Masterarbeit, 2020
202 Seiten, Note: 2
1. EINLEITUNG
1.1. Signifikanz des Themenbereichs und Problemstellung
1.2. Zielsetzung und Hypothesen
1.3. Aufbau der Arbeit
1.4. Methodisches Vorgehen
2. GRUNDLAGEN UND DEFINITIONEN DER DIGITALISIERUNG ENTLANG DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE IM STAHL- UND METALLHANDEL
2.1. Hintergrund und Notwendigkeit einer digitalen Unternehmensstrategie
2.1.1. Digitaler Darwinismus versus digitale Disruption
2.1.2. Chancen und Risiken digitaler Transformation im B2B-Bereich
2.2. Kernprozesse einer Wertschöpfungskette im Stahl- und Metallhandel
2.2.1. Primärkategorien des Wertschöpfungsprozesses
2.2.2. Unterstützende Aktivitäten zusammenhängender primärer Aktivitäten
2.2.3. Analyse der Wertschöpfungskette zur Gestaltung neuer Geschäftsmodelle
3. NEUE GESCHÄFTSMODELLE ENTLANG DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE VERÄNDERN DEN KLASSISCHEN STAHL- UND METALLHANDEL
3.1. Beschaffung und Eingangslogistik
3.1.1. E-Procurement: erste Digitalisierungsprozesse im Einkauf
3.1.2. Einkauf 4.0 - Anforderungen an das Wertschöpfungsmanagement der Beschaffung
3.1.3. Vernetzung von lagerhaltenden Handelsunternehmen im Logistikverbund
3.2. Lagerhaltung
3.2.1. Darstellung des Lagersortiments durch die Erhebung von Kundenbedürfnissen mit Einsatz von Big Data
3.2.2. Das Konzept von Warehousing 4.0
3.3. Marketing und Vertrieb
3.3.1. Kundenbedürfnisse im Wandel durch virtuelle Realitäten
3.3.2. Datenmanagement als Grundlage digitalisierter Marketing- und Vertriebsstrategie
3.3.3. Vertrieb 4.0
3.3.4. Marketing 4.0
3.4. Ausgangslogistik
3.4.1. Bedingungen für Logistik 4.0
3.4.2. Mehrwert für Logistik und Kunden
4. EMPIRISCHER TEIL: DIGITALE EINFLUSSFAKTOREN IM KLASSISCHEN STAHL- UND METALLHANDEL
4.1. Erhebungsmethode und Untersuchungsdesign
4.2. Analyseverfahren
4.3. Grundannahmen und Leitfaden
4.4. Darstellung der Ergebnisse
4.5. Kritische Betrachtung der Ergebnisse der Einflussfaktoren aus der Digitalisierung des Stahl- und Metallhandels
5. ZUSAMMENFASSUNG
Diese Masterthesis untersucht die digitalen Einflussfaktoren entlang der klassischen Wertschöpfungskette im deutschen und österreichischen Stahl- und Metallhandel, um zu prüfen, wie Unternehmen agil auf veränderte Kundenbedürfnisse im B2B-Bereich reagieren können.
Digitaler Darwinismus versus digitale Disruption
Beim Meistern der digitalen Transformation geht es um die Dominanz im Prozess des digitalen Darwinismus. Zu klären ist, was genau mit ‚digitalem Darwinismus‘ gemeint ist und warum im Zusammenhang mit der dritten industriellen Revolution Charles Darwin und seine Evolutionstheorie bemüht wird (Darwin, 1858, „Über die Entstehung der Arten“). Nach Kreutzer wird unter dem Begriff ‚Darwinismus‘ jener Auswahlprozess verstanden, der sich automatisch einstellt, wenn sich – unter betriebswirtschaftlicher Betrachtung – Unternehmen, Branchen und ganze Industriezweige den veränderten Rahmenbedingungen nicht schnell genug anpassen und deshalb vom Markt aussortiert werden (vgl. Kreutzer et al., 2016, Kap. 1.1, Abs. 4, Pos. 465 [dynamisches E-Book]).
Der digitale Darwinismus im Stahl- und Metallhandel in Deutschland und Österreich basiert darauf, dass zahlreiche physische Gegenstände und manuelle Arbeiten digitalisiert und automatisiert werden. Durch die Überführung analoger Prozesse in Nullen und Einsen passieren immer mehr Arbeitsschritte auf Computern bzw. in der Cloud. Damit verändert sich nicht nur der Handel von Stahl- und Metallwaren, sondern die gesamte Wertschöpfungskette und Branche der stahl- und metallverarbeitenden Industrie.
Verändert sich die Gesellschaft aufgrund neuer Technologien schneller als die Fähigkeit von Unternehmen, sich diesen neuen Gegebenheiten anzupassen, setzt der digitale Darwinismus ein. Ein zentraler und elementarer Punkt zum Werk von Darwin (Darwin, 1858, „Über die Entstehung der Arten“) und damit der Bezug zu den evolutionären und gleichzeitig revolutionären Veränderungen ist folgender: „Es sind weder die Stärksten einer Art, die überleben, noch die Intelligentesten. Es sind vielmehr diejenigen, die sich einem Wandel am besten anpassen können“ (Kreutzer et al., 2016, Kap. 1.1, Abs. 5, Pos. 492 [dynamisches E-Book]). Auf den Stahl- und Metallhandel in Deutschland und Österreich projiziert bedeutet dies, dass nur Handelsunternehmen eine Chance haben, die Herausforderungen der Digitalisierung der Branche auch annehmen. Dazu sollte die dritte industrielle Revolution nicht als Bedrohung, sondern als Wandel verstanden werden.
1. EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung der Digitalisierung im Stahl- und Metallhandel und skizziert Zielsetzung sowie methodisches Vorgehen.
2. GRUNDLAGEN UND DEFINITIONEN DER DIGITALISIERUNG ENTLANG DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE IM STAHL- UND METALLHANDEL: Erläutert die Notwendigkeit digitaler Strategien und analysiert die Kernprozesse der Wertschöpfungskette.
3. NEUE GESCHÄFTSMODELLE ENTLANG DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE VERÄNDERN DEN KLASSISCHEN STAHL- UND METALLHANDEL: Untersucht konkrete Anwendungsfelder wie E-Procurement, Logistik 4.0 und datengestütztes Marketing.
4. EMPIRISCHER TEIL: DIGITALE EINFLUSSFAKTOREN IM KLASSISCHEN STAHL- UND METALLHANDEL: Dokumentiert die empirische Untersuchung mittels Experteninterviews zu den digitalen Veränderungen in der Branche.
5. ZUSAMMENFASSUNG: Bündelt die Kernergebnisse der Arbeit und gibt einen Ausblick auf die notwendige organisationale Transformation.
Digitalisierung, Stahlhandel, Metallhandel, Wertschöpfungskette, Industrie 4.0, E-Procurement, Logistik 4.0, Geschäftsmodellinnovation, Big Data, Digitale Transformation, Kundenbedürfnisse, Personalmanagement, Unternehmenskultur, Digitaler Darwinismus, Supply-Chain-Management
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen und Einflussfaktoren der Digitalisierung auf die traditionelle Wertschöpfungskette innerhalb der Stahl- und Metallhandelsbranche in Deutschland und Österreich.
Die Studie deckt Bereiche wie Beschaffung, Lagerhaltung, Marketing, Vertrieb und Logistik ab, wobei der Fokus auf digitalen Transformationsprozessen und technologischen Neuerungen liegt.
Ziel ist es, zu identifizieren, wie Handelsunternehmen auf veränderte Kundenbedürfnisse reagieren können und welche technologischen Lösungen für eine digitale Wertschöpfungskette erforderlich sind.
Es wird ein Methodenmix aus Literaturanalyse, Webcrawling und qualitativen Experteninterviews mit Führungskräften der Branche eingesetzt.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Definition der Wertschöpfung 4.0, der Analyse neuer Geschäftsmodelle und dem empirischen Nachweis von Einflussfaktoren durch Expertenmeinungen.
Zu den prägenden Begriffen zählen Digitaler Darwinismus, Industrie 4.0, intelligente Wertschöpfungskette, Datenmanagement und Organisationsentwicklung.
Die meisten Experten sehen in der Digitalisierung eine notwendige Chance, betonen jedoch die Herausforderung, bestehende konservative Strukturen und Denkmuster aufzubrechen.
Die Arbeit identifiziert das Personalmanagement und die Unternehmenskultur als kritische Erfolgsfaktoren, da der Wandel neue Fähigkeiten erfordert und die Angst vor Arbeitsplatzverlusten mindern muss.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

