Examensarbeit, 2002
61 Seiten, Note: 1,0
1. Vorwort
2. Ziel der Hausarbeit/Abgrenzungen
3. E-Mail - warum nicht FAX oder Klassenkonferenz?
3.1 Definition E-Mail-Projekt
3.2 Vorteile eines E-Mail-Projektes
3.3 E-Mail-Projekt in der Schule
3.3.1 Formen von E-Mail-Projekten
3.3.2 Lernfächer für ein E-Mail-Projekt
3.3.3 Strukturierung von E-Mail-Projekten
4. Vorarbeiten zur Durchführung eines E-Mail-Projekt
4.1 Ziele eines E-Mail-Projektes
4.2 Technische-/materielle Voraussetzungen
4.2.1 Hard- und Software
4.2.2 E-Mail-Provider
4.2.3 Finanzielles Budget eines E-Mail-Projektes
4.3 Organisatorische Vorauswahl/Festlegungen vor Beginn eines E-Mail-Projektes
4.3.1 Schulauswahl/Lehrerauswahl/Klassenauswahl
4.3.2 Inhaltliche Themen-Fachauswahl
4.3.3 Projekt-Kommunikationssprache
4.3.4 Projekt-Zeitplanung
4.3.5 Arbeitsformen bei E-Mail-Projekten
4.3.6 Bewertung des E-Mail-Projektes - Klassenarbeit?
5. Abschluss eines E-Mail-Projektes
5.1 Präsentation/Sicherung der Ergebnisse
5.2 Feedback eines E-Mail-Projektes mit allen Beteiligten
6. E-Mail - was noch zu beachten ist!
6.1 Besondere E-Mail Sprache
6.2 E-Mail - ein kleiner Knigge
6.3 Mögliche typische Schwierigkeiten bei einem E-Mail-Projekt
6.4 Pädagogische und Didaktische Besonderheiten eines E-Mail-Projektes
7. Zusammenfassung
8. Anlagen
Die vorliegende Arbeit entwickelt ein Konzept zur Implementierung von E-Mail-Projekten als handlungsorientiertes Instrument im interkulturellen Lernen an kaufmännischen Berufsschulen. Ziel ist es, Lehrkräften einen strukturierten Leitfaden für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung internationaler E-Mail-Projekte an die Hand zu geben, um fachliche und interkulturelle Kompetenzen der Schüler gezielt zu fördern.
3.2 Vorteile eines E-Mail-Projektes
Die Grundannahme, Computer als sinnvolles Werkzeug in den Unterricht zu integrieren, basiert bei Kommunikationsprojekten auf Texten, die auf einem Computer geschrieben werden. Selbstverständlich könnten diese Texte auch per FAX oder Post versendet werden und so ein Projekt durchgeführt werden. Dies dürfte jedoch die Fax-Kapazität einer Schule erheblich beeinträchtigen. Oft sind in den Schulen Faxgeräte nur im Sekretariat vorhanden und für die Verwaltung als Arbeitsmittel im Einsatz. Im KOSZ Cottbus und auch an der deutschen Schule in Mexiko, stehen keinerlei Faxgeräte für den normalen Unterrichtseinsatz zur Verfügung.
Aber selbst bei Vorhandensein der Faxtechnik sprechen Gründe der Kosten (20 Seiten per FAX sind teurer als 20 E-Mails) als auch der Fakt, das E-Mail-Texte in digitaler Form vorliegen und bei Bedarf im Projekt weiterverarbeitet werden bzw. vervielfältigt werden können für die E-Mail. Ferner können E-Mails auch direkt ohne großen Zeitverzug beantwortet werden. Ein Nachteil am FAX ist, dass" (...) beim FAX ein Faksimile übertragen wird, also ein Bild, das der Empfänger nicht ohne weiteres weiter verarbeiten kann."10 Gegen das Versenden von Texten per Post sprechen ebenfalls vielfältige Gründe, z. B. die hohen Kosten eines internationalen Luftpostbriefes als auch insbesondere der Zeitbedarf der Postlaufzeiten und das Risiko, Post auf dem Postweg "zu verlieren".
Ferner kann auch mit Hilfe eines E-Mail-Projektes eine wesentliche Unterrichtsdifferenzierung durchgeführt werden. Ein Projekt ist ein ausgezeichnetes Mittel, den Bedürfnissen und Ansprüchen der einzelnen Schülerinnen und Schülern so entgegenzukommen, dass sie individuelle Möglichkeiten haben, schriftliche Informationen auf einem entsprechenden Niveau sowohl zu geben als zu erhalten.11 Ein weiterer allgemeiner Vorteil eines E-Mail-Projektes ist ferner, dass es universell in vielen Fächern einsetzbar ist und gleichzeitig mehrere Kompetenzen (siehe auch Punkt 4.1 Ziele eines E-Mail-Projektes) der Schüler gefördert und ausgebildet werden, die heutzutage in der globalen zusammenwachsenden Wirtschaft immer mehr an Bedeutung gewinnen.
1. Vorwort: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Bedeutung internationaler Erziehung und interkultureller Bildung im Zuge globaler Verflechtungen.
2. Ziel der Hausarbeit/Abgrenzungen: Der Autor definiert das Ziel, ein praxisorientiertes Konzept für E-Mail-Projekte an kaufmännischen Berufsschulen unter Berücksichtigung eigener Auslandserfahrungen zu liefern.
3. E-Mail - warum nicht FAX oder Klassenkonferenz?: Hier werden E-Mail-Projekte definiert, ihre Vorteile gegenüber klassischen Medien wie Fax oder Post hervorgehoben und ihre schulische Einbettung diskutiert.
4. Vorarbeiten zur Durchführung eines E-Mail-Projekt: Ein umfassendes Kapitel, das Lernziele, technische Anforderungen, Budgetplanungen sowie organisatorische Festlegungen wie Schul- und Themenwahl behandelt.
5. Abschluss eines E-Mail-Projektes: Dieses Kapitel widmet sich der Präsentation der Ergebnisse sowie der Durchführung eines strukturierten Feedbacks mit allen beteiligten Akteuren.
6. E-Mail - was noch zu beachten ist!: Hier werden Besonderheiten der E-Mail-Sprache, Netiquette, typische Schwierigkeiten sowie pädagogische und didaktische Aspekte erläutert.
7. Zusammenfassung: Der Autor plädiert abschließend für eine Intensivierung des Internet-Einsatzes im Unterricht zur Förderung beruflicher Handlungskompetenz und interkultureller Verständigung.
E-Mail-Projekt, kaufmännische Berufsschule, interkulturelle Bildung, interkulturelle Kompetenz, Handlungsorientierung, Projektunterricht, Medienkompetenz, Fremdsprachenlernen, internationale Partnerschaften, Internet-Didaktik, Unterrichtsmethode, digitale Kommunikation, Schulentwicklung.
Die Arbeit behandelt die konzeptionelle Planung und Durchführung von E-Mail-Projekten an kaufmännischen Berufsschulen, um interkulturelles Lernen zu ermöglichen.
Zu den zentralen Themen gehören die technischen Voraussetzungen, die organisatorische Planung von Partnerschaften, die Integration in Lehrpläne und die didaktische Reflexion.
Das Hauptziel besteht darin, Lehrkräften einen praxisnahen Leitfaden für E-Mail-Projekte zur Verfügung zu stellen, der sowohl methodische als auch interkulturelle Lernziele verfolgt.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung praktischer Erfahrungen aus dem Referendariat und einem Auslandspraktikum in Mexiko.
Im Hauptteil werden die notwendigen Vorarbeiten, technischen Anforderungen, die Strukturierung von Projektabläufen und die Bedeutung von Evaluation und Feedback detailliert dargelegt.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie E-Mail-Projekt, interkulturelle Kompetenz, kaufmännische Berufsschule und Handlungsorientierung charakterisieren.
Eine sorgfältige Wahl der Partnerschule ist entscheidend, um ein vergleichbares fachliches Niveau und eine sinnvolle Kommunikationsbasis für den Austausch zu gewährleisten.
Die Lehrkraft wandelt sich vom reinen Informationsvermittler zum beratenden Lernbegleiter, der den Rahmen schafft, die Kommunikation moderiert und bei der Reflexion unterstützt.
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