Diplomarbeit, 2008
101 Seiten, Note: 2,0
1 Forschungsbedarf, Gegenstand, Zielsetzung, Aufbau und Methodik der Arbeit
1. 1 Begründung des Forschungsbedarfes
1.2 Gegenstand der Arbeit
1.3 Zielsetzung
1.4 Aufbau und Methodik
2 Corporate Social Responsibility, Corporate Citizenship und Wirkungsanalyse
2.1 Corporate Social Responsibility
2.1.1 Definition
2.1.2 Historische Entwicklung unternehmerischer Verantwortung
2.1.3 Zur Begründung gesellschaftlicher Verantwortungsübernahme
2.1.3.1 Moral
2.1.3.2 Nachhaltigkeit
2.1.3.3 Gesellschaftliche Betriebslizenz
2.1.3.4 Reputation
2.1.4 Zwischenfazit
2.2 Corporate Citizenship
2.2.1 Corporate Citizenship als soziale Investitionen
2.2.2 Formen gesellschaftlichen Engagements
2.2.3 Inhalte des Konzepts der Corporate Citizenship
2.2.4 Aufgabenfelder der Corporate Citizenship
2.2.5 Die Anspruchsgruppen: Shareholder Value vs. Stakeholder Value
2.2.6 Resultierende „neue“ Aufgabenfelder
2.2.7 Zwischenfazit
2.3 Wirkungsanalyse
2.3.1 Überblick über die vorhandenen Instrumente
2.3.2 Social Return on Investment
2.3.3 Der Sustainable Value Ansatz
2.3.4 London Benchmarking Group
2.4 Zwischenfazit
3 Multinationale Unternehmen in der Regionalentwicklung
3.1 Die Übernahme bürgerschaftlicher Verantwortung im regionalen Kontext
3.1.1 Soziale Ordnung und die Überwindung von Koordinationsproblemen
3.1.2 Soziales Kapital als Standortfaktor
3.1.3 Ziele regionaler Kooperation
3.2 Entwicklungspartnerschaft als Perspektive der Nachhaltigkeit
3.2.1 Regionale Corporate Citizenship
3.2.2 Regional Governance
3.2.3 Business Case Corporate Citizenship
3.2.4 Identifikation strategischer Handlungsfelder
4 Empirische Befunde angewandter Corporate Citizenship
4.1 Regionale Akteure in der Region Braunschweig
4.1.1 Die Region Braunschweig
4.1.2 Akteure in der Entwicklungspartnerschaft
4.1.3 Handlungsfelder regionaler Kooperation
4.1.4 Regionale Herausforderungen
4.1.4.1 Infrastruktur
4.1.4.2 Kultur:
4.1.5 Zwischenfazit
4.2 Das Fallbeispiel Volkswagen
4.2.1 Das Unternehmen als Bürger mit lokalem und globalem Einfluss
4.2.2 Standortgeschichte Volkswagen
4.2.3 Das Management von Nachhaltigkeit bei Volkswagen
4.2.4 Corporate Citizenship bei Volkswagen
4.2.5 Systematisierung des bürgerschaftlichen Engagements
4.2.5.1 Philanthropie
4.2.5.2 Betriebliche Sozialleistungen
4.2.5.3 Globale Politik
4.2.5.4 Gesellschaftspolitik
4.2.6 Zwischenfazit
4.3 Corporate Citizenship im internationalen Vergleich
4.3.1 Analyse einer international vergleichenden Studie
4.3.2 Diskussion der Studie im Hinblick auf Volkswagen
4.3.3 Zwischenfazit
5 Handlungsempfehlungen
5.1 Corporate Citizenship als Managementproblem
5.2 Stand der Implementierung bei Volkswagen
5.3 Integration von Corporate Citizenship in strategisches und operatives Management
6 Fazit
Die Arbeit verfolgt das Ziel, theoretische Grundlagen zur Messung und zu regionalökonomischen Wirkungen sozialer Investitionen multinationaler Unternehmen zu schaffen. Dabei steht die Frage im Fokus, welche Wirkungen bürgerschaftliches Engagement auf regionaler Ebene entfaltet und wie diese – unter Einbeziehung regionaler Akteure – strategisch in die Unternehmensführung integriert werden können.
2.3.2 Social Return on Investment
Social Return on Investment (SROI) ist eine Methode, die den Ertrag sozialer Investitionen misst. Die Methode kommt aus den Vereinigten Staaten und wird seit kurzem auch in europäischen Ländern eingeführt (SCHOLTEN o.J:1).
SROI geht von der Annahme aus, dass jeder Betrag eines Subventionsgebers (gemeinnützige Fonds, Staat oder Unternehmen) an ein sozial-gesellschaftliches Projekt faktisch eine Investition in dieses Projekt darstellt und als solche auch beurteilt werden kann. SCHOLTEN stellt fest, dass „dennoch bei der Zuteilung an eine Einrichtung oder an ein Projekt, selten eine solche Investitionsanalyse“ gemacht würde (ebd. 1).
Dies ist zunächst schon deshalb unverständlich, weil ein Unternehmer im Allgemeinen vor dem Start eines Projektes oder einer Geschäftstätigkeit zunächst einen Geschäftsplan formulieren muss, um damit bei einem Finanzier, meist einer Bank, einen Kredit für die Realisierung seines Vorhabens beantragen zu können.
Der Kreditgeber beurteilt dann neben den Fähigkeiten des Unternehmers und Grundlagen wie etwa einem vernünftigen Marketing vor allem auch die Notwendigkeit der zu tätigenden Investitionen und die Prognose für zukünftige Umsätze des Unternehmens. Diese Einschätzung verhilft dem Geldgeber zu seiner Entscheidung über Risiko und Nutzen des neu gegründeten Unternehmens und seine damit verbundene Sicherheit, dass das verliehene Kapital nebst der üblichen Verzinsung wieder zurückfließen wird (vgl.: BMU 2007).
1 Forschungsbedarf, Gegenstand, Zielsetzung, Aufbau und Methodik der Arbeit: Einführung in die Problemstellung des bürgerschaftlichen Engagements multinationaler Unternehmen und Darlegung der methodischen Vorgehensweise.
2 Corporate Social Responsibility, Corporate Citizenship und Wirkungsanalyse: Theoretische Einordnung der Konzepte CSR und CC sowie Vorstellung verschiedener Instrumente zur Messung sozialer Wirkungen.
3 Multinationale Unternehmen in der Regionalentwicklung: Analyse der Interaktion zwischen Unternehmen und Region sowie der Bedeutung von Netzwerken und Regional Governance.
4 Empirische Befunde angewandter Corporate Citizenship: Untersuchung der Akteure in der Region Braunschweig und detaillierte Fallstudie zum Engagement der Volkswagen AG.
5 Handlungsempfehlungen: Ableitung strategischer Empfehlungen zur Integration von Corporate Citizenship in das Management von Nachhaltigkeit.
6 Fazit: Zusammenfassung der Kernergebnisse und Ausblick auf zukünftige Forschungsnotwendigkeiten.
Corporate Citizenship, Corporate Social Responsibility, Volkswagen AG, Regionalentwicklung, Regional Governance, soziale Investitionen, Social Return on Investment, nachhaltige Unternehmensstrategie, bürgerschaftliches Engagement, Standortfaktor, Stakeholder, Wirkungsanalyse, Multinationale Unternehmen, Region Braunschweig, Netzwerke.
Die Arbeit untersucht das Konzept des bürgerschaftlichen Engagements (Corporate Citizenship) multinationaler Unternehmen und deren Bedeutung als regionalökonomische Akteure.
Zentrale Themen sind die theoretische Abgrenzung von CSR und Corporate Citizenship, Methoden zur Messung sozialer Wirkungen sowie die Einbettung von Unternehmen in regionale Entwicklungsprozesse.
Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für eine strategische und effiziente Implementierung von Corporate Citizenship in die Unternehmensführung zu erarbeiten, gestützt durch das Fallbeispiel Volkswagen.
Die Arbeit basiert primär auf einer umfangreichen Literaturanalyse, ergänzt durch Experteninterviews mit Verantwortlichen der Volkswagen AG.
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Corporate Citizenship, der Messung von sozialer Wirkung durch Instrumente wie SROI und SVA sowie der Rolle von Regional Governance.
Schlüsselbegriffe sind Corporate Citizenship, Nachhaltigkeitsmanagement, regionale Akteure, soziale Investitionen und strategische Unternehmensführung.
Die Arbeit identifiziert Volkswagen als ein Unternehmen, das in vielen Aufgabenfeldern der Corporate Citizenship aktiv ist, jedoch besteht noch Optimierungspotenzial bei der messbaren Evaluierung des Erfolgs.
Die Region dient als exemplarischer Untersuchungsraum, um das Zusammenspiel zwischen einem multinationalen Konzern, lokalen Akteuren und dem Entstehen von Clusterstrukturen aufzuzeigen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

