Bachelorarbeit, 2022
37 Seiten, Note: 1,00
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Das Job Demands-Resources Model nach Bakker und Demerouti (2006)
2.2 Job Crafting nach Wrzesniewski und Dutton (2001)
2.3 Job Crafting nach Tims und Bakker (2010)
2.4 Die verschlechternde Wirkung von Fernunterricht auf Job Crafting
2.5 Die mediierende Wirkung der Fähigkeiten in der digitalen Mediennutzung auf den negativen Zusammenhang zwischen Alter und Job Crafting im Fernunterricht
3. Methoden
3.1 Stichprobe
3.2 Design
3.3 Verfahren
4. Ergebnisse
4.1 Deskriptive Daten
4.1.1 Stichprobe
4.1.2 Unterrichtsform während der jeweiligen Schulhalbjahre
4.1.3 Digitale Mediennutzung
4.2 Der Einfluss des Fernunterrichts
4.3 Fähigkeiten in der digitalen Mediennutzung als Mediator
5. Diskussion
Diese Bachelorarbeit untersucht den Einfluss des COVID-19-bedingten Fernunterrichts auf das Job Crafting von Lehrkräften der Sekundarstufe in Österreich und Deutschland, wobei zudem analysiert wird, ob digitale Kompetenzen den Zusammenhang zwischen dem Alter der Lehrkräfte und ihrem Job Crafting mediieren.
Die verschlechternde Wirkung von Fernunterricht auf Job Crafting
Die erste Hypothese, die im Rahmen dieser Forschungsarbeit untersucht wird, bezieht sich auf das Job Crafting von Lehrkräften im Sekundarbereich, von dem erwartet wird, dass es im Fernunterricht geringer ausfällt als zur Zeit des Präsenzunterrichts vor der Corona-Pandemie. Diese Annahme stützt sich vor allem stark auf die Veränderungen der Dimensionen sowohl im JD-R Modell nach Tims und Demerouti (2006) als auch in den Job Crafting-Konzepten von Wrzesniewski und Dutton (2001) und von Tims und Bakker (2010).
Hinsichtlich des JD-R Modells lässt sich im Allgemeinen ein starker Anstieg in den Arbeitsanforderungen und eine starke Abnahme in den Arbeitsressourcen der Lehrkräfte während des Online-Unterrichts im Vergleich zum Präsenzunterricht vermuten. Bei beiden Dimensionen stehen vor allem psychologische, soziale und organisatorische Aspekte im Fokus. Auf psychologischer Ebene können Themen wie Einsamkeit und psychische Belastung bedingt durch womöglich schwindende Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten zentraler werden.
1. Einleitung: Beschreibt die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das Arbeitsleben von Lehrkräften und die damit verbundene Notwendigkeit, das proaktive Arbeitsverhalten in der Online-Lehre zu untersuchen.
2. Theoretischer Hintergrund: Erläutert die wissenschaftlichen Grundlagen wie das Job Demands-Resources Modell sowie die Konzepte von Job Crafting nach Wrzesniewski und Dutton sowie Tims und Bakker.
3. Methoden: Detailliert die Stichprobenakquise mittels Anfallsstichprobe, das konfirmatorische Studiendesign sowie das quantitative Erhebungsverfahren über SoSci Survey.
4. Ergebnisse: Präsentiert die deskriptiven Daten der Lehrkräfte sowie die statistischen Analysen zum Einfluss des Fernunterrichts und der Mediationsfunktion digitaler Fähigkeiten.
5. Diskussion: Interpretiert die statistischen Befunde, beleuchtet die Limitationen der Studie durch die Stichprobenauswahl und gibt Ausblicke für zukünftige Forschung im Bildungssektor.
Job Crafting, Lehrer, Sekundarstufe, Fernunterricht, Online-Unterricht, Homeschooling, COVID-19, Arbeitsanforderungen, Arbeitsressourcen, digitale Medien, Mediennutzung, Mediation, Arbeitsstress, psychische Belastung, Lehrberuf.
Die Arbeit untersucht, wie sich die Umstellung auf den Fernunterricht während der COVID-19-Pandemie auf das proaktive Arbeitsverhalten (Job Crafting) von Lehrkräften der Sekundarstufe in Österreich und Deutschland ausgewirkt hat.
Die Schwerpunkte liegen auf der Arbeitspsychologie, insbesondere dem Job Demands-Resources Modell, den Anpassungsprozessen von Lehrern im digitalen Unterricht und der Rolle digitaler Medienkompetenz.
Es wird untersucht, ob Job Crafting im Fernunterricht geringer ausgeprägt ist als im Präsenzunterricht und ob digitale Medienkompetenz den Einfluss des Alters auf das Job Crafting beeinflusst.
Es handelt sich um eine quantitative Studie, bei der mittels eines Online-Fragebogens Daten erhoben wurden, die anschließend durch t-Tests und Mediationsanalysen ausgewertet wurden.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Herleitung der Hypothesen, der Beschreibung der gewählten Erhebungsmethodik und der ausführlichen Darstellung der statistischen Ergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Job Crafting, Fernunterricht, Lehrer, COVID-19, Arbeitsressourcen, Arbeitsanforderungen und digitale Mediennutzung.
Die Studie untersuchte, ob jüngere Lehrkräfte aufgrund höherer digitaler Fähigkeiten ein anderes Job Crafting-Verhalten zeigen, wobei sich diese Mediatoreigenschaft statistisch nicht bestätigte.
Ja, die Studie ergab eine signifikante Verschlechterung des Job Crafting im Fernunterricht im Vergleich zum Präsenzunterricht, mit Ausnahme der Dimension der abnehmenden hinderlichen Anforderungen.
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