Masterarbeit, 2015
118 Seiten, Note: 1,3
Die Masterarbeit analysiert die Einstellung von Grundschullehrkräften zum Anspruch des Wortzeugnisses. Sie untersucht, wie die Lehrpersonen das Wortzeugnis im Schulalltag wahrnehmen und welche Herausforderungen mit der Erstellung dieser Form der Leistungsbeurteilung verbunden sind.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die das Thema Wortzeugnis in den Kontext der Leistungsgesellschaft einordnet. Es wird erläutert, warum das Wortzeugnis in der Primarstufe als alternatives Instrument zur traditionellen Zensurenvergabe eingeführt wurde. Die folgenden Kapitel beleuchten die Entwicklung des Wortzeugnisses, seine formalen und inhaltlichen Grundlagen, die pro und contra Argumente in der pädagogischen Debatte sowie die diagnostischen Aspekte.
Im Weiteren werden die Erwartungen verschiedener Adressaten an das Wortzeugnis, wie z.B. Schüler, Eltern und Lehrer, beleuchtet. Es wird zudem ein Überblick über den Forschungsstand zum Thema Wortzeugnis aus der Perspektive der Lehrkräfte gegeben. Die eigene Untersuchung, die sich mit der Einstellung der Lehrpersonen zum Anspruch des Wortzeugnisses befasst, wird vorgestellt und die Forschungsmethode erläutert. Abschließend werden die Ergebnisse der Untersuchung ausgewertet und interpretiert.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Wortzeugnis, Leistungsbeurteilung, Grundschule, Lehrerperspektive, Diagnostik, pädagogische Anforderungen, Belastungen, Erwartungshaltungen, Forschungsstand und Praxisbezug.
Ein Wortzeugnis bietet eine detaillierte verbale Beschreibung der Lernentwicklung und des Sozialverhaltens, während Noten eine stark komprimierte Leistungsbewertung auf einer Skala darstellen.
Die Untersuchung zeigt, dass viele Grundschullehrkräfte den hohen zeitlichen Aufwand und den diagnostischen Anspruch als erhebliche Belastung im Schulalltag wahrnehmen.
Lehrer stützen sich auf Beobachtungsdokumentationen, Schülerarbeiten und pädagogische Diagnostik, um ein umfassendes Bild der individuellen Lernbiografie zu zeichnen.
Pro: Höhere Aussagekraft und Motivation für Schüler. Contra: Hoher Zeitaufwand für Lehrer und teilweise schwierige Verständlichkeit für Eltern.
Eltern wünschen sich klare Informationen über den Leistungsstand ihres Kindes, haben aber oft Schwierigkeiten, die pädagogischen Formulierungen korrekt in klassische Leistungskategorien einzuordnen.
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