Diplomarbeit, 2008
85 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit befasst sich mit der Gegenüberstellung des klassischen Liberalismus Milton Friedmans und dem extremen Liberalismus seines Sohnes David Friedman. Ziel ist es, die philosophischen Grundlagen beider Ansätze zu erforschen und die jeweiligen Argumente zu analysieren. Dabei werden die historischen Wurzeln des Denkens beider Autoren beleuchtet, sowie die Kritikpunkte, die an ihren Theorien geäußert werden.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die philosophischen Implikationen ökonomischer Modelle. Anschließend wird die Entwicklung des Freiheitsbegriffs seit der Aufklärung anhand von Thomas Hobbes dargestellt. Im dritten Kapitel wird Milton Friedmans Theorie der Freiheit im Kontext der sozialistischen Alternative beleuchtet. Dabei werden seine zentralen Argumente für den Kapitalismus und seine Kritik an staatlichen Eingriffen in die Wirtschaft erläutert. Im vierten Kapitel wird David Friedmans libertäre Philosophie vorgestellt, die eine konsequente Ausweitung des Freiheitsbegriffs auf alle Lebensbereiche fordert. Der Fokus liegt dabei auf der Kritik an staatlicher Autorität und der Betonung individueller Selbstbestimmung. Das fünfte Kapitel stellt verschiedene Perspektiven auf das Verhältnis von Freiheit und Ordnung dar und diskutiert die Frage nach einer optimalen Balance zwischen den beiden Polen.
Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselbegriffen Freiheit, Liberalismus, Libertarismus, Kapitalismus, Staat, Eigentum, Individualismus, Markt und Wirtschaftsphilosophie. Im Zentrum stehen die Gedanken von Milton Friedman und David Friedman, die sich mit den philosophischen Implikationen ihrer ökonomischen Modelle auseinandersetzen. Dabei werden zentrale Themen wie die Rolle des Staates in der Wirtschaft, die Bedeutung von Freiheit und Eigentum sowie die Auswirkungen des Kapitalismus auf Gesellschaft und Individuum diskutiert.
Milton Friedman vertritt einen konsequenten klassischen Liberalismus mit staatlichen Rahmenbedingungen, während sein Sohn David einen extremen Libertarismus bis hin zum Anarchismus befürwortet.
David Friedman geht über seinen Vater hinaus und stellt die Notwendigkeit staatlicher Autorität grundsätzlich infrage, indem er eine anarchistische Gesellschaftsordnung auf Basis des Libertarismus entwirft.
Milton Friedman knüpft an die Traditionen von Adam Smith und J.S. Mill an und setzt sich mit dem Freiheitsbegriff von Isaiah Berlin sowie den Grenzen staatlicher Autorität bei Robert Nozick auseinander.
Freiheit wird oft als die Minimierung von Zwang definiert, wobei David Friedman sich auf Denker wie John Locke (Eigentum) und Murray Rothbard bezieht.
Die Arbeit untersucht, wie viel Freiheit „genug“ ist und ob es eine optimale Balance (eine „Goldlöckchen-Lösung“) zwischen totaler Freiheit und staatlicher Ordnung gibt.
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