Masterarbeit, 2000
63 Seiten, Note: passed
1. Grundlagen
1.1. Vorgehen - Eingrenzungen
1.2. Begriffsbestimmungen - Vorbemerkungen
2. Ermittlung des Cash Flow
2.1. Grundschema
2.2.Direkte Ermittlung des Cash Flow
2.2.1. Cash Flow im engeren Sinne
2.2.2. Cash Flow im weiteren Sinne
2.3. Indirekte Ermittlung des Cash Flow
2.3.1. Indirekte Ermittlung (einfache Darstellung)
2.3.2. Indirekte Ermittlung des Cash Flow bei Rechnungslegung nach dem Gesamtkostenverfahren - Anpassungsmaßnahmen
2.3.3. Die Einbeziehung von Tilgungsleistungen und Liquiditationserlösen
2.3.4. Cash Flow – Aufspaltung in transitorische und permanente Komponenten
2.3.4.1. Transitorische Komponenten
2.3.4.2. Permanente Komponenten
2.4. Ermittlung des Cash Flow nur aus der Bilanz
3. Interpretation/Analyse der Aussagekraft des Cash Flow
3.1 Cash Flow Kennzahlen
3.1.1. Absolute Kennzahlen des Cash Flow
3.1.1.1. Kennzahlen im Zeitvergleich
3.1.1.2. Kennzahlen im Branchenvergleich
3.1.1.3 Cash Flow als Soll/Ist-Vergleich
3.1.2. Relative Kennzahlen des Cash Flow
3.1.2.1. Cash Flow im Verhältnis zu Fremdkapital/Verbindlichkeiten
3.1.2.2. Cash Flow und Brutto- oder Nettoinvestition
3.1.2.3. Cash Flow und Umsatz
3.1.3. Cash-Flow als Bestandteil anderer Analyseinstrumente
3.2. Möglichkeiten und Grenzen der Cash Flow Analyse
4. Zusammenfassende Würdigung
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Herleitung und Interpretation des Cash Flow als Analysemaßstab zur Beurteilung des Innenfinanzierungsvolumens innerhalb der Jahresabschlussanalyse für den externen Bilanzanalytiker zu erläutern und kritisch zu bewerten.
2.3.1. Indirekte Ermittlung (einfache Darstellung)
Viel häufiger, vor allem für Zwecke der externen Bilanzanalyse, wird der Cash Flow indirekt ermittelt.
Man begnügt sich dabei in der Standardversion mit seiner näherungsweisen Ermittlung aus dem Jahresabschluß, die auf einer simplen Überlegung beruht: Wären alle Periodenerträge in der gleichen Höhe Einnahmen und alle Aufwendungen Ausgaben, so würde der Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag dem Cash Flow entsprechen.
Dies entspricht jedoch nicht der Unternehmenswirklichkeit.
Die im Jahresabschluß direkt verfügbaren Angaben werden soweit bereinigt und umgestellt, so daß man näherungsweise die gewünschten Informationen über das Innenfinanzierungsvolumen erhalten kann.
1. Grundlagen: Einleitung in die Thematik der Jahresabschlussanalyse und Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes der Innenfinanzierung.
2. Ermittlung des Cash Flow: Detaillierte Darstellung der direkten und indirekten Methoden zur Berechnung des Cash Flow aus Jahresabschlussdaten.
3. Interpretation/Analyse der Aussagekraft des Cash Flow: Untersuchung der verschiedenen Kennzahlen und Bewertung der Möglichkeiten sowie Grenzen der Cash-Flow-Analyse.
4. Zusammenfassende Würdigung: Synthese der Ergebnisse und abschließende kritische Stellungnahme zur Bedeutung des Cash Flow als Instrument der Jahresabschlussanalyse.
Cash Flow, Innenfinanzierung, Jahresabschlussanalyse, Indirekte Methode, Direkte Methode, Finanzkraft, Ertragslage, Kennzahlen, Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Liquidität, Investitionsrechnung, Innenfinanzierungsvolumen, Unternehmensanalyse.
Die Arbeit behandelt die Herleitung und Interpretation des Cash Flow als Instrument zur Messung des Innenfinanzierungsvolumens im Kontext der externen Jahresabschlussanalyse.
Im Fokus stehen die verschiedenen Ermittlungsmethoden (direkt und indirekt), die Verwendung des Cash Flow als Kennzahl sowie die kritische Würdigung seiner Aussagekraft für den externen Bilanzanalytiker.
Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie mittels des Jahresabschlusses näherungsweise auf das Innenfinanzierungsvolumen eines Unternehmens geschlossen werden kann und welche Grenzen dieser Analyseform entgegenstehen.
Es wird eine deskriptive und analytische Vorgehensweise gewählt, die auf einer fundierten Auswertung der Fachliteratur und der gängigen bilanzanalytischen Verfahren basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Herleitung des Cash Flow (Grundschema, direkte und indirekte Ableitung) sowie dessen Interpretation durch absolute und relative Kennzahlen im Vergleich.
Zentrale Begriffe sind Cash Flow, Innenfinanzierung, Jahresabschlussanalyse, Finanzkraft, Liquidität und verschiedene Kennzahlen wie der dynamische Verschuldungsgrad.
Die Unterscheidung ist für den Analytiker entscheidend, da der Cash Flow im weiteren Sinne zusätzliche Einzahlungsströme aus Transaktionen (wie Anlageverkäufen) einbezieht, die über das reine operative Innenfinanzierungsvolumen hinausgehen.
Der Cash Flow ist als vergangenheitsorientierte Größe nur ein Indikator; eine fundierte Beurteilung erfordert zusätzlich nicht-finanzielle Informationen sowie die Kombination mit weiteren Unternehmenskennzahlen.
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