Examensarbeit, 2008
57 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Die besonderen Möglichkeiten des Golfsports für die Erziehung und Förderung unserer Schüler
2.1 Erzieherische Potentiale
2.2 Gesundheitsfördernde Aspekte
3 Entwicklung eines Konzeptes zur Etablierung einer Golf-AG in der Sekundarstufe I einer Gesamtschule
3.1 Didaktisch-methodische Vorüberlegungen
3.1.1 Was macht den Golfsport aus? Besonderheiten der Sportart und für das Konzept wesentliche Inhalte
3.1.2 Grundsätze zur Gestaltung einer (Golf-)AG an einer Gesamtschule
3.1.3 Mehrperspektivität im Lernprozess – Möglichkeiten der Verwirklichung erzieherischer Prinzipien
3.2 Bausteine zur Etablierung der Golf-AG
3.2.1 Baustein A: Organisatorisches
3.2.2 Baustein B: Die Vermittlung von Technik und Taktik, Regeln und Etikette sowie die Förderung der allgemeinen Fitness
3.2.2.1 Zu erreichende Kompetenzen
3.2.2.2 Zur Umsetzung der Inhalte innerhalb des geplanten Konzeptes
3.2.2.3 Stoffverteilungsplan – Ein Kurzüberblick
3.3 Bezug zu besonders geforderten Lehrerfunktionen
4 Evaluationsversuch und Ausblick
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, das erzieherische und gesundheitsfördernde Potenzial des Golfsports für Kinder und Jugendliche aufzuzeigen und ein praktisches Konzept für die Etablierung einer Golf-Arbeitsgemeinschaft an einer Gesamtschule zu entwickeln, das auch ohne hohe externe Fördergelder umsetzbar ist.
Erzieherische Potentiale
An einer Gesamtschule („Schule der Vielfalt“4), in der mit Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Lernmöglichkeiten und Fähigkeiten, unterschiedlicher Interessen und Neigungen, unterschiedlicher sozialer Herkunft und kultureller Orientierung gearbeitet wird, gehören Probleme durch Defizite im Sozialverhalten der Schüler zum Alltag. Auffälligkeiten, wie zum Beispiel eine geringe Frustrationstoleranz, Aggressivität und geringe Achtung des Eigentums anderer Schüler oder der Schule sind keine Seltenheit. Häufig mangelt es an der Fähigkeit, sich in andere einzufühlen und das eigene Verhalten zu reflektieren. Regeln der Schule werden verletzt und Konsequenzen teilweise gleichgültig hingenommen. Für eigenes Fehlverhalten werden nicht selten ‚die Anderen’ verantwortlich gemacht. Im Folgenden geht es um die Frage, welche Rolle der Golfsport in diesem Zusammenhang einnehmen könnte.
Der Golfsport wird entscheidend von den Grundnormen menschlichen Verhaltens geprägt, jenen Normen, deren Einhaltung unseren Schülern oft große Schwierigkeiten bereitet. Auf dem Golfplatz sind Ehrlichkeit, Fairplay, Ordnung, Sauberkeit, Höflichkeit, Rücksichtnahme und der sorgsame Umgang mit der Natur gefragt.5 Sie lassen sich vom Regelwerk ablesen. Das Besondere dieses Regelwerkes ist die Einteilung in Regeln und Etikette. Die Etikette beschreibt das soziale Verhalten auf dem Golfplatz, um Sicherheit, Spielfluss, Fairness und Schonung des Platzes zu gewährleisten.6 Die eigentlichen Golfregeln folgen erst im Anschluss an die Etikette.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz des Golfsports für Kinder und Jugendliche und formuliert das Ziel, ein umsetzbares Konzept für eine Schul-AG zu entwerfen.
2 Die besonderen Möglichkeiten des Golfsports für die Erziehung und Förderung unserer Schüler: Dieses Kapitel analysiert die erzieherischen Potenziale und gesundheitsfördernden Aspekte des Golfsports, die ihn als Schulsport qualifizieren.
3 Entwicklung eines Konzeptes zur Etablierung einer Golf-AG in der Sekundarstufe I einer Gesamtschule: Der Hauptteil umfasst didaktisch-methodische Überlegungen, konkrete Bausteine zur Organisation und Vermittlung sowie Stoffverteilungspläne für die AG.
4 Evaluationsversuch und Ausblick: Hier werden Möglichkeiten zur Überprüfung der erreichten Lernziele sowie Perspektiven für die fächerübergreifende Anwendung des Golfsports dargelegt.
Golf, Schule, Arbeitsgemeinschaft, Erziehung, Gesundheitsförderung, Techniktraining, Golfetikette, Didaktik, Methodik, Gesamtschule, Anfängerausbildung, Stoffverteilungsplan, Sozialverhalten, Kooperation, Schulsport.
Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Einbindung des Golfsports in den Schulalltag einer Gesamtschule durch die Entwicklung eines schulpraktischen Konzepts.
Die zentralen Themen sind die erzieherische Wertevermittlung, die gesundheitlichen Aspekte des Golfens sowie die methodische Umsetzung der Technikschulung im schulischen Rahmen.
Das Ziel ist die Erstellung eines Leitfadens, der es Lehrkräften ermöglicht, eine Golf-AG nachhaltig und kostengünstig zu etablieren.
Die Autorin nutzt eine theoriegestützte Konzeptionsentwicklung, untermauert durch eigene Erfahrungen aus dem Projekt „Abschlag Schule“.
Der Hauptteil gliedert sich in didaktische Vorüberlegungen, organisatorische Bausteine, technische Anleitungen für Grundschläge und Stoffverteilungspläne.
Golf, Schule, Arbeitsgemeinschaft, Erziehung, Gesundheitsförderung, Didaktik und Methodik sind die zentralen Begriffe.
Durch die Nutzung von vorhandenem Inventar, kostengünstigen Indoor-Materialien und der kreativen Nutzung des Schulgeländes anstelle teurer Golfplatz-Mitgliedschaften.
Durch den Aufbau vom kurzen zum langen Spiel, wobei Metaphern und ein schrittweises Erlernen der Grob- und Feinform der vier Standardtechniken (Putt, Chip, Pitch, Grundschwung) im Fokus stehen.
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