Bachelorarbeit, 2008
113 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
1.1 Einleitung und Zielsetzung
1.2 Begriffsdefinitionen
1.2.1 Trockenrasen
1.2.2 Steppe
1.2.3 Pannonikum – pannonisch
1.3 Methodik
2 BESCHREIBUNG DES BEARBEITUNGSGEBIETES
2.1 Die pflanzengeografische Gliederung des österreichischen Pannonikums
2.1.1 Vertikale Gliederung nach Höhenstufen
2.1.2 Horizontale Gliederung nach Florenbezirken
2.1.3 Der Einfluss der Ökofaktoren auf die Vegetation
3 UNTERSCHEIDUNG VERSCHIEDENER TROCKENRASEN
3.1 Pflanzensoziologische Gliederung
3.2 Unterscheidung nach geologischem Untergrund
3.2.1 Einteilung der Trockenrasen nach Substrattypen
3.2.2 Verbreitung der pannonischen Vegetation nach geologischem Untergrund
4 DER WECHSEL VON AUSBREITUNG UND RÜCKGANG DER TROCKENRASEN IM PANNONIKUM
4.1 Die Vegetationsgeschichte des Pannonikums im Quartär
4.1.1 Erdgeschichtlicher Überblick
4.1.1.1 Das Pleistozän
4.1.1.2 Das Holozän
4.2 Theorien zur Ausbreitung der Steppenvegetation
4.2.1 Eiszeitliche Überdauerung einzelner Arten vor Ort
4.2.2 Einwanderung von Steppenarten im Spätglazial
4.2.3 Einwanderung von Steppenarten in postglazialen Warmzeiten
4.2.3.1 Die Waldsteppentheorie nach WENDELBERGER
4.2.4 Ausbreitung von Steppenarten durch Weidewirtschaft
4.3 Die Veränderung der pannonischen Flora durch die Einwanderung neuer Arten
4.4 Schwierigkeiten bei der Rekonstruktion von Ausbreitung und Rückgang der pannonischen Steppe
4.5 Der anthropogene Einfluss auf die pannonische Vegetation im Zusammenhang mit der wechselnden Ausdehnung der Steppe
4.5.1 Erste größere Ausbreitungsphasen der sekundären Steppe
4.5.2 Der Rückgang der pannonischen Steppe bis zum Hochmittelalter
4.5.3 Die neuerliche Ausbreitung der Steppe bis zum 18. Jahrhundert
4.5.4 Entwicklung des aktuellen Trends zum Rückgang der pannonischen Steppe
4.5.4.1 Die Änderung der Wertehaltung zu den Trockenrasen als Folge der veränderten Lebens- und Wirtschaftsweise des Menschen
4.5.4.1.1 Trockenrasen als „Ödland“
4.5.4.1.2 Der Begriff der „Versteppung“
5 AKTUELLE GEFÄHRDUNGEN FÜR TROCKENRASEN
5.1 Verbrachung
5.1.1 Verfilzung und Vergrasung
5.1.2 Versaumung
5.1.3 Verbuschung und Verwaldung
5.2 Ausbreitung der Robinie
5.3 Düngung und Stickstoffimmissionen
5.4 Pestizideintrag
5.5 Aufforstung
5.6 Umbruch zur Gewinnung von Ackerland
5.7 Intensive Erholungsnutzung
5.8 Müllablagerung
5.9 Intensivierung der Landwirtschaft
5.10 Bodenabbau
5.11 Bautätigkeit
6 PANNONISCHE TROCKENRASEN AUF DER ROTEN LISTE DER GEFÄHRDETEN BIOTOPTYPEN ÖSTERREICHS
7 ABSCHLIESSENDE ÜBERLEGUNGEN
7.1 Zusammenfassung
7.2 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung der pannonischen Trockenrasen in Österreich unter Berücksichtigung menschlicher Einflüsse sowie die daraus resultierenden aktuellen Gefährdungsursachen für diese Biotoptypen.
4.5 Der anthropogene Einfluss auf die pannonische Vegetation im Zusammenhang mit der wechselnden Ausdehnung der Steppe
Im weiteren geschichtlichen Verlauf geht man davon aus, dass der Mensch im Zuge des Landgewinns für Siedlungs-, Weide- und später auch Ackerbauzwecke langsam immer größere gehölzfreie Flächen schuf. Diese boten der Steppenvegetation die Möglichkeit zur weiteren Ausbreitung auf sekundäre Standorte, ohne von Gehölzen verdrängt zu werden. Im Laufe der Zeit wurde durch die Ausweitung der Freiflächen auch der Landschaftscharakter mancher Gegenden in Richtung offene Steppe verändert. Allerdings verlief diese Entwicklung in den unterschiedlichen Gebieten des Pannonikums nicht kontinuierlich, nicht zeitgleich und nicht mit derselben Intensität.
1 EINLEITUNG: Definiert das Untersuchungsgebiet und die Zielsetzung der Arbeit bezüglich der Ausbreitung und Gefährdung pannonischer Trockenrasen.
2 BESCHREIBUNG DES BEARBEITUNGSGEBIETES: Erläutert die pflanzengeografische Gliederung und den Einfluss klimatischer sowie ökologischer Faktoren auf die Vegetation.
3 UNTERSCHEIDUNG VERSCHIEDENER TROCKENRASEN: Behandelt die pflanzensoziologische Klassifizierung und die Bindung an spezifische geologische Untergründe.
4 DER WECHSEL VON AUSBREITUNG UND RÜCKGANG DER TROCKENRASEN IM PANNONIKUM: Analysiert die Vegetationsgeschichte seit dem Pleistozän und die Rolle des Menschen bei der Schaffung sekundärer Trockenrasen.
5 AKTUELLE GEFÄHRDUNGEN FÜR TROCKENRASEN: Detaillierte Darstellung der modernen Bedrohungsfaktoren wie Sukzession, Nährstoffeinträge und Landnutzungsänderungen.
6 PANNONISCHE TROCKENRASEN AUF DER ROTEN LISTE DER GEFÄHRDETEN BIOTOPTYPEN ÖSTERREICHS: Ordnet die verschiedenen Trockenrasentypen in die offizielle Rote Liste der gefährdeten Biotoptypen ein.
7 ABSCHLIESSENDE ÜBERLEGUNGEN: Fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige Schutzmaßnahmen.
Pannonische Trockenrasen, Österreich, Steppenvegetation, Anthropogene Einflüsse, Gefährdung, Biotoptypen, Rote Liste, Sukzession, Weidewirtschaft, Vegetation, Biodiversität, Pannonikum, Naturschutz, Landnutzung, Stickstoffimmissionen
Die Arbeit analysiert die historische Ausbreitung und den aktuellen Gefährdungsstatus von Trockenrasen im pannonischen Raum Ostösterreichs unter besonderer Berücksichtigung menschlicher Einflüsse.
Neben der Vegetationsgeschichte und ökologischen Grundlagen liegt der Fokus auf der Rolle des Menschen, der pflanzensoziologischen Gliederung sowie den vielfältigen modernen Gefährdungsursachen dieser Lebensräume.
Das Ziel ist es, die historischen Dynamiken zwischen Ausbreitung und Rückgang der Trockenrasen zu klären und die Ursachen für deren aktuelle Bedrohungssituation wissenschaftlich fundiert aufzuzeigen.
Es handelt sich primär um eine Literaturarbeit, die durch eigenständig durchgeführte Vegetationsanalysen und Beobachtungen vor Ort, insbesondere in den Hainburger Bergen, ergänzt wurde.
Der Hauptteil behandelt die Vegetationsgeschichte, verschiedene Ausbreitungstheorien der Steppenvegetation sowie eine detaillierte Auflistung der Faktoren, die heute zum Rückgang der Trockenrasen führen.
Pannonisches Pannonikum, Trockenrasen, Kultursteppe, anthropogene Überprägung, Gefährdung, Biotopschutz, Vegetationsgeschichte und Sukzession.
Sie ist essentiell, da sekundäre Trockenrasen maßgeblich durch menschliche Bewirtschaftung entstanden sind und ohne diese traditionelle Nutzung – anders als die primären Gesellschaften – der Verbrachung und Verwaldung unterliegen.
Der Mensch ist heute der zentrale Faktor: Durch das Aufgeben extensiver Bewirtschaftungsformen (Weide/Mahd), Aufforstungen mit nicht standortgerechten Arten und indirekte Einflüsse wie Stickstoffimmissionen wird die Existenz dieser artenreichen Lebensräume gefährdet.
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