Masterarbeit, 2021
99 Seiten, Note: 1,7
1 Automatisierung von Prozessen
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Robotic Process Automation
2.2 Hyperautomation
2.2.1 Begriffsdefinitionen
2.2.2 Einordnung der Technologien
2.2.3 Referenzdefinition dieser wissenschaftlichen Arbeit
3 Methodik
3.1 Gesamtvorgehen der Arbeit
3.2 Vorgehen der Literatursuche
3.2.1 Vorgehen der Forschungsmethodik nach vom Brocke und Team
3.2.2 Definition und Umfang der Literaturrecherche
3.2.3 Konzeptualisierung der Thematik
3.2.4 Literaturrecherche
3.2.5 Literaturanalyse
3.3 Darstellung der Implementierung
3.4 Darstellung der Evaluierung
3.4.1 Datenerhebung
3.4.2 Auswertung und Datenanalyse
4 Strukturierte Literaturanalyse - Synthese
4.1 Konzeptmatrix
4.1.1 Dimension: KI Technologie
4.1.2 Dimension: Einsatzbereich
4.1.3 Dimensionen: Einsparpotenzial
4.2 Erkenntnisse für die Praxis
4.3 Implikationen für die Implementierung
5 Darstellung des Artefakts
5.1 Eckdaten des Projekts
5.2 Genereller Workflow in UiPath
5.2.1 Get Mail & Classify
5.2.2 Main Process
5.3 Spezifikation ML-Modell (NLP)
5.4 Spezifikation RPA in UiPath
5.5 Evaluierung des Artefakts
6 Kritische Beurteilung
6.1 Theoretische Implikationen
6.2 Praktische Implikationen
6.3 Limitationen
7 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Anwendung von Hyperautomation zur Prozessautomatisierung im Versicherungsumfeld, mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Stand einzuordnen und durch einen prototypischen RPA-Bot praxisrelevante Schlussfolgerungen abzuleiten.
2.1 Robotic Process Automation
Zunächst wird der Begriff RPA definiert. In der weiteren Ausführung wird zudem auf die verschiedenen Betriebsmodi und der Abgrenzung zu ähnlichen Technologien eingegangen. Der Fokus liegt auf dem Schaffen eines grundlegenden Gesamtverständnis der Technologie.
Grundsätzliche Definition.
“RPA is a noninvasive integration technology used to automate routine, repetitive and predictable tasks through orchestrated UI interactions that emulate human actions.” (Ray et al. 2019)
Der Zweck von RPA besteht darin, menschliche Aufgaben in Geschäftsprozessen durch Roboter, auch Bots genannt, zu ersetzen (Syed et al. 2020, S.3). Es handelt sich nicht um physische Roboter, sondern vielmehr um software-basierte Lösungen, die menschliche Arbeitskraft imitieren (Aguirre und Rodriguez 2017, S.2). Dabei interagieren die Softwareprogramme, je nach Betriebsmodi, ähnliche wie menschliche Benutzer, direkt über die grafische Benutzeroberfläche des Computer oder der Anwendungen (van der Aalst et al. 2018, S.269).
1 Automatisierung von Prozessen: Einführung in die Notwendigkeit der Prozessautomatisierung und Abgrenzung von RPA zur künstlichen Intelligenz als Basis der Hyperautomation.
2 Theoretische Grundlagen: Definition und theoretische Einordnung von Robotic Process Automation sowie Hyperautomation als Zielzustand.
3 Methodik: Beschreibung des wissenschaftlichen Vorgehens auf Basis der Design Science Research Methodology und der strukturierten Literaturanalyse.
4 Strukturierte Literaturanalyse - Synthese: Synthese der Literatur zu Anwendungsfällen und technologischen Ausprägungen der Hyperautomation.
5 Darstellung des Artefakts: Praktische Beschreibung der Entwicklung eines Prototyps zur automatisierten Widerrufsbearbeitung in einem Versicherungsumfeld.
6 Kritische Beurteilung: Diskussion der theoretischen und praktischen Implikationen sowie der Limitationen der durchgeführten Untersuchung.
7 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der Hyperautomation.
Hyperautomation, Robotic Process Automation, RPA, Künstliche Intelligenz, KI, Machine Learning, Natural Language Processing, Prozessautomatisierung, Versicherungsumfeld, Design Science Research, Prototyp, Artefakt, Geschäftsprozessmanagement, Digitale Transformation, Workflow Automation.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der praktischen Anwendung und Einordnung von Hyperautomation, einer Kombination aus RPA und KI-Technologien, um Geschäftsprozesse effizienter zu automatisieren.
Die zentralen Felder sind die technologische Einordnung von Hyperautomation, die systematische Analyse existierender Anwendungsfälle in der Literatur sowie die praktische Umsetzung eines Proof of Concept.
Das Ziel ist die wissenschaftliche Einordnung der Technologie, die Ableitung praktischer Erkenntnisse für Unternehmen sowie die Entwicklung und Evaluation eines Prototyps zur automatisierten E-Mail-Bearbeitung.
Die Arbeit folgt der Design Science Research Methodology (DSRM) nach Peffers et al. und nutzt eine strukturierte Literaturanalyse nach vom Brocke et al. zur Theoriebildung.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen, die methodische Vorgehensweise, die Synthese der Literatur mittels einer Konzeptmatrix sowie die konkrete Implementierung und Evaluierung eines RPA-Prototyps.
Die Arbeit lässt sich primär über Hyperautomation, RPA, KI, Prozessautomatisierung und das Versicherungsumfeld definieren.
Die Evaluation erfolgte durch qualitative, semi-strukturierte Experteninterviews mit den Stakeholdern des kooperierenden IT-Unternehmens tech11, um den Praxiswert und die Akzeptanz zu bewerten.
NLP wird eingesetzt, um eingehende Kunden-E-Mails automatisch zu klassifizieren (Widerruf vs. andere Anliegen), wodurch der RPA-Bot erst in die Lage versetzt wird, prozessspezifische Aktionen auszuführen.
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