Diplomarbeit, 2003
150 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitende Betrachtung - Thematik und Aufbau der Arbeit
2 Einführung in die theoretischen Grundlagen der ethisch-pharmazeutischen Kommunikationspolitik
2.1 Historische Betrachtung
2.2 Begriff des ethischen Arzneimittels
2.3 Struktur und relevante Austauschpartner des ethischen Pharmamarktes
2.4 Kommunikationspolitik im Marketing-Mix pharmazeutischer Unternehmen
2.4.1 Bedeutung und Ziele der Kommunikationspolitik
2.4.2 Zielgruppen der Kommunikationspolitik
2.4.3 Problematik der Kommunikationspolitik
2.4.4 Multiplikationseffekte der Kommunikationspolitik
2.4.5 Alternative Mittel der Kommunikation
2.5 Rechtliche Regelungen der ethisch-pharmazeutischen Kommunikation
3 Erfolgsorientiertes Veranstaltungsmarketing der pharmazeutischen Industrie – eine kritische Untersuchung
3.1 Zielführende Veranstaltungen als Kommunikationsinstrument der pharmazeutischen Industrie
3.1.1 Grundlagen, Begriffserklärung und Abgrenzung
3.1.1.1 Veranstaltungen
3.1.1.2 Events
3.1.1.3 Eingrenzende Definition „zielführende Veranstaltungen“ im Sinne der Themenstellung der Arbeit
3.1.1.4 Veranstaltungs- und Eventmarketing
3.1.1.5 Dienstleistungsmarketing im Umfeld der Thematik
3.1.1.6 Weiterführende Begriffserläuterungen
3.1.2 Veranstaltungstypen
3.1.2.1 Messen
3.1.2.2 Kongresse und Symposien
3.1.2.3 Tagungen und Konferenzen
3.1.2.4 Seminare und Workshops
3.1.2.5 Hospitationen, Kurse und andere Fortbildungsveranstaltungen
3.1.2.6 Beiräte
3.1.2.7 Pressekonferenzen
3.1.2.8 Firmenbesichtigungen
3.1.2.9 Incentive-Events
3.1.3 Anspruchsgruppen
3.1.3.1 Unterscheidung zwischen internen und externen Anspruchsgruppen
3.1.3.2 Relevanz der Anspruchsgruppen für die Erfolgsbewertung der Veranstaltung
3.1.4 Besonderheiten der Marketing Kommunikation durch Veranstaltungen
3.1.4.1 Rechtliche Regelungen im ethisch-pharmazeutischen Veranstaltungsmanagement
3.1.4.2 Marktorientierte Konzeption einer zielführenden Veranstaltung der pharmazeutischen Industrie
3.1.5 Veranstaltungsmarketing pharmazeutischer Unternehmen im nationalen / internationalen Vergleich
3.2 Erfolgsmessung zielführender Veranstaltungen der pharmazeutischen Industrie
3.2.1 Grundlegende Problematik der Erfolgsmessung von Veranstaltungen
3.2.2 Analytischer Überblick der Erfolgsmessung von Veranstaltungen
3.2.2.1 Grundlegende Anforderungen
3.2.2.2 Die Erfolgsmessung der zielführenden Veranstaltung
3.2.2.3 Quantitative Erfolgsmessung
3.2.2.4 Qualitative Erfolgsmessung
3.3 Generierung der kritischen Erfolgsfaktoren bei der Konzeption zielführender Veranstaltungen der pharmazeutischen Industrie
3.3.1 Begriffliche Abgrenzung vor dem Hintergrund der Komplexität
3.3.1.1 Erfolg
3.3.1.2 Erfolgsfaktoren
3.3.1.3 Kritische Erfolgsfaktoren
3.3.1.4 Erfolgsfaktorenforschung
3.3.2 Spektrum der Erfolgdeterminanten
3.3.3 Systematik der Erfolgdeterminanten
3.3.4 Das Grundmodell des Erfolgsfaktorenansatzes
3.3.5 Übertragung des Modells auf die Thematik der Arbeit
3.3.6 Ansätze der Erfolgsfaktorenforschung
3.3.7 Evolution der kritischen Erfolgsfaktoren des Veranstaltungsmanagements pharmazeutischer Unternehmen
3.3.7.1 Selektion der Erfolgsfaktoren
3.3.7.2 Disposition der Erfolgsfaktoren
3.3.7.3 Explikation der Erfolgsfaktoren
3.3.7.4 Demonstration und Interpretation der Ergebnisse
3.3.8 Das Ampelkreuzungs-Modell der kritischen Erfolgsfaktoren bei der Konzeption zielführender Veranstaltungen der pharmazeutischen Industrie
4 Empirische Erhebung über die Einstellung von Ärzten zu Veranstaltungen der pharmazeutischen Industrie
4.1 Definition des Erkenntnisinteresses
4.2 Theorie der Einstellung
4.2.1 Begriff der Einstellung
4.2.2 Einstellungsmessung nach Likert und Fishbein
4.3 Konzeption der empirischen Erhebung
4.3.1 Die Zielgruppe
4.3.2 Die Grundgesamtheit
4.3.3 Die Kernzielgruppe
4.3.4 Das Verfahren zur Auswahl der Stichprobe
4.3.5 Die Bestimmung des optimalen Stichprobenrücklaufs
4.3.6 Die Organisation und Durchführung des Pre-Tests
4.3.7 Der Ablauf der Erhebung
4.4 Bestimmung der Erhebungsmethode und Design des Fragebogens
4.5 Der Stichprobenrücklauf
4.6 Auswertung der empirischen Erhebung
4.6.1 Das Verfahren zur Auswertung
4.6.2 Ärzte und Veranstaltungen – Ergebnisse der Analyse
4.6.2.1 Struktur des Stichprobenrücklaufs
4.6.2.2 Verhaltensmuster-Analyse
4.6.2.3 Einstellungsmessung
4.6.2.4 Eindrücke und weitere Anregungen
4.7 Erkenntnisgewinnung der Untersuchung
5 Fazit und Ausblick
Ziel der Arbeit ist es, die kritischen Erfolgsfaktoren für die Konzeption zielführender Veranstaltungen in der pharmazeutischen Industrie methodisch und systematisch zu identifizieren, um Unternehmen bei der Optimierung ihrer Marketing-Events zu unterstützen. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie Unternehmen durch eine fundierte Konzeption, die sowohl marktorientiert als auch unter Berücksichtigung komplexer rechtlicher Rahmenbedingungen erfolgt, den Erfolg und die Effizienz solcher Maßnahmen sicherstellen können.
3.1.1.1 Veranstaltungen
Allgemein versteht man unter einer Veranstaltung eine geplante und organisierte Zusammenkunft, die an einem realen Ort stattfindet, zeitlich begrenzt ist und unter der klar abgegrenzten Verantwortung eines Veranstalters steht. Veranstaltungen sind zudem in der Regel thematisch begrenzt und dienen einem oder mehreren Zielen. Die unterschiedlichsten Zusammensetzungen all dieser Attribute haben zur Folge, dass sich diverse Veranstaltungstypen generieren. Ein Veranstaltungstyp ist die nicht termingebundene Beschreibung oder spezifische Konzeption einer Veranstaltung. Veranstaltungen zeichnen sich nach Schwägermann zusätzlich dadurch aus, dass der Veranstalter den Zugang sowohl für bestimmte Zielgruppen als auch hinsichtlich der Anzahl von Besuchern oder Teilnehmern beliebig begrenzen kann und im Rahmen der Zusammenkunft eine feste oder variable Programmfolge existiert.
Eine Veranstaltung gilt als Dienstleistung mit all ihren daraus folgenden Implikationen. Eine Teilnahme kann sowohl kostenpflichtig als auch unentgeltlich sein, da die Finanzierung dieser Dienstleistung am Teilnehmer nicht zwingend über denselben abgewickelt wird, sondern oft, gerade bei der Nutzung als Marketing-Instrument, durch interne Marketing-Budgets des Unternehmens gedeckt wird.
1 Einleitende Betrachtung - Thematik und Aufbau der Arbeit: Diese Einleitung führt in die Bedeutung medizinischer Fortbildungsveranstaltungen als Marketing-Instrument in der Pharmaindustrie ein und definiert das Ziel der Arbeit, die kritischen Erfolgsfaktoren für deren Konzeption methodisch herauszuarbeiten.
2 Einführung in die theoretischen Grundlagen der ethisch-pharmazeutischen Kommunikationspolitik: Das Kapitel behandelt die historische Entwicklung, den Markt für ethische Arzneimittel sowie die Ziele und Zielgruppen der Kommunikationspolitik, wobei der Arzt als zentrale Entscheidungseinheit identifiziert wird.
3 Erfolgsorientiertes Veranstaltungsmarketing der pharmazeutischen Industrie – eine kritische Untersuchung: Es wird die systematische Planung und Konzeption von Veranstaltungen untersucht, inklusive der Erfolgsmessung und der Generierung kritischer Erfolgsfaktoren anhand eines spezifisch entwickelten Modells.
4 Empirische Erhebung über die Einstellung von Ärzten zu Veranstaltungen der pharmazeutischen Industrie: Dieses Kapitel erläutert das methodische Vorgehen der empirischen Studie bei deutschen Ärzten und präsentiert die Ergebnisse zu deren Informationsbedürfnissen, Verhaltensmustern und Einstellung gegenüber pharmazeutischen Veranstaltungen.
5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse der Erfolgsfaktorenforschung und der empirischen Studie, verbunden mit einer abschließenden Einschätzung der Bedeutung für die zukünftige Gestaltung von Marketing-Veranstaltungen.
Pharma-Marketing, Veranstaltungsmanagement, Kommunikationspolitik, Erfolgsfaktoren, Eventmarketing, medizinische Fortbildungen, Erfolgsmessung, Ärzte-Einstellung, Ampelkreuzungs-Modell, Pharmaindustrie, Zielgruppe, Zielgruppenanalyse, Effektivität, Arzneimittelwerbung, Arzneimittelgesetz.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Identifikation und Analyse der kritischen Erfolgsfaktoren für die Konzeption zielführender Veranstaltungen in der pharmazeutischen Industrie.
Die Arbeit verknüpft theoretische Grundlagen der pharmazeutischen Kommunikationspolitik mit praxisnahen Aspekten des Veranstaltungsmarketings und der empirischen Einstellungsforschung bei Ärzten.
Das Ziel ist es, aus Unternehmens- und Teilnehmersicht herauszuarbeiten, welche Faktoren methodisch und systematisch über den Erfolg oder Misserfolg von Fachveranstaltungen entscheiden.
Die Arbeit kombiniert eine umfassende Literaturanalyse mit einem deduktiven Modellansatz (Erfolgsfaktorenforschung) und einer empirischen quantitativen Befragung (Schriftlicher Fragebogen) bei einer ausgewählten Ärztegruppe.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Kommunikationspolitik, eine kritische Untersuchung des Veranstaltungsmarketings samt Erfolgsmessung sowie die Generierung und Modellierung kritischer Erfolgsfaktoren.
Neben den Kernthemen Veranstaltungsmarketing und Erfolgsfaktoren dominieren Begriffe wie Pharmakommunikation, Einstellungsmessung, Zielgruppendefinition und Compliance.
Es ist ein vom Verfasser entwickeltes Modell, das kritische Erfolgsfaktoren wie ein Ampelsystem an einer Kreuzung visualisiert, um reibungslose Abläufe und Zielerreichung in der Veranstaltungskonzeption sicherzustellen.
Da der Werbespielraum in der Pharmaindustrie stark reglementiert ist, ist die Kenntnis und Einhaltung rechtlicher Beschränkungen eine zwingende Voraussetzung für jede Form der Kommunikation.
Als wesentlicher Entscheidungsträger im Verschreibungsprozess bildet der Arzt die Kernzielgruppe der Marketingaktivitäten und somit den Fokus der empirischen Untersuchung dieser Arbeit.
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