Bachelorarbeit, 2008
110 Seiten, Note: B (sehr gut)
1. Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Dank
1.3 Ausgangslage
1.3.1 Kurzdefinitionen
1.3.2 Zusammenarbeit von Strang I und II
1.3.3 Leitende Annahmen
1.4 Ziele
1.6 Aufbau der Arbeit
2. Theorie
2.1 Begriffe
2.1.1 Berufsentwicklung
2.1.2 Berufsidentität
2.2 Theoriezugänge
2.2.1 Professionssoziologische Betrachtungen
2.2.2 Systemtheoretische Verortung
2.2.3 Fokus Ökonomisierung
3. Forschungsmethode
3.1 Standardisierte Befragung
3.2 Leitfadeninterviews
3.3 Forschungsprinzip
3.4 Hypothesen
3.5 Datenaufbereitung und -auswertung
4. Ergebnisse
4.1 Auswertung der standardisierten Befragung
4.1.1 Ergebnisse der quantitativen Forschung
4.2 Auswertung der Leitfadeninterviews
4.2.1 Ergebnisse der qualitativen Forschung
4.3 Zusammenfassung der Forschungsergebnisse
4.4 Hypothesen – Abhandlung der forschungsleitenden Annahmen
5. Diskussion
5.1 Abhandlung der Unterfragen
6. Schlussfolgerungen
6.1 Entwurf einer Einrichtung
6.1.1 Inhaltlich-strategische Ausrichtung
6.2 Argumentation kombiniert Strang I und II
6.2.1 Fernziel (Strang I und II)
6.2.2 Massnahmen
6.3 Ausblick und Empfehlungen
6.4 Prozessreflexion
6.5 Zum Ende der Arbeit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Beschreibung und der Entwurf einer institutionalisierten Einrichtung, die einen expliziten Auftrag zur aktiven Förderung der Berufsentwicklung in der Soziokulturellen Animation hat. Dabei wird untersucht, wie Erfahrungswissen von Professionellen und theoretische Erkenntnisse zu einem anwendungsorientierten Modell verknüpft werden können, um den aktuellen Anforderungen an die Profession gerecht zu werden.
Doppelstrangsystem
Der Name des Systems impliziert, dass zwei Stränge (Diplom-/Bachelorarbeiten) in einem Verfahren der Kooperation funktionieren. Für die Stränge wurde eine gemeinsame Ausgangslage und ein gemeinsames Fernziel formuliert. Strang I wird von Luzia Rupp und Rahel Schmid, Strang II durch Nico Scheidegger und Simon Süsstrunk erarbeitet.
Die Grundlage, bzw. der Kern der Entwicklung des Doppelstrangsystems liegt in den vielen Vorüberlegungen der Arbeiten. Vorangegangene Diskussionen bezüglich der Berufsentwicklung der Soziokulturellen Animation, ergaben die gemeinsame Basis für die sinnvolle Zusammenarbeit zweier Forschungsarbeiten. Als die definitive und konkrete Zusammenarbeit zwischen den beiden Teams geklärt war, konnten inhaltliche Schwerpunkte festgelegt werden.
Neben der gemeinsamen Grundlage, sollte auch ein kollektives Ziel festgelegt werden. Dieses Fernziel ist als Metaziel zu verstehen und kann nicht vollumfänglich mit diesen Arbeiten erreicht werden. Zum Erreichen des langfristigen Ziels sind verschiedene zusätzliche Leistungen nötig, wie zum Beispiel grössere Forschungsarbeiten in Theorie und Praxis.
Bei der Konzeption zur konkreten Ausrichtung der zwei Forschungsarbeiten wurde versucht, möglichst zweckmässige Teilbereiche zu definieren. Eine Komplementarität wurde angestrebt, um dem prozessualen Charakter, welcher auch der Berufsentwicklung innewohnt, Rechnung zu tragen. Dabei zeigte sich, dass eine Momentaufnahme, sowie eine prospektive Ausrichtung sinnvoll sind. In dieser Weise ergänzen sich Strang I und II.
1. Einleitung: Die Autoren erläutern die Motivation für das Thema der Berufsentwicklung, die Zusammenarbeit mit einem weiteren Bachelorarbeitsteam und legen die zentralen Fragestellungen fest.
2. Theorie: Es werden relevante professionssoziologische und systemtheoretische Grundlagen beleuchtet, um die Dynamik der Berufsentwicklung und die Auswirkungen der Ökonomisierung zu verstehen.
3. Forschungsmethode: Darstellung des Forschungsdesigns, welches eine quantitative Online-Befragung und qualitative Leitfadeninterviews nach dem Prinzip der Triangulation kombiniert.
4. Ergebnisse: Aufbereitung der empirischen Daten aus der Befragung von Professionellen und der Experteninterviews, unterteilt in die zentralen Themenschwerpunkte der Berufsentwicklung.
5. Diskussion: Synthese der Theorie mit den empirischen Daten zur Beantwortung der Forschungsfragen, insbesondere hinsichtlich der Rolle von Vernetzung und Berufsidentität.
6. Schlussfolgerungen: Zusammenführung der Ergebnisse in konkrete Empfehlungen, inklusive des Entwurfs einer institutionalisierten Einrichtung zur aktiven Berufsentwicklung.
Berufsentwicklung, Soziokulturelle Animation, Berufsidentität, Professionalisierung, Ökonomisierung, Ressourcenbündelung, Systemtheorie, Triangulation, Vernetzung, Ausbildung, Praxis, Forschungsdesign, Professionssoziologie, Handlungsmodell, Soziale Arbeit.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der aktuellen Situation und der Zukunft der Berufsentwicklung im Bereich der Soziokulturellen Animation und sucht nach Wegen, diesen Prozess aktiver zu gestalten.
Die zentralen Themen sind Berufsidentität, Ökonomisierung der Sozialen Arbeit, Vernetzung, Ausbildung, Forschung und Theorie sowie die Ressourcenbündelung innerhalb der Profession.
Die Hauptfrage lautet, ob aus Erfahrungswissen von Professionellen und theoretischen Erkenntnissen eine geeignete Einrichtung beschrieben werden kann, die den expliziten Auftrag einer aktiven Berufsentwicklung übernimmt.
Die Arbeit nutzt ein trianguliertes Forschungsdesign, bestehend aus einer quantitativen Online-Befragung und qualitativen Experten-Leitfadeninterviews.
Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen (Professionssoziologie, Systemtheorie) erarbeitet, die Forschungsmethodik definiert, die empirischen Daten ausgewertet und in einer Diskussion miteinander in Bezug gesetzt.
Wesentliche Begriffe sind Berufsentwicklung, Soziokulturelle Animation, Berufsidentität, Ressourcenbündelung, Ökonomisierung und Vernetzung.
Es beschreibt eine Kooperationsstrategie zwischen zwei Bachelorarbeitsteams, um durch Synergien und eine gemeinsame Forschungsbasis effizienter zu arbeiten, ohne die Autonomie der einzelnen Arbeiten zu gefährden.
Die Hochschule wird sowohl als Ausbildungsstätte, deren Curricula und Engagement kritisch hinterfragt werden, als auch als eine mögliche Trägerin für die vorgeschlagene Einrichtung zur Berufsentwicklung diskutiert.
Pioniere werden als wichtige Vorbilder für die Etablierung in untypischen Berufsfeldern gesehen, jedoch wird betont, dass die Berufsentwicklung nicht allein auf deren Einzelleistungen basieren darf, sondern institutionalisiert werden muss.
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