Bachelorarbeit, 2019
84 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
1.3 Motivation zur Arbeit
2 Theorie und Methoden zur Marktpotenzialanalyse
2.1 Marktpotenzialanalyse
2.1.1 Bedeutung, Zuordnung und Motive der Marktpotenzialanalyse
2.1.2 Begriffsbestimmung von Marktgrößen und verwandter Termini
2.1.2.1 Markt- und Absatzpotenzial
2.1.2.2 Markt- und Absatzvolumen
2.1.2.3 Marktanteil und der relative Marktanteil
2.1.2.4 Marktausschöpfungsgrad bzw. Marktsättigungsgrad
2.1.3 Relevanz und Methoden der Marktforschung
2.2 Segmentierung als Instrument zur Zielgruppenbildung (Teilmarkt)
2.2.1 Begriffserklärung von Segmentierung und Zielgruppen (Teilmarkt)
2.2.2 Ziele und Nutzen durch Segmentierung
2.2.3 Anforderungen an die Segmentierungskriterien
2.2.4 Segmentierungskriterien
2.2.4.1 Produktbezogene Kriterien
2.2.4.2 Kundenbezogene Kriterien
2.2.4.2.1 Business-to-Customer
2.2.4.2.2 Business-to-Business
2.2.4.3 Nutzenbezogene Kriterien
2.3 Nutzfahrzeuge
2.3.1 Begriffserklärung
2.3.2 Klassifizierung von Nutzfahrzeugen und deren Einsatzgebiete
3 Praxisteil: Marktpotenzialberechnung für Ford Nutzfahrzeuge
3.1 Vorstellung des Ford-Autohauses
3.2 Vorstellung der Ford Nutzfahrzeuge und der Fahrzeugpalette
3.3 Bestimmung des Marktes (Zielgruppen) mittels Segmentierung
3.3.1 Handwerker
3.3.2 Personenbeförderungsunternehmen
3.3.3 Speditionsunternehmen
3.4 Datenerhebung und -auswertung zur Marktvolumenberechnung/Marktanteil
3.5 Markt- und Absatzpotenzialberechnung mit möglichen Szenarien
4 Fazit
Das primäre Ziel der Arbeit besteht darin, für ein fiktives Ford-Autohaus in der Region Mönchengladbach eine fundierte Marktpotenzialanalyse für das Produktsegment der Nutzfahrzeuge (Nfz) durchzuführen, um die zukünftige maximale Aufnahmemenge und das daraus resultierende Absatzpotenzial zu ermitteln.
2.2.4.1 Produktbezogene Kriterien
In vielen Branchen erweist sich die produktbezogene Marktsegmentierung als geläufiges und altbewährtes Vorgehen. Ebenso hat diese Methode in der Automobilindustrie einen hohen Stellenwert. Da die Konzentration in der Betrachtungsweise auf das Produkt gerichtet ist, wird nach Heise/Hünerberg dieses Vorgehen auch als „Angebotssegmentierung“ betitelt. Abgeleitet stehen somit die angebotscharakteristischen Kriterien Preisklassen und die technischen Aspekte im Vordergrund.
Für das Segmentierungskriterium Preisklassen haben sich die unteren, mittleren und oberen Marktklassifizierungen etabliert. Darüber hinaus werden nach Diez von diesen Marktklassifizierungen, welche den Großteil des Marktes bilden, weitere Klassifizierungen der sogenannten Luxus- und Premiumklassen abgrenzt. Die Unterschiede in den Preisansätzen sind i.d.R. nach Fahrzeuggröße begründet. Die Preis-Segmentierung nach Fahrzeugklassen bzw. -größen benutzt Zuordnungskürzeln von A000 (Toyota IQ, smart Fortwo) bis D (Lamborghini Gallardo, Mercedes S-Klasse, Bentley Continental etc.). In der Automobilindustrie sind neben der Segmentierung nach Preisklassen auch technische Segmentierungskriterien relevant. Technische Kriterien sind bspw. die Produktmerkmale: Motorleistung, Antriebsstränge, Fahrwerk etc. Ferner werden auch sogenannte Bodystyles (Limousine, Cabriolet, SUV, Coupé, Sportwagen) zu den produktbezogenen Merkmalen kategorisiert. Zusammenfassend hat die produktbezogene Segmentierung innerhalb der Automobilbranche eine bedeutsame Stellung. Gleichwohl reicht diese allein nicht aus, um einen definierten Gesamtmarkt in homogene Teilmärkte zu zerlegen. Insofern werden weitere Segmentierungskriterien benötigt, welche in den weiteren Unterpunkten erörtert werden.
1 Einleitung: Einführung in die Problemstellung des Nutzfahrzeugmarktes und Definition der Zielsetzung der Bachelorarbeit.
2 Theorie und Methoden zur Marktpotenzialanalyse: Erläuterung der theoretischen Grundlagen für Marktpotenzialanalysen, einschließlich relevanter Marktgrößen und Segmentierungsmethoden.
3 Praxisteil: Marktpotenzialberechnung für Ford Nutzfahrzeuge: Anwendung der theoretischen Methoden auf das fiktive Ford-Autohaus zur Ermittlung regionaler Marktpotenziale für verschiedene Kundensegmente.
4 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, kritische Reflexion des methodischen Vorgehens und Ausblick auf zukünftige Marktentwicklungen.
Marktpotenzialanalyse, Nutzfahrzeuge, Ford, Marktsegmentierung, B2B-Marketing, Zielgruppenbestimmung, Absatzpotenzial, Handwerk, Personenbeförderung, Spedition, Marktforschung, Absatzvolumen, Wettbewerbsanalyse, Marketingstrategie, Prognose.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Durchführung einer Marktpotenzialanalyse für Nutzfahrzeuge eines fiktiven Ford-Autohauses in der Region Mönchengladbach.
Die zentralen Felder sind die theoretische Fundierung der Marktpotenzialanalyse, die Segmentierung von B2B-Märkten sowie die praktische Anwendung dieser Konzepte auf die Fahrzeugpalette von Ford.
Das Hauptziel ist es, die zukünftige maximale Aufnahmemenge für Ford-Nutzfahrzeuge im regionalen Markt zu bestimmen und daraus ein realistisches Absatzpotenzial für das Autohaus abzuleiten.
Es wird ein mehrstufiger Segmentierungsansatz basierend auf dem STP-Modell (Segmenting, Targeting, Positioning) angewandt, kombiniert mit Sekundärdaten-Auswertungen und der Herleitung von Marktkennzahlen über implizite Annahmen.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Vorstellung des Ford-Autohauses, die Analyse der Zielgruppen (Handwerk, Personenbeförderung, Spedition) und die detaillierte Berechnung des Marktvolumens sowie des Marktpotenzials.
Wichtige Begriffe sind Marktpotenzialanalyse, B2B-Segmentierung, Ford-Nutzfahrzeuge, Absatzpotenzial, Zielgruppenorientierung und Marktforschung.
Aufgrund der hohen Anzahl an Handwerksbetrieben in der Region und deren überdurchschnittlich hohem Bedarf an leichten Nutzfahrzeugen der Klasse N1 macht diese Branche etwa 90 % des prognostizierten Marktpotenzials aus.
Gesetzliche Vorgaben wie Fahrverbote für ältere Diesel-Fahrzeuge oder Euro-Richtlinien beeinflussen die Kaufentscheidungen der Zielgruppen und bieten Chancen für den Absatz modernerer, emissionsärmerer Ford-Modelle.
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