Masterarbeit, 2021
109 Seiten, Note: 2,5
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 ZIELSETZUNG
1.3 ABGRENZUNG
1.4 AUFBAU DER ARBEIT
2 THEORETISCHER TEIL
2.1 ONBOARDING ALS TEIL DER PERSONALBEDARFSDECKUNG
2.1.1 Personalbedarfsdeckungskette
2.1.2 Definition und Bedeutung des Onboardings
2.1.3 Fünf Phasen der Personaleinführung
2.2 MITARBEITERZUFRIEDENHEIT
2.2.1 Definition
2.2.2 Theorien
2.2.3 Determinanten der Mitarbeiterzufriedenheit
2.2.4 Folgen mangelnder Mitarbeiterzufriedenheit
3 METHODISCHER TEIL
3.1 FORSCHUNGSDESIGN
3.1.1 Auswahl der Untersuchungsmethode
3.1.2 Ablauf der Datenerhebung
3.2 OPERATIONALISIERUNG
3.3 FRAGEBOGENKONSTRUKTION UND PRETEST
3.4 AUSWERTUNGSVERFAHREN
4 ERGEBNISSE DER UNTERSUCHUNG
4.1 STICHPROBENBESCHREIBUNG
4.2 DATENAUSWERTUNG UND -ANALYSE
5 DISKUSSION
5.1 INTERPRETATION DER ERGEBNISSE
5.2 KRITISCHE REFLEXION DES VORGEHENS
5.3 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
6 FAZIT UND AUSBLICK
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den Einfluss des Onboarding-Prozesses auf die Mitarbeiterzufriedenheit mittels einer quantitativen Studie zu ermitteln. Dabei soll untersucht werden, welche Einstellungsphasen eine hohe Relevanz für die Zufriedenheit aufweisen, um daraus Handlungsempfehlungen für eine strukturierte Einarbeitung neuer Mitarbeiter abzuleiten.
1.1 Problemstellung
„Der erste Eindruck zählt. Die ersten Tage in einem neuen Job sind entscheidend für die weitere Zufriedenheit des Mitarbeiters, seine Loyalität dem neuen Arbeitgeber gegenüber und seiner Identifikation mit Aufgabe und Unternehmen.“ (Lange, 2019, S. 117). Sowohl für die Mitarbeiterzufriedenheit als auch für die Mitarbeiterbindung sind die ersten Arbeitstage von entscheidender Bedeutung (vgl. Lange, 2019, S. 117). Bereits vor dem ersten Arbeitstag beginnt die Personaleinführung eines neuen Mitarbeiters, auch Onboarding genannt (vgl. Lange, 2019 S. 118; Brenner, 2020, S. 11).
Die Zeit zwischen der Vertragsunterzeichnung und dem Arbeitsbeginn kann über die Bleibemotivation von neuen Mitarbeitern entscheiden. Laut einer Umfrage von Haufe (2020) haben 30 % der befragten Unternehmen im Jahr 2020 eine Kündigung vor dem ersten Arbeitstag erhalten. Die Gründe sind vielfältig: So besteht die Gefahr, dass sich der Mitarbeiter nicht willkommen fühlt, an der neuen Stelle zweifelt oder zwischen der Vertragsunterzeichnung und dem ersten Arbeitstag keinen Kontakt mit dem Arbeitgeber hat (vgl. Haufe, 2020, S. 6; Brenner, 2020, S. 9). Laut einer Studie des Human Capital Institute (2019) liegt die Trennungsquote innerhalb der ersten 45 Tage nach der Einstellung bei 20 % (vgl. Human Capital Institute, 2019, S. 2). Innerhalb des ersten Jahres kann die Frühfluktuation zwischen 30 und 60 % betragen (vgl. Holtbrügge, 2015, S. 130).
Die Kündigungsabsicht wird durch die Mitarbeiterzufriedenheit beeinflusst, sodass eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit zu einer geringeren Kündigungsabsicht führt (vgl. Chen et al., 2011, S. 159). Als zentrale Risikofaktoren für das Unternehmen zählen enttäuschte Erwartungen, Über- und Unterforderung, Rollenunklarheiten und fehlendes Feedback des Vorgesetzten (vgl. Holtbrügge, 2015, S. 13). Laut einer Studie von Haufe (2020) sehen 83 % der Personalverantwortlichen insbesondere innerhalb der Anfangsfluktuation, d. h. innerhalb des ersten Jahres, im Onboarding eine gute Möglichkeit die Risikofaktoren der Frühfluktuation zu minimieren (vgl. Haufe, 2020, S. 6).
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung der Frühfluktuation und definiert die Zielsetzung sowie die Abgrenzung der Master-Thesis.
2 THEORETISCHER TEIL: Hier werden die Grundlagen des Onboardings innerhalb der Personalbedarfsdeckung sowie verschiedene Theorien und Determinanten der Mitarbeiterzufriedenheit erörtert.
3 METHODISCHER TEIL: Das Kapitel beschreibt das Forschungsdesign der quantitativen Online-Befragung, die Operationalisierung der Konstrukte sowie die angewandten statistischen Auswertungsverfahren.
4 ERGEBNISSE DER UNTERSUCHUNG: Hier erfolgt die deskriptive Darstellung der Stichprobe und die statistische Analyse der erhobenen Daten mittels eines Strukturgleichungsmodells.
5 DISKUSSION: In diesem Teil werden die Ergebnisse interpretiert, das methodische Vorgehen reflektiert und praxisnahe Handlungsempfehlungen für den Onboarding-Prozess ausgesprochen.
6 FAZIT UND AUSBLICK: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfragen und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.
Onboarding, Mitarbeiterzufriedenheit, Personaleinführung, Frühfluktuation, Mitarbeiterbindung, Arbeitsmotivation, Einstellungsphasen, quantitative Studie, Strukturgleichungsmodell, Arbeitsumfeld, Vorgesetztenverhalten, Personalbedarfsdeckung, Arbeitszufriedenheit, Sozialisation, Betriebsklima
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Qualität des Onboarding-Prozesses in der Einstellungsphase und der resultierenden Mitarbeiterzufriedenheit bei neuen Mitarbeitern.
Zentrale Felder sind die verschiedenen Phasen der Personaleinführung (Onboarding) und deren messbare Einflüsse auf verschiedene Dimensionen der Mitarbeiterzufriedenheit.
Ziel ist es zu ermitteln, welche spezifischen Einstellungsphasen den stärksten Einfluss auf die Zufriedenheit haben, um daraus konkrete Empfehlungen für eine effektive Einarbeitung zu generieren.
Es wurde ein quantitatives Forschungsdesign gewählt, bei dem mittels einer Online-Umfrage Daten erhoben und diese statistisch durch ein Strukturgleichungsmodell (PLS-PM) analysiert wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Begriffe, eine detaillierte methodische Vorgehensweise, die Präsentation und Interpretation der empirischen Ergebnisse sowie eine kritische Reflexion.
Wichtige Begriffe sind Onboarding, Mitarbeiterzufriedenheit, Personaleinführung, Frühfluktuation und Arbeitsmotivation.
Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere die Einarbeitungsphase einen signifikanten positiven Einfluss auf die Mitarbeiterzufriedenheit hat, wohingegen andere Phasen wie die Auswahlphase weniger relevant für das Zufriedenheitsurteil sind.
Unternehmen sollten verbindliche Einarbeitungspläne erstellen, regelmäßige Feedbackgespräche mit Vorgesetzten etablieren und sicherstellen, dass die soziale und fachliche Integration durch Patensysteme oder Mentoren strukturiert gefördert wird.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

