Bachelorarbeit, 2020
57 Seiten, Note: 1,3
I Thematische Einführung
1. Einleitung
2. Problemaufriss
II Theoretischer Kontext
3. Berufsorientierung
3.1 Begriffsbestimmung im ganzheitlichen Verständnis
3.2 Berufsorientierung im Wandel des deutschen Schulsystems
3.3 Ausgewählte Einflussgrößen auf die Berufsorientierung
3.3.1 Schule
3.3.2 Eltern
3.3.3 Peer-Group
3.3.4 Betriebe/Unternehmen
3.3.5 Bundesagentur für Arbeit
3.3.6 Universitäten/Hochschulen
3.4 Vermittlungsebene einer ganzheitlichen Berufsorientierung
4. Stand der Forschung
III Empirische Untersuchung
5. Forschungsfrage und Hypothesen
6. Untersuchungsmethode und Methodisches Vorgehen
6.1 Gütekriterien
6.2 Schriftliche Befragung - Fragebogen
6.3 Stichprobe
7. Datenauswertung
8. Diskussion der Ergebnisse
9. Handreichungen
10. Fazit
11. Literatur
Die Bachelorarbeit beleuchtet die Berufsorientierung aus der Perspektive von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II. Das primäre Ziel ist es, Probleme bei der Vorbereitung auf den Übergang von der Schule in Ausbildung oder Studium zu analysieren und auf Basis empirischer Daten Optimierungsvorschläge sowie konkrete Handreichungen für die beteiligten Akteure zu entwickeln.
3.3.1 Schule
Schulen sind durch die Verankerung der Berufsorientierung im Schulgesetz verpflichtet sich dieser Aufgabe anzunehmen (vgl. Dedering 2002, S.25). Durch die allgemeine Schulpflicht bietet die Schule den Rahmen, alle SchülerInnen einzubeziehen und systematisch, frühzeitig sowie langfristig bei der beruflichen Orientierung zu begleiten (vgl. Lippegaus-Grünau/Mahl/Stolz 2010, S.6). Die Schule wird zum wichtigsten Bezugspunkt und Ansprechpartner für alle beteiligten Akteure (vgl. Knauf/Oechsle 2007, S.158). Aufgrund von zeitlichen sowie personellen Engpässen und dem eingeschränkten Zugang zur Berufswelt benötigt die Schule Unterstützung weiterer Akteure, insbesondere aus der Arbeitswelt (vgl. Wensierski/Schützler/Schütt 2005, S.63). Somit wird den SchülerInnen ermöglicht, sich von Zeit zu Zeit aus dem schulischen Rahmen zu lösen und in einem außerschulischen Bereich in verschiedene Rollen zu schlüpfen und unterschiedliche Einblicke zu gewinnen.
1. Einleitung: Vorstellung des Themas, des Spannungsfeldes bei der Berufsorientierung sowie der zentralen Forschungsfrage und des methodischen Aufbaus.
2. Problemaufriss: Darstellung der wachsenden Komplexität beim Übergang von der Schule in den Beruf und der damit verbundenen Orientierungslosigkeit bei Abiturienten.
3. Berufsorientierung: Theoretische Begriffsbestimmung, historische Entwicklung im Schulsystem sowie Analyse der relevanten Akteure und Vermittlungsebenen.
4. Stand der Forschung: Überblick über die bestehende wissenschaftliche Literatur und Programme zur Berufsorientierung mit Fokus auf das Gymnasium.
5. Forschungsfrage und Hypothesen: Formulierung der Leitfragen und Hypothesen für die empirische Untersuchung.
6. Untersuchungsmethode und Methodisches Vorgehen: Begründung und Beschreibung der quantitativen Online-Befragung sowie Erläuterung der Gütekriterien und Stichprobenzusammensetzung.
7. Datenauswertung: Präsentation der Ergebnisse der Fragebogenbefragung, insbesondere zur Vorbereitung und Einschätzung der verschiedenen Orientierungsmaßnahmen.
8. Diskussion der Ergebnisse: Interpretation der Studienergebnisse im Hinblick auf die Forschungsfrage und die Effektivität der untersuchten Maßnahmen.
9. Handreichungen: Ableitung von Empfehlungen für eine optimierte Gestaltung der Berufsorientierung an Gymnasien.
10. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse über die Bedeutung einer individuellen und frühzeitigen Berufsorientierung.
Berufsorientierung, Sekundarstufe II, Abitur, Studienorientierung, Berufswahlvorbereitung, Schulpraktikum, Übergang Schule-Beruf, Kompetenzerwerb, Berufswahlkompetenz, Elterneinfluss, Peer-Group, Quantitative Befragung, Handlungsansätze, Gymnasiasten, Arbeitswelt.
Die Arbeit untersucht, wie Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II am Gymnasium die bestehenden Maßnahmen zur Berufsorientierung wahrnehmen und bewerten.
Zentral sind der Übergang von der Schule in Ausbildung oder Studium, die verschiedenen Einflussfaktoren wie Eltern und Schule sowie die Effektivität unterschiedlicher Orientierungsformate.
Es soll geklärt werden, inwieweit bestehende Maßnahmen die Schüler bei der Berufsorientierung unterstützen, um darauf aufbauend Optimierungen und Handreichungen vorzuschlagen.
Es wurde eine quantitative Erhebung in Form eines standardisierten Online-Fragebogens bei 417 Schülern durchgeführt.
Der Hauptteil umfasst eine theoretische Einordnung der Berufsorientierung sowie eine empirische Untersuchung, die das Nutzungsverhalten und die Bewertung verschiedener Maßnahmen analysiert.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Berufsorientierung, Übergangsmanagement, Abiturienten, Schulpraktikum und Subjektorientierung.
Eltern dienen als maßgebliche Vertrauenspersonen und beeinflussen die Entscheidung maßgeblich, weshalb eine intensivere Einbindung in den Prozess empfohlen wird.
Schüler schätzen das Praktikum besonders wegen der praxisnahen Erfahrungen und der individuellen Eindrücke außerhalb des schulischen Systems.
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