Examensarbeit, 2008
67 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Anliegen der Mathematik in den unteren Klassen
3 Öffnung des Mathematikunterrichts
3.1 Entdeckendes Lernen
3.2 Hilfsmittel: Der Abakus
4 Grundrechenarten in den unteren Klassen
4.1 Addition
4.2 Multiplikation
4.3 Subtraktion
4.4 Division
5 Teilbarkeitsregeln und mögliche methodische Umsetzungen
5.1 Endstellenregeln
5.1.1 Teilbarkeit durch 2
5.1.2 Teilbarkeit durch 5
5.1.3 Teilbarkeit durch 10
5.1.4 Teilbarkeit durch 4
5.1.5 Teilbarkeit durch 8
5.2 Quersummenregeln
5.2.1 Teilbarkeit durch 9
5.2.2 Teilbarkeit durch 3
5.3 Regeln für die Teilbarkeit durch 11
5.4 Weitere Teilbarkeitsregeln
6 Gesamtreflexion
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Teilbarkeitsregeln in der Grundschule durch das Prinzip des entdeckenden Lernens vermittelt werden können. Dabei steht die Nutzung des Abakus als technisches Hilfsmittel zur anschaulichen Erarbeitung mathematischer Strukturen im Fokus, um das Verständnis für das dezimale Stellenwertsystem zu vertiefen und die Lernkompetenz zu fördern.
3.2 Hilfsmittel: Der Abakus
Die Materialien, welche sich für das ‚entdeckende Lernen’ eignen, sind vielfältig. Mit dem Abakus soll ein technisches Hilfsmittel vorgestellt werden, „dem man in verschiedenen Formen in vielen Kulturen zu unterschiedlichen Zeiten begegnet.“
Der eigentliche Ursprung ist nicht mit Sicherheit auszumachen, doch wahrscheinlich leitet sich das Wort Abakus vom phönizischen abak ab, was soviel bedeutet wie: auf eine Fläche gestreuter Sand zum Schreiben. „In seiner Grundform ist der Abakus ein Rechenbrett, auf dem man Zahlen darstellen und verrechnen konnte ...“. Dabei wird das Stellwertsystem anschaulich gemacht. „‚Rechnen’ hieß bei den Römern ‚calculos ponere’, wörtlich: Rechensteine setzen oder legen, oder auch ‚calculos subducere’, Rechensteine ziehen.“ Das Rechenbrett besteht aus mehreren Spalten. Jeder Spalte ist ein bestimmter Stellenwert zugeordnet. Die Multiplikation des Stellenwerts mit der Anzahl der in der Spalte gelegten Steine und die Addition der jeweiligen Produkte ergibt die dargestellte Zahl.
Beim römischen Abakus mit der Basis zehn, werden die Stellenwerte in einer Kopfzeile angegeben.
Eine Weiterentwicklung des römischen Abakus führte dazu, dass sich oberhalb der Kopfzeile eine weitere Zeile befand. Die Kugeln in diesem Bereich hatten einen Wert von fünf. Das verringerte die Kugeln insgesamt, da sich im unteren Abschnitt nur noch höchstens vier Kugeln befinden konnten.
1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert den Wandel des Grundschulunterrichts hin zu selbstständigem Lernen und führt in das Thema der Teilbarkeitsregeln mittels entdeckender Ansätze ein.
2 Anliegen der Mathematik in den unteren Klassen: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung eines tieferen mathematischen Verständnisses gegenüber reinem Auswendiglernen und diskutiert die positive Einstellung zum Fach.
3 Öffnung des Mathematikunterrichts: Hier wird das Konzept des entdeckenden Lernens vorgestellt und die Rolle des Abakus als wertvolles Hilfsmittel für den Unterricht definiert.
4 Grundrechenarten in den unteren Klassen: Es werden die theoretischen Grundlagen der vier Grundrechenarten unter Berücksichtigung des Stellwertsystems und fachdidaktischer Aspekte behandelt.
5 Teilbarkeitsregeln und mögliche methodische Umsetzungen: Der Hauptteil der Arbeit liefert detaillierte Herleitungen und methodische Vorgehensweisen für verschiedene Teilbarkeitsregeln sowie deren Anwendung.
6 Gesamtreflexion: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion über die Vermittlung der Teilbarkeitsregeln und die Herausforderungen bei der Verschriftlichung mathematischer Lernprozesse.
Mathematikunterricht, Grundschule, Teilbarkeitsregeln, entdeckendes Lernen, Abakus, Arithmetik, Stellenwertsystem, methodische Umsetzung, Lernarrangement, Grundrechenarten, Problemlösen, Fachdidaktik, Differenzierung, mathematisches Verständnis, Sächsischer Lehrplan.
Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen Vermittlung von Teilbarkeitsregeln in der Grundschule unter Anwendung des Prinzips des entdeckenden Lernens.
Im Zentrum stehen die theoretischen Grundlagen der Arithmetik, die didaktische Konzeption des entdeckenden Lernens sowie der praktische Einsatz des Abakus als Werkzeug für den Unterricht.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schüler durch aktives Handeln und den Einsatz anschaulicher Materialien wie des Abakus ein tiefes Verständnis für mathematische Regeln entwickeln können.
Die Arbeit nutzt eine fachdidaktische Analyse, die auf Lehrplänen, empirischen Untersuchungen und theoretischen Konzepten basiert, um konkrete Unterrichtsentwürfe zu entwickeln.
Der Hauptteil widmet sich intensiv der Herleitung und methodischen Umsetzung spezifischer Endstellenregeln sowie Quersummenregeln für natürliche Zahlen.
Zu den prägenden Begriffen gehören Mathematikunterricht, entdeckendes Lernen, Abakus, Teilbarkeit und die Förderung mathematischer Lernkompetenzen.
Der Abakus dient als katalysierendes Hilfsmittel, das abstrakte Rechenvorgänge handlungsorientiert begreifbar macht und den Kindern eine visuelle Kontrolle über ihre Rechenwege gibt.
Die Arbeit betont, dass nicht bloß auswendig gelernte Regeln ("Rezepte") vermittelt werden sollen, sondern dass Schüler durch eigenes Experimentieren und Vergleichen die zugrunde liegende Logik selbst entdecken.
Die Arbeit thematisiert das Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit mathematischer Korrektheit und der kindgerechten Entwicklung, wobei die Sprache und der Austausch in der Gruppe als entscheidende Faktoren hervorgehoben werden.
Die Forscherdosen sind ein differenziertes Lernangebot im Rahmen der Freiarbeit, das den Schülern motivierende, handlungsorientierte Forschungsaufträge zu den Teilbarkeitsregeln bietet.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

