Bachelorarbeit, 2021
83 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit untersucht die Europäische Strategische Autonomie im Kontext der zunehmenden internationalen Multipolarität und fragt, inwieweit sie als ein Ausdruck von Balancing verstanden werden kann. Der Fokus liegt auf dem defensiven Neorealismus und der Überprüfung der Hypothese, ob das Streben nach strategischer Autonomie ein Balancing-of-Threat darstellt.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und stellt die Relevanz und Forschungsfrage der Arbeit vor. Kapitel 2 beleuchtet den theoretischen Hintergrund aus Sicht des defensiven Neorealismus, während Kapitel 3 den thematischen Hintergrund mit der Europäischen Strategischen Autonomie und der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik beleuchtet. Kapitel 4 analysiert die Fallstudien SSZ und EVF, um die Hypothese eines Balancing-of-Threat zu überprüfen. Die Zusammenfassung und das Fazit stellen die Ergebnisse und Schlussfolgerungen der Arbeit dar.
Europäische Strategische Autonomie, Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Defensiver Neorealismus, Balancing, Balancing-of-Threat, Balancing-of-Power, Multipolarität, Ständige Strukturierte Zusammenarbeit, Europäischer Verteidigungsfond, Machtposition der USA.
ESA bezeichnet das Bestreben der EU, in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik eigenständig handlungsfähig zu sein und eigene Ziele verfolgen zu können.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass ESA eher einem „Balancing-of-Power“ entspricht, das auf die dominante Machtposition der USA in Europa reagiert.
Die Ständige Strukturierte Zusammenarbeit (SSZ) und der Europäische Verteidigungsfond (EVF) sind konkrete Instrumente zur Stärkung der europäischen Verteidigungskooperation.
Aufgrund der zunehmenden internationalen Multipolarität verlagert sich der Fokus der US-Außenpolitik, was die EU zwingt, eigene Fähigkeiten in ihrer Nachbarschaft zu entwickeln.
Die Untersuchung erfolgt aus der Perspektive des defensiven Neorealismus nach Kenneth Waltz und Stephen Walt.
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