
Die Differenzierung erfolgte unter anderem durch die Einteilung in heterogene Zweierteams für die Präsentationsvorbereitung und durch die Möglichkeit der individuellen Buchwahl.
Der Schuhkarton dient als zentrales Gestaltungselement der Lesekiste, in dem die Kinder durch mitgebrachte Gegenstände und Materialien eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem gelesenen Buch visualisieren.
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