Bachelorarbeit, 2022
27 Seiten, Note: 1,3
1 Relevanz der Thematik
2 Initial Public Offering
2.1 Phasen des IPOs
2.2 Emissionspreisermittlung
2.3 Kosten
2.4 Underpricing
3 Special Purpose Acquisition Companies
3.1 Ablauf des SPAC-Börsengangs
3.2 Finanzwissenschaftliche Aspekte
3.2.1 Zeitaufwand
3.2.2 Kosten
3.2.3 Verhandlungsmacht und Abhängigkeit
3.2.4 Risiko
3.2.5 Langfristige Performance
3.2.6 Eigentümer
4 Bewertung von SPACs als Alternative
4.1 Empfehlenswerte Umstände für SPACs
4.1.1 Marktspezifische Umstände
4.1.2 Unternehmensspezifische Umstände
4.2 Ergebnis
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Börsengang via Special Purpose Acquisition Company (SPAC) im Vergleich zum traditionellen Initial Public Offering (IPO). Ziel ist es, das Modell der SPAC finanzwissenschaftlich zu beurteilen und aufzuzeigen, inwiefern sie eine ernsthafte Alternative zur klassischen Börsenvariante darstellt.
3 Special Purpose Acquisition Companies
Eine Special Purpose Acquisition Company (SPAC) wird mit dem einzigen Zweck gegründet, zu einem späteren Zeitpunkt ein privates Unternehmen zu erwerben.41 Die Besonderheit dabei ist, dass die SPAC einen klassischen Börsengang durchführt und erst daraufhin mit einem Zielunternehmen fusioniert oder es übernimmt. So wird aus dem privaten Zielunternehmen eine börsengelistete Aktiengesellschaft.
1 Relevanz der Thematik: Einführung in die Popularität von SPACs und Begründung der Notwendigkeit, diesen Börsengangsweg wissenschaftlich mit dem klassischen IPO zu vergleichen.
2 Initial Public Offering: Darstellung der theoretischen Grundlagen des klassischen IPOs, unterteilt in Phasen, Preisermittlungsmethoden, Kostenstrukturen und das Phänomen des Underpricings.
3 Special Purpose Acquisition Companies: Umfassende Analyse der SPAC-Struktur, des Ablaufs von der Gründung bis zur Fusion sowie finanzwissenschaftliche Bewertung hinsichtlich Zeit, Kosten, Risiko und langfristiger Erfolgsfaktoren.
4 Bewertung von SPACs als Alternative: Synthese der Ergebnisse zur Einordnung der SPAC-Variante, unter Berücksichtigung spezifischer Marktsituationen und Unternehmenseigenschaften sowie ein Fazit zur Zukunftsfähigkeit des Modells.
Special Purpose Acquisition Company, SPAC, Initial Public Offering, IPO, Börsengang, Kapitalbeschaffung, Emissionspreis, Underpricing, Verwässerung, Mantelgesellschaft, Fusion, Finanzwissenschaft, Marktsituation, Investoren, Unternehmensbewertung
Die Arbeit befasst sich mit der finanzwissenschaftlichen Bewertung von SPACs als alternative Methode zum klassischen Börsengang (IPO) für Unternehmen.
Die zentralen Felder umfassen die Prozesse und Kostenstrukturen von IPOs, die Funktionsweise von SPACs, die Risikobetrachtung sowie die Identifikation von Zielgruppen und Marktsituationen für dieses Modell.
Die zentrale Forschungsfrage lautet, inwiefern der Börsengang via SPAC eine vergleichbare und sinnvolle Alternative zum traditionellen IPO darstellt.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender finanzwissenschaftlicher Studien und Wirtschaftsdaten zur Bewertung von Börsengang-Modellen.
Im Hauptteil werden zunächst das IPO und SPACs definiert, anschließend werden finanzwissenschaftliche Aspekte wie Zeitaufwand, Kosten, Performance und Eigentümerstrukturen gegenübergestellt.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören SPAC, IPO, Mantelgesellschaft, Verwässerung, Emissionspreis, Kapitalbeschaffung und Underpricing.
Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass eine SPAC als börsennotierte Hülle gegründet wird, die erst nach dem eigenen Börsengang nach einem Zielunternehmen zur Fusion sucht, während beim klassischen IPO das operative Unternehmen direkt an die Börse geht.
Die Analyse deutet darauf hin, dass die langfristige Performance von SPAC-Akquisitionen im Vergleich zu klassischen IPOs oft schlechter ausfällt, was unter anderem mit Verwässerungseffekten begründet wird.
Eine SPAC ist primär für kleinere, risikoreichere oder hoch verschuldete Unternehmen eine attraktive Option, für die ein klassischer IPO aufgrund mangelnder Marktakzeptanz oder unkalkulierbarer Risiken schwieriger umzusetzen ist.
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