Bachelorarbeit, 2021
65 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Resilienz – Widerstandsfähigkeit für Individuen und Organisationen
2.1 Personale Resilienz
2.1.1 Arbeitsplatz als Schutzfaktor
2.1.2 Verlauf von individuellen Krisen
2.2 organisationale Resilienz
2.2.1 Resiliente soziale Organisationen
2.2.2 ISO 22316 – Diagnoseinstrumente für organisationale Resilienz
2.2.3 Wissen in Netzwerken teilen
2.3 Zusammenspiel personale und organisationale Resilienz
3 Wissensnetzwerke in sozialen Organisationen
3.1 Begriffsabgrenzung Daten – Informationen – Wissen
3.1.1 Wissensarten und Wissensträger
3.1.2 Wissensbasis in sozialen Organisationen
3.1.3 Entwicklung von nützlichem Wissen
3.2 Netzwerke
3.3 Wissensnetzwerke
3.3.1 Merkmale, Aufgaben und Formen
3.3.2 Wissensnetzwerke als Projektmanagement Organisation
3.3.3 Anwendungen und Verortung im Management
3.3.4 Entwicklungsphasen und Regeln von Wissensnetzwerken
3.3.5 persönlich oder virtuell
4 Social Media in sozialen Organisationen
4.1 Social Media Formen
4.2 Wandel in der Anwendung von Social Media
4.3 Beitrag zu einer effektiven und effizienten Wissensverteilung und Wissensnutzung
4.4 Rahmenbedingungen und Voraussetzungen
4.5 Risiken und Hindernisse durch die Anwendung
5 Schutzfaktoren für resiliente soziale Organisationen
5.1 Wissenskultur und Organisationsstruktur
5.2 Wiki, Mikroblogging und ShareNet als mögliche Anwendungen
5.3 Wissensnetzwerke, Wissensspirale und Ebenen der organisationalen Resilienz
6 Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den Einfluss von Wissensnetzwerken auf die Entwicklung organisationaler Resilienz in sozialen Organisationen zu untersuchen und zu analysieren, ob soziale Medien einen Beitrag zur effektiven Wissensverteilung und -nutzung leisten können.
3.1.1 Wissensarten und Wissensträger
Wissen kann im Allgemeinen nach Träger und Art unterschieden werden. Individuelles Wissen, kollektives Wissen und organisationales Wissen beziehen sich auf die unterschiedlichen Wissensträger. Individuelles Wissen beschreibt den Wissensgrad eines Einzelnen. Das kollektive Wissen beschreibt eine Summe an Wissen das sich gesellschaftlich, kulturell und medial in einem bestimmten geografischen Raum entwickelt hat. Das organisationale Wissen umfasst das Wissen einer Organisation in Bezug auf Abläufe, Regeln, Gewohnheiten oder Strukturen. Organisationen besitzen demnach Erfahrungs- und Reflexionswissen (vgl. Wiater 2007: S. 21).
Eine weitere Möglichkeit ist es, Wissen in seiner Mehrdimensionalität mit einer Metapher, dem Wasser, zu beschreiben. Wissen ist somit wie Wasser beinahe überall vorzufinden und lebenswichtig. Es kommt in den drei Aggregatszuständen flüssig, fest und gasförmig vor. Fest wie Eis und somit greifbar in Form von Dokumentationen oder dem Intranet. Diese häufig textbasierte Form muss für Mitarbeiter*innen häufig noch in den entsprechenden Kontext gebracht werden. Denn diese Form des Wissens ist schwer direkt in der Praxis anwendbar. Flüssiges Wissen wird häufig verwendet und entsteht in Weiterbildungen oder Schulungen wie Einführungsveranstaltungen und wird teilweise dokumentiert. Dieses Wissen ist zwar greifbar wie Wasser, doch ebenso flüchtig. Es rinnt durch die Finger davon. Denn es stellt sich häufig die Frage der Kosten-Nutzen-Relation von Fortbildungen für deren Anwendung in der Praxis. Für die Abläufe in der Organisation bildet dieses Wissen jedoch das Gerüst. Dampfförmiges Wissen ist sprachlich schwer zu vermitteln, unbewusst und prozesshaft. Es zeigt sich erst in seinen Handlungen und Wirkungen (Werte, kollektive Erfahrungen oder geteilte Routinen). Wissen in diesen drei Aggregatszuständen gilt es für die Entwicklung resilienter sozialer Organisationen nutzbar zu machen (vgl. Pircher 2014: S. 19-22).
1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Wissensgesellschaft, die Bedeutung von Resilienz in der VUKA-Welt und die Forschungsfragen der Arbeit.
2 Resilienz – Widerstandsfähigkeit für Individuen und Organisationen: Theoretische Herleitung von Resilienzkonzepten auf persönlicher und organisationaler Ebene sowie die ISO-Norm 22316.
3 Wissensnetzwerke in sozialen Organisationen: Definition und Abgrenzung von Wissen, Netzwerken und Wissensnetzwerken sowie deren Bedeutung im Wissensmanagement.
4 Social Media in sozialen Organisationen: Analyse verschiedener Social Media Formen und deren Beitrag zur Wissensverteilung unter Berücksichtigung organisatorischer Rahmenbedingungen.
5 Schutzfaktoren für resiliente soziale Organisationen: Diskussion über Unternehmenskultur, Lernprozesse und spezifische Anwendungen wie Wikis zur Stärkung der Resilienz.
6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Rolle von Wissensnetzwerken und Social Media für die organisationale Resilienz in sozialen Einrichtungen.
Wissensnetzwerke, Resilienz, soziale Organisationen, Social Media, Wissensmanagement, Organisationsentwicklung, Fehlerkultur, Kollaboration, Wissensspirale, Communities of Practice, Wissensbasis, digitale Transformation, VUKA, soziale Arbeit.
Die Arbeit untersucht, wie soziale Organisationen Wissensnetzwerke als Ressource nutzen können, um in einem dynamischen Umfeld resilient und widerstandsfähig zu agieren.
Die zentralen Themen sind organisationale und personale Resilienz, Wissensmanagement, der Einsatz von Social Software und die Bedeutung einer lernfördernden Organisationskultur.
Es wird erforscht, welchen Einfluss Wissensnetzwerke auf die Entwicklung resilienter sozialer Organisationen haben und ob soziale Medien einen Beitrag zur wirksamen Wissensanwendung leisten können.
Es wird eine fundierte Literaturanalyse durchgeführt, die verschiedene theoretische Modelle zur organisationalen Resilienz und zum Wissensmanagement gegenüberstellt und auf den Kontext sozialer Organisationen anwendet.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Resilienz, die detaillierte Beschreibung von Wissensnetzwerken sowie die Analyse von Social Media Anwendungen und deren Nutzen im sozialen Sektor.
Wesentliche Begriffe sind Wissensnetzwerke, organisationale Resilienz, soziale Organisationen, Social Software und Wissensspirale.
Social Software kann Barrieren abbauen, den informellen Austausch fördern und schnelles Lernen durch kollektive Intelligenz ermöglichen, was die Organisation agiler auf Krisen reagieren lässt.
Eine gelebte Fehlerkultur ist ein kritischer Schutzfaktor, da sie Vertrauen schafft und es den Mitgliedern ermöglicht, Wissen zu teilen, ohne Angst vor negativen Konsequenzen haben zu müssen.
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