Bachelorarbeit, 2021
62 Seiten, Note: 1,0
Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
Teil 1. Einleitung
1.1 Hintergrund
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Vorgehensweise
Teil 2. Grundlagen der PTBS Erkrankung
2.1 Posttraumatische Belastungsstörung
2.2 Neuronale Entstehung von PTBS
2.3 Symptome
2.4 Diagnostik
2.4.1 ICD-10
2.4.2 DSM-5
2.5 Grundlagen der Behandlung
2.6 Präventivmaßnahmen der Bundeswehr
2.6.1 Vor den Einsatz
2.6.2 Während des Einsatzes
2.6.3 Nach dem Einsatz
2.7 Vorhandene Studienlage
Teil. 3 Methodik
3.1 Hypothese
3.2 Rahmenbedingungen
3.2.1 Fragebogen
3.3. Verwendete Messinstrumente
3.3.1 Gütekriterien
3.4 Durchführung und Auswertung
3.4.1 Pretest
3.4.2 Durchführung der Befragung
3.4.3 Auswertung der Befragung
3.5 Statistische Verfahren und Datenanalyse
Teil 4. Ergebnisse
4.1 Darstellung der Stichprobe
4.1.1 Laufbahn
4.1.2 Einsätze
4.2 Ergebnisdarstellung deskriptive Statistik
4.2.1 Ergebnisse zu den einzelnen Items
4.2.2 Angaben zur Rehabilitationsmaßnahme
4.2.3 Ergebnisse nach Auswertung
4.3 Ergebnisdarstellung explorative Statistik
4.3.1 Kategorisierung
4.3.2 Cronbach´s Alpha
4.3.3 Korrelation
4.4 Hypothesen Test
Teil 5. Diskussion
5.1 Limitierungen der Methode
5.2 Diskussion der Rahmenbedingungen und der Statistik
5.3 Implikationen der Ergebnisse
5.4 Weiterer Forschungsbedarf
Teil. 6. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Effektivität bestehender Rehabilitationsmaßnahmen für Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr, die nach Auslandseinsätzen an einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) erkrankt sind, und prüft mittels einer quantitativen Onlinebefragung, ob diese Maßnahmen aus Sicht der Betroffenen zielführend sind.
1.1 Hintergrund
Es befinden sich zurzeit ca. 2500 Soldat*innen auf 3 Kontinenten im Auslandseinsatz. Durch die globale Entwicklung und dem steigenden Interesse der Politik und der Mitglieder der North Atlantic Treaty Organization (NATO) daran, dass die Bundeswehr mehr Verantwortung für Problemgebiete übernehmen soll, ist die Tendenz der Einsätze für die Bundeswehr steigend (vgl. Bundeswehr, 2021b, o. S.). Das Risiko, dem die Soldat*innen in ihren Einsätzen ausgesetzt sind, wird regelmäßig bestätigt. So wurde eine deutsche Patrouille in Mali Ende Juni durch einen Selbstmordanschlag mit einer Autobombe angegriffen, bei der 12 Soldat*innen teilweise schwer verletzt wurden (vgl. Sanitätsdienst der Bundeswehr, 2021, o. S.). Diese und ähnliche Situationen aus der Vergangenheit, lassen das Thema PTBS für Soldaten relevant werden. Im nächsten Abschnitt wird die Fragestellung der Arbeit definiert.
Teil 1. Einleitung: Das Kapitel führt in die Problematik von PTBS bei Bundeswehrangehörigen nach Auslandseinsätzen ein und definiert die zentrale Forschungsfrage sowie das Vorgehen der Arbeit.
Teil 2. Grundlagen der PTBS Erkrankung: Hier werden Definition, neuronale Entstehung, Symptomatik und die diagnostischen sowie therapeutischen Standards der PTBS erläutert, ergänzt um die spezifischen Präventionsmaßnahmen der Bundeswehr.
Teil. 3 Methodik: Dieses Kapitel beschreibt das Studiendesign als Querschnittsstudie, die Durchführung der Onlinebefragung und die statistischen Auswertungsmethoden mittels HADS-D Fragebogen.
Teil 4. Ergebnisse: Die empirischen Daten der Stichprobe werden deskriptiv und explorativ ausgewertet, um die subjektive Wirksamkeit der Rehabilitationsmaßnahmen darzustellen und die Hypothesen zu testen.
Teil 5. Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, Limitationen der methodischen Vorgehensweise aufgezeigt und Implikationen für die medizinische Versorgung der Soldaten diskutiert.
Teil. 6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen, welche verdeutlichen, dass die Mehrheit der Betroffenen die aktuellen Rehabilitationsmaßnahmen als unzureichend bewertet, und fordert langfristige sowie verbesserte Versorgungsansätze.
PTBS, Bundeswehr, Auslandseinsatz, Soldaten, Rehabilitationsmaßnahmen, HADS-D, psychische Belastung, Therapieerfolg, Angst, Depression, Trauma, quantitative Forschung, Versorgungsstruktur, Soldatenbetreuung, psychische Gesundheit.
Die Arbeit befasst sich mit der Beurteilung der Effektivität von Rehabilitationsmaßnahmen, die Bundeswehrsoldaten nach Auslandseinsätzen aufgrund einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) in Anspruch nehmen.
Die Themenfelder umfassen die medizinischen und psychologischen Grundlagen der PTBS, die bestehenden Behandlungsmodelle der Bundeswehr sowie die subjektive Bewertung dieser Maßnahmen durch betroffene Soldaten.
Die Forschungsfrage lautet: Sind die bestehenden Rehabilitationsmaßnahmen bei Soldat*innen mit PTBS, hervorgerufen durch einen Einsatz, nach aktueller wissenschaftlicher Erkenntnislage zielführend und wird das durch die Erfahrung betroffener Soldat*innen bestätigt?
Der Autor führt eine quantitative Querschnittsstudie in Form einer Onlinebefragung durch und ergänzt diese durch eine Literaturrecherche. Die Daten wurden mittels der Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS-D) erhoben.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Aufarbeitung der PTBS-Erkrankung und deren Prävention/Behandlung innerhalb der Bundeswehr sowie die detaillierte statistische Auswertung der Umfrageergebnisse zur subjektiven Symptombesserung.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie PTBS, Bundeswehr, Auslandseinsatz, Rehabilitationsmaßnahmen, HADS-D und psychische Gesundheit charakterisiert.
Die Studie zeigt geschlechterspezifische Unterschiede auf; insbesondere gaben die befragten weiblichen Soldatinnen in der Stichprobe keine subjektive Verbesserung ihrer PTBS-Symptome durch die Rehabilitationsmaßnahmen an.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Mehrheit der befragten Soldaten die Rehabilitationsmaßnahmen als nicht ausreichend betrachtet und dass keine signifikante subjektive Besserung der Angst- oder Depressionssymptomatik im Verhältnis zur Therapiedauer feststellbar ist.
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