Bachelorarbeit, 2008
45 Seiten, Note: 2,3
1.EINLEITUNG
2. BEGRIFFSDEFINITIONEN
2.1 Corporate Social Responsibility (CSR)
2.1.1 Stakeholder
2.2. Corporate Governance (CG)
2.3 Corporate Citizenship (CC)
3. INSTRUMENTE VON CSR UND CC
3.1 Sponsoring
3.2 Stiftungen
3.2.1 Unternehmensstiftungen im Corporate Citizenship Konzept
3.2.2 Bürgerstiftungen
3.3 Corporate Volunteering
3.4 Public Private Partnerships (PPP)
4. CSR UND CC IN EUROPA UND DER WELT
4.1 CSR in Österreich
4.2 CSR in der Schweiz
4.3 CSR in Großbritannien
4.4 Der UN Global Compact
5. CSR IN DER LEHRE UND FORSCHUNG
5.1 CSR in der Lehre
5.1.1 Neue Studiengänge
5.1.2 Studienbereich Wirtschaftswissenschaft
5.1.3 Studienbereich Soziale Arbeit
5.2 CSR in der Forschung
6. RESÜMEE
Die vorliegende Bachelor-Thesis analysiert die Konzepte "Corporate Social Responsibility" (CSR) und "Corporate Citizenship" (CC) im Kontext unternehmerischer Verantwortung. Ziel der Arbeit ist es, neben einer theoretischen Fundierung der Begriffe und ihrer Instrumente, den aktuellen Stand der Lehre und Forschung zu CSR an Hochschulen in Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland kritisch zu untersuchen.
3.2.1 Unternehmensstiftungen im Corporate Citizenship Konzept
Das Stiftungswesen als Instrument im Corporate Citizenship Ansatz unterscheidet sich jedoch von den eben genannten Unternehmensträgerstiftungen. Diese Stiftungen lassen sich zwar mit dem Corporate Citizenship Konzept in Verbindung bringen, da sie dazu befähigen, das Unternehmen als guter Bürger in der Öffentlichkeit erscheinen zu lassen. Natürlich dienen diese Stiftungen auch dem Allgemeinwohl und sind daher für die Gesellschaft von großem Nutzen.
Stiftungen im Sinne des Corporate Citizenship sind natürlich auch Unternehmensverbunden, aber diese Stiftungen sind von den Unternehmen selbst und nicht von den Eigentümern gegründet (vgl. Habisch 2008, 217). Dies ist auch der einzige Unterschied zu den „normalen“ Stiftungen. Im Englischen heißen diese Stiftungen „Corporate Foundation“.
Diese Stiftungsform ermöglicht es den Unternehmen, kleinere gemeinwohlorientierte Ziele zu verfolgen und sich auf diese konzentrieren zu können. Die Stiftungen sind auf Dauer angelegt und getrennt von den Unternehmen. Die Zuwendungen gehen nur an das Gemeinwohl, da die Stiftungen keine Mitglieder oder Eigentümer haben. Durch die Trennung vom Unternehmen taucht die Stiftung in der Jahresbilanz der Firma nicht mehr auf und es kommt in der Firmenleitung zu keinen Diskussionen nach der Notwendigkeit der Stiftung.
Die Stiftung ist, sofern sie bei der Gründung mit ausreichend finanziellen Mitteln ausgestattet worden, von den schwankenden Gewinnen der Firmen ausgeschlossen.
1.EINLEITUNG: Einführung in die Themen CSR und CC sowie Erläuterung der Zielsetzung und der gewählten methodischen Vorgehensweise.
2. BEGRIFFSDEFINITIONEN: Klärung der theoretischen Hintergründe von CSR, Stakeholder-Ansätzen, Corporate Governance und Corporate Citizenship.
3. INSTRUMENTE VON CSR UND CC: Detaillierte Beschreibung der praktischen Umsetzungsmethoden wie Sponsoring, Stiftungsformen, freiwilliges Mitarbeiterengagement und Public Private Partnerships.
4. CSR UND CC IN EUROPA UND DER WELT: Untersuchung der regionalen Ausprägungen von CSR in Österreich, der Schweiz, Großbritannien sowie Darstellung des globalen UN Global Compact.
5. CSR IN DER LEHRE UND FORSCHUNG: Analyse der akademischen Vermittlung von CSR-Inhalten in verschiedenen Studiengängen und Darstellung aktueller Forschungsschwerpunkte.
6. RESÜMEE: Zusammenfassung der Ergebnisse der Literaturstudie und Ausblick auf die zukünftige Relevanz von CSR in Wirtschaft und Wissenschaft.
Corporate Social Responsibility, CSR, Corporate Citizenship, CC, Unternehmensverantwortung, Nachhaltigkeitsmanagement, Stakeholder, Stiftungen, Sponsoring, Corporate Volunteering, Public Private Partnerships, Hochschullehre, Wirtschaftsethik, Global Compact, Soziale Arbeit.
Die Arbeit untersucht das Konzept der gesellschaftlichen Unternehmensverantwortung, unterteilt in die Fachbegriffe Corporate Social Responsibility (CSR) und Corporate Citizenship (CC).
Im Fokus stehen die theoretischen Grundlagen der Konzepte, ihre praktischen Umsetzungsinstrumente sowie die Verankerung dieser Themen in der universitären Ausbildung und Forschung.
Die Arbeit möchte aufzeigen, wie CSR-Konzepte in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland sowohl theoretisch definiert als auch praktisch in der akademischen Lehre und Forschung implementiert werden.
Es handelt sich um eine Literaturstudie, die auf der systematischen Auswertung von Fachliteratur sowie relevanten Online-Quellen von Hochschulen und Organisationen basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die Vorstellung von Umsetzungsinstrumenten, eine internationale Länderanalyse und eine Bestandsaufnahme zu CSR in der akademischen Ausbildung.
Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Nachhaltigkeitsmanagement, Unternehmensethik, Stakeholder-Management und Corporate Governance beschreiben.
Während eine Corporate Foundation als Instrument des Corporate Citizenship vom Unternehmen selbst gegründet wird, um gemeinnützige Ziele zu verfolgen, ist eine Unternehmensträgerstiftung selbst unternehmerisch tätig.
CSR erschließt Absolventen der Sozialen Arbeit zunehmend neue Berufsfelder, da Unternehmen Experten benötigen, die Brücken zwischen ökonomischen Zielen und sozialen Anforderungen schlagen können.
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