Bachelorarbeit, 2018
34 Seiten, Note: 1,7
Die Arbeit untersucht die Frage, ob Samuel Becketts Theaterstück "Warten auf Godot" komisch ist und ob die Figuren clowneske Züge aufweisen. Sie analysiert das Stück im Kontext von Theorien des Komischen, insbesondere derer von Henri Bergson und Michail Bachtin. Die Arbeit zielt darauf ab, die komischen und clownesken Elemente in "Warten auf Godot" zu identifizieren und zu analysieren.
Die Einleitung erläutert die Ausgangssituation und Fragestellung der Arbeit. Sie stellt die Bedeutung von "Warten auf Godot" und die Relevanz der Thematik des Komischen und des Clownesken heraus. Im zweiten Kapitel werden verschiedene Theorien des Komischen und die historische Entwicklung der Clownsfigur vorgestellt. Besondere Aufmerksamkeit wird Bergsons und Bachtins Theorien des Komischen gewidmet, die als Grundlage für die Analyse von "Warten auf Godot" dienen. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Analyse von komischen und clownesken Elementen in Becketts Stück. Es beleuchtet die Anwendung von Bergsons und Bachtins Theorien auf das Werk und untersucht die spezifischen Merkmale des Komischen und des Clownesken in "Warten auf Godot".
Komik, Clown, "Warten auf Godot", Samuel Beckett, Henri Bergson, Michail Bachtin, Herabsetzung, Heraufsetzung, Groteske, Absurdes Theater, Sprachkomik, Figurenkomik, Handlungskomik
Ja, das Stück enthält zahlreiche komische und clowneske Elemente, auch wenn es oft als deprimierend oder absurd wahrgenommen wird. Die Komik entsteht oft aus der Sinnlosigkeit der Situation und dem Verhalten der Figuren.
Nach Bergson entsteht Lachen durch eine gewisse "Mechanisierung des Lebendigen". In "Warten auf Godot" zeigen sich solche automatisierten Verhaltensweisen und Normbrüche, die laut Bergson eine korrigierende soziale Funktion haben.
Bachtin sieht das Lachen als Ausdruck von Freiheit und Lebensfreude, das aus der Groteske entsteht. In Becketts Werk hilft dieses Lachen, die existentielle Furcht zu überwinden.
Die Figuren erinnern durch ihre Tollpatschigkeit, ihre Kleidung (Melonen) und ihre repetitiven Dialoge an klassische Clownsduos wie den "August" und den "Weißclown".
Sprachkomik entsteht durch Missverständnisse, Wortspiele, endlose Wiederholungen und das Aneinandervorbeireden der Charaktere, was die Unzulänglichkeit der Kommunikation verdeutlicht.
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