Masterarbeit, 2019
79 Seiten, Note: 1,3
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern sich systemtheoretische Konzepte auf die Entwicklung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) übertragen lassen. Die Arbeit analysiert die Diskrepanz zwischen wirtschaftsethischen Grundlegungen und der politischen Umsetzung von KI und untersucht die Herausforderungen, die sich aus der Interaktion von Mensch und Maschine ergeben.
Kapitel 2 beleuchtet die Anwendbarkeit der Systemtheorie auf künstliche Systeme. Es werden zentrale Konzepte wie Konstruktivismus, Ressourcenorientierung und Komplexitätsreduktion diskutiert. Die ethischen Herausforderungen und die Bedeutung von anschlussfähigen Handlungen im Kontext von KI werden ebenfalls thematisiert.
Kapitel 3 analysiert die aktuellen Debatten um KI-Ethik und untersucht die verschiedenen Perspektiven von Informationstechnikern, Algorithmenforschern, zivilgesellschaftlichen Initiativen sowie politischen Akteuren. Die Arbeit stellt verschiedene Initiativen und Leitlinien vor, die zur Gestaltung einer verantwortungsvollen KI-Entwicklung beitragen sollen.
Kapitel 4 befasst sich mit der Frage, ob sich professionsethische Erfolgskriterien für den Einsatz von KI identifizieren lassen. Es werden Ansätze zur partizipativen Leitbildentwicklung, zur Etablierung im öffentlichen Bewusstsein und zur Institutionalisierung von KI-Ethik diskutiert.
Künstliche Intelligenz, Systemtheorie, KI-Ethik, Wirtschaftsethik, Politische Umsetzung, Algorithmen, Big Data, Autopoiesis, Bias, Mensch-Maschine-Interaktion, Zivilgesellschaft, Partizipative Leitbildentwicklung, Institutionalisierung.
Ähnlich wie die Dampfmaschine oder Elektrizität setzt KI eine Welle von Folgeinnovationen frei, die nahezu alle Branchen und gesellschaftlichen Kernprozesse grundlegend verändern.
Die Arbeit untersucht, ob Konzepte wie Konstruktivismus und Komplexitätsreduktion aus der Systemtheorie helfen können, die Interaktion zwischen Mensch und Maschine besser zu verstehen.
Es werden Leitlinien von IT-Konzernen (Microsoft, Google, SAP), Forschungsorganisationen (IEEE, FLI) sowie zivilgesellschaftliche Projekte wie die „Algo.Rules“ betrachtet.
Die Arbeit beleuchtet die Aktivitäten der Europäischen Kommission, der deutschen KI Enquete-Kommission und länderspezifische Beispiele wie Nordrhein-Westfalen.
Es geht darum, ethische Erfolgskriterien unter Einbeziehung der Gesellschaft zu definieren, damit KI-Systeme sowohl machbar als auch moralisch erlaubt und gewünscht sind.
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