Diplomarbeit, 2008
103 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, ob eine gemeinnützige Stiftung als Anteileigner einer Sparkassen AG ein zukunftsfähiges Modell für Sparkassen darstellt. Am Beispiel der Kreissparkasse Stendal werden verschiedene Privatisierungsmodelle für öffentlich-rechtliche Sparkassen untersucht, wobei der Schwerpunkt auf dem Modell einer gemeinnützigen Stiftung liegt. Die Arbeit beleuchtet die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Modells und analysiert dessen Vor- und Nachteile.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik der Sparkassenprivatisierung und stellt den rechtlichen und wirtschaftlichen Hintergrund dar. Anschließend wird die Struktur der Kreditinstitutsgruppen in Deutschland und Europa beleuchtet, wobei der Fokus auf den Sparkassensektor gelegt wird. Es folgt eine Analyse der Marktstellung der Sparkassen und eine Diskussion über die Kritik am deutschen Geschäftsbankensystem. In einem weiteren Kapitel werden die rechtlichen Grundlagen der Tätigkeit von Sparkassen und die Gesetzgebungskompetenz erläutert. Die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einer Diskussion der Zukunftsperspektive des Modells einer gemeinnützigen Stiftung als Anteileigner einer Sparkassen AG.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Sparkassenprivatisierung, gemeinnützige Stiftung, Anteileigner, Kreissparkasse Stendal, Finanzmarktentwicklung, Kreditwirtschaft, Geschäftsbankensystem, Rechtliche Rahmenbedingungen, Wirtschaftliche Aspekte, Vor- und Nachteile.
Hintergrund ist unter anderem der Wegfall der Gewährträgerhaftung im Jahr 2005 und die Forderung nach mehr Wettbewerb im Bankensektor.
In diesem Modell hält eine Stiftung die Anteile an einer Sparkassen AG. Dies soll die regionale Bindung und Gemeinnützigkeit sichern, während die Rechtsform privatwirtschaftlich ist.
Die Kreissparkasse Stendal dient als Praxisbeispiel, um die rechtlichen und wirtschaftlichen Möglichkeiten einer solchen Umwandlung detailliert zu untersuchen.
Vorteile können eine höhere Flexibilität am Kapitalmarkt und modernere Managementstrukturen sein, ohne den öffentlichen Auftrag zwingend aufzugeben.
Die Arbeit vergleicht den deutschen Sektor mit Entwicklungen in Italien, Spanien und Frankreich, wo Sparkassenstrukturen bereits teilweise privatisiert wurden.
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