Diplomarbeit, 2008
115 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffsbestimmungen
2.1.1 Lernen
2.1.2 Elearning
2.1.3 Medien
2.2 Lernen
2.2.1 Veränderung der Gesellschaft und Auswirkungen auf das Lernen
2.2.2 Lebenslanges Lernen
2.2.3 Kompetenzlernen
2.2.4 Wissen und Wissensmanagement
2.3 Elearning
2.3.1 Erwartungen an das Elearning
2.3.2 Grenzen und Risiken von Elearning
2.3.3 Voraussetzungen für das Funktionieren von Elearning
2.3.4 Die digitale Spaltung
2.3.5 Elearning im Unternehmen
2.3.5.1 Gründe für den Einsatz von Elearning
2.3.5.2 Neue Formen der Unternehmenskommunikation
2.3.6 Der Markt von Elearning
2.3.6.1 Anbietermarkt
2.3.6.2 Nachfragemarkt
2.3.7 Formen des Elearning
2.3.7.1 CBT oder WBT
2.3.7.2 IST Intelligente Tutorielle Systeme
2.3.7.3 Konstruktivistische Lernangebote
2.3.7.4 Varianten des Tele-Lernens
2.3.8 Lerneffizienz und Bildungscontrolling
2.3.9 Die Bedeutung der Medien in der Zukunft
2.3.9.1 Prognosen des Elearning
2.3.9.2 Zukunft der Arbeit
2.3.9.3 Zukunft der Gesellschaft
2.3.10 Internet und Persönlichkeit
3. Benachteiligte Personengruppen
3.1 Benachteiligung in der Gesellschaft
3.2 Bildungsbenachteiligte
3.3 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
3.4 Förderung der EU
3.5 Behinderte
3.5.1 Der Begriff des Behinderten
3.5.2 Gesetzliche Grundlagen
3.5.2.1 Gleichbehandlungsgesetz
3.5.2.2 Neuntes Sozialgesetzbuch
3.5.3 Die Situation Behinderter im Unternehmen
3.5.4 Bedeutung der Medien für Behinderte
3.5.5 Methoden des Elearning für Behinderte
3.5.6 Werkzeuge des Elearning für Behindert
3.6 Migranten
3.6.1 Migranten und Medien
3.6.2 Das Lernen bei Migranten
3.6.3 Methoden des Elearning bei Migranten
3.6.4 Werkzeuge des Elearning bei Migranten
3.7 Ältere
3.7.1 Leben im Alter heute
3.7.2 Lernen für Ältere
3.7.3 Methoden des Elearning für Ältere
3.7.4 Werkzeuge des Elearning für Ältere
3.8 Frauen
3.8.1 Probleme der Frauen mit der Gleichberechtigung
3.8.2 Frauen im Arbeitsleben
3.8.3 Frauen mit den neuen Medien
3.8.4 Elearning für Frauen
3.8.5 Methoden des Elearning für Frauen
4. Fazit
Die Diplomarbeit untersucht, ob Elearning als flexible und zeitunabhängige Lernform eine geeignete Alternative für benachteiligte Personengruppen (Behinderte, Migranten, Ältere und Frauen) darstellt, um deren Zugangshürden zur Bildung zu überwinden und Nachteile auszugleichen.
2.3.2 Grenzen und Risiken von Elearning
Das Lernen mit dem Internet hat auch seine Schattenseiten. Im Internet sind alle Seiten gleichwertig, Informationen haben den gleichen Rang, Strukturen können so zerstört werden. Auch wird die Darstellung komplexer in sich schlüssiger Sachverhalte verhindert, alles ist unübersichtlicher. Die Aufmerksamkeit des Lerners, der durch die Seiten surft kann gestört werden, wenn er von einer Seite zur nächsten springt, auf der Suche, nach der wichtigeren bzw. richtigeren Information. Lernende in der Zukunft werden immer stärker zum Vagabunden oder besser zum vagabundierenden Wissenmanager.34
Da der Online-Lerner kein Bücherregal mehr unbedingt benötigt, muss er die Informationen anders ordnen. Als größte Lernbarriere im Elearning werden die enorme Informationsflut und deren Bewältigung angesehen. Nun muss sich nicht nur die Information selbst und welche Wertigkeit diese hat gemerkt werden, sondern auch der Weg zur Erlangung der Information, welche Informationen noch fehlen und mit welchen Möglichkeiten diese erlangt werden, gemerkt werden.35 Aber es gibt noch andere Probleme, das Lernen zuhause vorm PC führt mehr und mehr zur sozialen Isolierung, der persönliche Kontakt mit Mitlernenden ist nicht gegeben. Doch gerade beim medialen Lernen ist Kommunikation von hoher Wichtigkeit. Sie erfolgt dann durch Chats, Mails, Foren oder Messenger.34 Diese Kommunikationsformen entwickeln sich zwar immer weiter und werden immer persönlicher, können jedoch den wahren persönlichen Kontakt nicht ersetzen. Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Lernenden von sich aus kaum den Kontakt aufnehmen, sondern sich eher als passive Beobachter verhalten.36
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert den Wettbewerbsdruck am Arbeitsmarkt und die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens für benachteiligte Gruppen wie Behinderte, Migranten und Frauen.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert Lerntheorien, den Begriff Elearning sowie die Bedeutung von Medien, Wissensmanagement und Lernkompetenz in einer sich wandelnden Informationsgesellschaft.
3. Benachteiligte Personengruppen: Hier werden spezifische Herausforderungen und Potenziale des Elearning für Behinderte, Migranten, ältere Menschen und Frauen analysiert und methodische Ansätze für deren Förderung abgeleitet.
4. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass Elearning zwar eine bedeutende Alternative zum konventionellen Lernen darstellt, jedoch für den Erfolg der benachteiligten Zielgruppen die Vermittlung von Medienkompetenz und eine didaktisch fundierte Einbettung essenziell sind.
Elearning, Benachteiligte, Lebenslanges Lernen, Medienkompetenz, Digitale Spaltung, Wissensmanagement, Behinderte, Migranten, Frauen, Ältere, Online-Lernen, Lernmethode, Integration, Bildungschancen, Arbeitsmarkt
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Elearning, um Bildungsnachteile verschiedener Personengruppen abzubauen und ihnen eine erfolgreichere Teilhabe am Arbeitsmarkt und der Gesellschaft zu ermöglichen.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Lernens, die verschiedenen Formen und Marktbedingungen von Elearning sowie die spezifischen Lernprobleme von Behinderten, Migranten, Älteren und Frauen.
Das Ziel ist es herauszufinden, ob und inwieweit Elearning als Alternative zum konventionellen Lernen fungieren kann, um die Nachteile benachteiligter Personengruppen auszugleichen.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die Auswertung bestehender Studien, um die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen von Elearning-Szenarien theoretisch zu begründen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Medien und Wissen sowie in spezifische Analysen der Zielgruppen, wobei für jede Gruppe individuelle Anforderungen, Methoden und Werkzeuge des Elearning herausgearbeitet werden.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Elearning, Medienkompetenz, soziale Integration, benachteiligte Personengruppen und lebenslanges Lernen definieren.
Medienkompetenz ist laut der Autorin die Voraussetzung, um Informationen in der Informationsflut zu filtern, sich selbst zu organisieren und überhaupt einen Zugang zu virtuellen Lernwelten zu finden.
Hilfsmittel wie Braille-Tastaturen oder spezielle Software ermöglichen es, körperliche Handicaps auszugleichen und Barrierefreiheit zu schaffen, was für viele Behinderte erst die Teilnahme an Bildungsmaßnahmen möglich macht.
Bei Migranten stehen neben der Medienkompetenz vor allem die interkulturelle Vermittlung und der Erwerb von Sprachkenntnissen im Vordergrund, wobei der kulturelle Kontext des Ziellandes in die Lernprogramme integriert werden muss.
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