Diplomarbeit, 2006
101 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Controlling als Steuerungsinstrument einer kreisfreien Stadt
2.1 Kreisfreie Städte und deren Aufgaben
2.2 Das Controlling
2.2.1 Zeitbezogene Formen des Controllings
2.2.2 Beziehung zwischen Formen des Controllings
2.2.3 Strategisches Controlling in einer kreisfreien Stadt?
2.2.3.1 Notwendigkeit und Möglichkeit des Aufbaus der Strategie einer kreisfreien Stadt
2.2.3.2 Ziele und Aufgaben des strategischen Controllings
3 Strategisches Controllingsystem für eine kreisfreie Stadt
3.1 Controlling-Regelkreis
3.2 Informationsermittlung
3.2.1 Informationsversorgungssystem
3.2.2 Rechnungswesen
3.2.3 Berichtssystem
3.3 Strategische Planung
3.3.1 Produkt als Kernelement
3.3.2 Strategische Analyse
3.3.3 Portfolio
3.4 Strategische Kontrolle
3.4.1 Arten von Kontrolle
3.4.2 Verknüpfung von strategischer und operativer Kontrolle
3.5 Steuerung mit den Kennzahlen
3.5.1 Mögliche Perspektiven
3.5.2 Entwicklung einer Balanced Scorecard
3.5.3 Ursache-Wirkungs-Kette
3.6 Strategisches Controllingsystem
4 Business Intelligence in einer kreisfreien Stadtverwaltung
4.1 Historische Entwicklung
4.2 Business Intelligence
4.3 Transformationsprozess von Business Intelligence
4.3.1 Daten – Rohstoff von Wissen
4.3.2 Information als Verbindung zwischen Daten und Wissen
4.3.2.1 Informationsbeschaffung und -aufbereitung
4.3.2.2 Informationsübermittlung (Kommunikation)
4.3.2.3 Entdeckung von wichtigen Beziehungen
4.3.3 Wissensgenerierung
4.3.3.1 Wissensidentifikation
4.3.3.2 Wissensmanagement
4.3.3.3 Verteilung, Darstellung und Nutzung des Wissens
4.4 IT- Unterstützung eines strategischen Controllingsystems einer kreisfreien Stadt
4.4.1 Ziele des MIS
4.4.2 Data Warehouse als Informationsspeicher- Architektur
4.4.2.1 Verbesserung der Informationsversorgungsfunktion durch ein Data Warehouse
4.4.2.2 Anforderungen an ein Data Warehouse
4.4.2.3 Data Warehouse Architektur
4.4.3 Data Marts- Ansatz zur Verbesserung der Informationsqualität
4.4.4 OLAP- Ansatz
4.4.4.1 „FASMI“ – Regel
4.4.4.2 Navigationsoperationen
4.4.4.3 OLAP - Architektur
4.4.5 Darstellung der BSC
4.4.6 Data Mining - Werkzeuge zur intelligenten Analysen
4.4.7 BI-Portale
5 Zusammenfassung und Ausblick
Ziel der Arbeit ist es, die Notwendigkeit und den Nutzen eines IT-gestützten strategischen Controllingsystems für kreisfreie Städte auf Basis von Business Intelligence zu verdeutlichen. Dabei wird ein Referenzmodell entwickelt, das Verwaltungsmodernisierung durch moderne Informationstechnik und Kennzahlensysteme wie die Balanced Scorecard unterstützt.
2.2.3.1 Notwendigkeit und Möglichkeit des Aufbaus der Strategie einer kreisfreien Stadt
Beim Übergang zur outputorientierten Steuerung werden zwei allgemeine Zielstellungen verfolgt, die sich aus den Zielen der aktuellen Verwaltungsreformansätze ableiten lassen. Eine Zielstellung liegt in der Verbesserung der ökonomischen Effizienz der Verwaltungstätigkeit. Die zweite Zielstellung besteht in dem Grad der Zielerreichung, d.h. das Ausmaß, in dem die Leistungen der Verwaltung (die Produkte - Output) die beabsichtigten Wirkungen (Outcome) erreichen. Beide Zielstellungen sind eng miteinander verbunden und bedingen sich gegenseitig. Effizienz ist wichtig, aber die falschen Dinge effizient zu tun bleibt Verschwendung und verletzt den Auftrag der öffentlichen Verwaltung. Effektivität ist also wichtiger, Strategie geht vor Effizienz. Es geht also um die Frage: „Die richtigen Dinge tun“, im Unterschied zur Effizienz („Tun wir die Dinge richtig“).
Um sicher zu gehen, dass immer das Richtige getan wird, und um schnell auf unerwartete Vorfälle zu reagieren, muss strategisch geplant werden. Gerade ein strategischer Plan hilft Möglichkeiten zu sehen und einen wahrscheinlichen Verlauf von Ereignissen und die Folgen der unausweichlichen Veränderungen herauszufinden. Die strategische Planung benötigt das umfangreiche interne und externe Informationen bzw. Wissen, das zur Abstimmung von Anforderungen der Umwelt mit den Potenzialen der kreisfreien Stadt aufbereitet wird.
Strategie ist der Blick von heute auf die Märkte, Erfolge und Ziele von morgen und die langfristig und unternehmensweit angelegte Verhaltens- und Verfahrensweise zum Aufbau und Erhalt von Erfolgspotenzial bzw. der Entwicklungsperspektiven. Obwohl in den Städten Methoden und Erfahrungen aus dem Bereich der Wirtschaft eingesetzt werden, unterscheiden sich strategische Ausprägungen von Wirtschaftsunternehmen und von kommunalen Unternehmen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Arbeit vor dem Hintergrund der Verwaltungsmodernisierung und definiert das Ziel, ein IT-gestütztes strategisches Controllingsystem für kreisfreie Städte mittels Business Intelligence zu konzipieren.
2 Controlling als Steuerungsinstrument einer kreisfreien Stadt: Es werden die Aufgaben kreisfreier Städte erläutert und das Controlling als zukunftsorientiertes Steuerungsinstrument gegenüber der bloßen Kontrolle abgegrenzt, wobei der Fokus auf strategischen Aspekten liegt.
3 Strategisches Controllingsystem für eine kreisfreie Stadt: Dieses Kapitel entwirft ein Modell für ein Controllingsystem, das Steuerung, Planung, Kontrolle und Informationsversorgung integriert und die Balanced Scorecard als zentrales Steuerungsinstrument etabliert.
4 Business Intelligence in einer kreisfreien Stadtverwaltung: Es wird die IT-technische Unterstützung durch Business Intelligence, Data Warehousing, OLAP und Data Mining detailliert dargelegt, um eine effiziente Transformation von Daten in strategisch relevantes Wissen zu ermöglichen.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Die Arbeit fasst die Eignung der untersuchten Instrumente zusammen und betont den weiteren Forschungsbedarf bei der Integration komplexer interner und externer Informationsquellen.
Strategisches Controlling, Kreisfreie Stadt, Balanced Scorecard, Verwaltungsmodernisierung, Business Intelligence, Data Warehouse, Managementinformationssystem, Informationsversorgung, OLAP, Data Mining, Wissensmanagement, Kennzahlen, Effektivität, Effizienz, Öffentliche Verwaltung
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und IT-gestützten Umsetzung eines strategischen Controllingsystems für kreisfreie Städte, um diese bei der Bewältigung ihrer komplexen Steuerungsaufgaben zu unterstützen.
Die Arbeit behandelt die Verwaltungsmodernisierung, das strategische Controlling, den Einsatz der Balanced Scorecard sowie technische Lösungsansätze aus dem Bereich Business Intelligence.
Ziel ist es, die Notwendigkeit von IT-Unterstützung für das strategische Controlling in Städten aufzuzeigen und ein Referenzmodell vorzustellen, das Entscheidungsprozesse durch Datenintegration und Analyse optimiert.
Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse, Systemtheorie zur Abbildung des Controllingsystems sowie die Architekturkonzepte von Data Warehousing und Business Intelligence als Grundlage für ein Referenzmodell.
Im Hauptteil werden ein Controllingsystem-Modell für Kommunen erstellt, die Balanced Scorecard als Instrument entwickelt sowie technische Komponenten wie Data Warehouses, OLAP und Data Mining als unterstützende Architektur integriert.
Zu den Schlüsselbegriffen zählen strategisches Controlling, Balanced Scorecard, Business Intelligence, Data Warehouse und Verwaltungsmodernisierung.
Während sich das operative Controlling auf kurzfristige, quantitative Zahlen und Ergebnisse fokussiert, dient das strategische Controlling der langfristigen Planung, der Frühwarnung und der qualitativen Ausrichtung, was für die komplexe Steuerung einer Stadt essenziell ist.
Die BSC ermöglicht es, qualitative Ziele wie Bürgerzufriedenheit oder Innovationsfähigkeit mit finanziellen Kennzahlen auszubalancieren und so eine ganzheitliche, zielgerichtete Steuerung in der Verwaltung zu etablieren.
Data Marts fungieren als spezialisierte Ausschnitte des Data Warehouse, die eine verbesserte Performance bei fachspezifischen Analysen in verschiedenen Verwaltungsbereichen ermöglichen.
Kommunale Unternehmen stehen nicht primär unter dem Renditedruck eines Marktes, sondern müssen gesetzliche Aufträge erfüllen und Ziele wie Kosteneffizienz bei gleichzeitig hoher Bürgerorientierung unter schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen erreichen.
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