Fachbuch, 2008
119 Seiten
01 Prolog
02 Pal Indrom
03 Ababas Traum
04 Die Zählung der Palindrome
05 Kosta Assis
06 Signor Modussini
07 Pas de deux
208 Regula nova
09 Tuttifrutti
10 Graf I. K.
11 Numbers on Ice
12 PER und DNS
13 Strandbikinis
14 Auerbachs Keller
15 Paris
16 Amok
Die vorliegende Arbeit untersucht die mathematischen Eigenschaften und ästhetischen Entfaltungsmöglichkeiten von Zahlenpalindromen. Im Zentrum steht dabei die Figur „Ababa“, die durch die gezielte Anwendung mathematischer Prozesse, wie Inversion und Addition, eine Transformation von einer einfachen Zahl in komplexe visuelle und tänzerische Strukturen durchläuft. Die Forschungsfrage widmet sich dabei der Verbindung zwischen numerischer Logik und ihrer künstlerischen sowie biologischen Analogie.
03 Ababas Traum
„Zahlen soll ich zählen?“, ging es ihr durch den Kopf. „Als ob es nicht interessantere und nützlichere Dinge im Leben gäbe.“
Mit dieser Frage legte sie sich schlafen. Es wurde eine unruhige, von merkwürdigen Traumbruchstücken geplagte Nacht.
Sie sah sich in einem gekachelten Badezimmer, in dem sie die Fliesen zählen sollte, die vom Boden bis zur Decke reichten. Dann wiederum ertappte sie sich, wie sie beim Spazierengehen mit angestrengter Miene ihre Schritte zählte. Irgendein Herr verlangte von ihr, sie solle die Geschwindigkeit messen, mit der ihre Fingernägel wachsen. Sie trat mit Pferden, die des Zählens kundig waren, auf dem Marktplatz einer Kleinstadt auf und erntete begeisterten Applaus des Publikums; zum ersten Mal in ihrem Leben empfand sie dabei den Rausch eines Bades in der Menge. Daselbst gab es einen gelehrten Mann, der unter der Tyrannei eines aus geistiger Lepra entsprungenen Rituals die Laternenpfähle und die Pflastersteine in den Straßen zählte.
01 Prolog: Einführung in die Welt von Palindromien und die Entstehungsgeschichte der Zahl Ababa.
02 Pal Indrom: Ein Zusammentreffen von Ababa mit dem Sprachforscher und Mathematiker Pal Indrom, das den Grundstein für ihre mathematische Erforschung legt.
03 Ababas Traum: Ein reflektierender Abschnitt über Ababas Widerstreben gegen die mathematische Fixierung, verpackt in traumartige Sequenzen.
04 Die Zählung der Palindrome: Empirische Untersuchung der Dichteverteilung von Zahlenpalindromen auf der Zahlengeraden.
05 Kosta Assis: Einführung eines Kostümbildners, der Ababas numerische Identität in modische Ausdrucksformen übersetzt.
06 Signor Modussini: Ein neuer Lehrmeister tritt auf, der Ababa in den theoretischen Grundlagen des „Pas de deux“ unterweist.
07 Pas de deux: Anwendung und methodische Vertiefung der mathematischen Bewegungsabläufe.
208 Regula nova: Einführung neuer Regeln zur Komplexitätssteigerung der tänzerischen Transformationen.
09 Tuttifrutti: Experimentelle Phase der Anwendung mathematischer Kombinationen im Tanz.
10 Graf I. K.: Rolle der Dokumentation durch Fotografie und die visuelle Fixierung von Ababas Wandel.
11 Numbers on Ice: Öffentliche Aufführungen der erarbeiteten komplexen Tanzstrukturen.
12 PER und DNS: Etablierung struktureller Analogien zwischen den Tanzmustern und molekularbiologischen Prozessen.
13 Strandbikinis: Fortsetzung der tänzerischen Entwicklung in einem Urlaubsumfeld mit neuen ästhetischen Herausforderungen.
14 Auerbachs Keller: Erarbeitung eines visuellen Logos unter Anwendung pentagrammatischer Strukturen.
15 Paris: Reise zur weiteren Inspiration, die in der Auseinandersetzung mit Fraktalen mündet.
16 Amok: Spannungsabfall und Neuordnung innerhalb des Teams nach den Erfolgen in Paris.
Zahlenpalindrom, Ababa, Palindromierung, Inversion, Addition, Zahlengerade, Modus, Pas de deux, Fraktale, Sierpinski-Dreieck, Molekularbiologie, DNS, Repetitive Sequenzen, Symmetrie, Transformation
Die Arbeit behandelt die mathematische Transformation einer Zahl in eine künstlerische und visuell wahrnehmbare Gestalt, wobei Zahlenpalindrome als Ausgangspunkt dienen.
Die Schnittmenge von Mathematik (Zahlentheorie), Tanzkunst, Kostümdesign und biologischen Strukturen bildet den Kern der Untersuchung.
Das Ziel ist die explorative Darstellung, wie abstrakte numerische Abläufe in physische, ästhetische und visuelle Strukturen überführt werden können.
Die Methodik umfasst die statistische Erhebung von Zahlenverteilungen, die Anwendung algorithmischer Prozesse (Inversion/Addition) sowie die analogiebasierte Forschung.
Der Hauptteil dokumentiert die tänzerische Entwicklung Ababas unter Anleitung verschiedener Mentoren und die damit einhergehenden mathematischen sowie strukturellen Erkenntnisse.
Schlüsselbegriffe sind Palindromierung, Transformation, fraktale Geometrie und strukturelle Analogien zur DNS.
Es bezeichnet den iterativen Prozess, durch Inversion und Addition von Zahlenfolgen neue, symmetrische Strukturen zu erzeugen.
Die Arbeit zieht Analogien zwischen den repetitiven Tanzmustern und der Anordnung repetitiver Sequenzen in der DNS, was eine strukturelle Verwandtschaft nahelegt.
Diese Figuren fungieren als Katalysatoren und Mentoren, die Ababa helfen, ihre mathematische Essenz in immer komplexere Ausdrucksformen zu übersetzen.
Es dient als mathematisch-ästhetisches Konstrukt, um die Komplexität der gefundenen Strukturen in einer grafischen Einheit zu repräsentieren.
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