Lizentiatsarbeit, 2001
180 Seiten, Note: 6.0
Die Lizentiatsarbeit befasst sich mit der Reaktion der Johnson-Administration auf die Ereignisse in der Tschechoslowakei im Jahre 1968. Sie untersucht die Rolle der USA im Kontext der „Prager Frühlings“ und der anschließenden sowjetischen Intervention. Die Arbeit analysiert die US-amerikanische Osteuropapolitik in den 1960er Jahren und beleuchtet die komplexen Beziehungen zwischen Washington, Moskau und Prag.
Die Arbeit beginnt mit einer Analyse des vielschichtigen Kontextes der Krise in der Tschechoslowakei. Sie beleuchtet die Osteuropapolitik der Johnson-Administration, die Entwicklung der NATO und die Rolle des Atomsperrvertrags NPT. Anschließend werden die Beziehungen zwischen den USA und der Tschechoslowakei vor dem „Prager Frühling“ untersucht.
Kapitel 2 widmet sich der Analyse der Ereignisse während des „Prager Frühlings“. Es werden die ersten Reformen der Dubcek-Regierung, die Reaktion Washingtons und die Entwicklung der US-amerikanischen Politik gegenüber der Tschechoslowakei dargestellt.
Kapitel 3 behandelt die sowjetische Intervention in der Tschechoslowakei und die Reaktion der Johnson-Administration. Die Arbeit untersucht die kurzfristige Antwort der USA, die Rolle in der NATO und die Politik im Rahmen der UNO.
Kapitel 4 befasst sich mit den Nachbeben der Krise und deren Folgen. Es werden die „Normalisierung“ der Beziehungen zwischen den USA und der Tschechoslowakei, die Folgen für die Beziehungen zu Moskau und die Auswirkungen auf die Rolle der USA innerhalb der NATO analysiert.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen der US-amerikanischen Osteuropapolitik, dem Kalten Krieg, der Tschechoslowakei, dem „Prager Frühling“, der sowjetischen Intervention, der NATO, der UNO und dem Atomsperrvertrag NPT. Weitere zentrale Begriffe sind „Brückenbau“, „low profile“, „Mutually Assured Destruction“ (MAD) und die „Normalisierung“ der Beziehungen.
Die Reaktion war von Verwunderung und Konsternation geprägt. Präsident Johnson verurteilte die Aggression, war jedoch gleichzeitig besorgt um die Auswirkungen auf die bilateralen Beziehungen zur UdSSR.
Während des Prager Frühlings verfolgte Washington eine zurückhaltende Strategie („low profile“), um den Reformprozess in der Tschechoslowakei nicht durch eine zu starke Einmischung des Westens zu gefährden.
Der NPT war ein zentrales Element der US-Außenpolitik. Die Krise gefährdete die Rüstungskontrollgespräche und die geplanten Gipfeltreffen zwischen Johnson und der sowjetischen Führung.
Die Invasion führte zu einer Neubewertung der Sicherheitssituation in Europa und beeinflusste die Rolle der USA innerhalb der NATO sowie die strategische Ausrichtung des Bündnisses.
Die „Operation Donau“ war der Codename für die militärische Intervention von fünf Warschauer Pakt-Staaten unter Führung der Sowjetunion zur Niederschlagung des Prager Frühlings.
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