Masterarbeit, 2019
167 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Was ist Wohlbefinden?
2.1.1 Aktuelles vs. habituelles Wohlbefinden
2.1.2 Hedonisches vs. eudaimonisches Wohlbefinden
2.1.3 Subjektives Wohlbefinden
2.2 Psychische Störungen
2.2.1 Definition psychischer Störungen
2.2.2 Entstehung und Entwicklung von psychischen Störungen
2.2.3 Spezifische Störungsbilder
2.2.3.1 Depression
2.2.3.2 Posttraumatische Belastungsstörung
2.2.3.3 Angststörung
2.2.4 Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten psychischer Störungen
2.3 Social Media
2.3.1 Begriffsbestimmung
2.3.2 Instagram
2.3.3 Facebook
2.3.4 What’s App
2.4 Social Media und psychische Störungen
2.4.1 Betroffene in sozialen Netzwerken
2.4.2 Aktuelle Diskussionen und Studien
2.5 Ableitung der untersuchungsrelevanten Forschungsfragen
3 Methode
3.1 Untersuchungsobjekt: Social-Media-Nutzer mit psychischer Störung
3.2 Die Befragung
3.2.1 Wahl der Methodik
3.2.2 Darstellung der Zielgruppe
3.2.3 Operationalisierung und Strukturbaum
3.2.4 Aufbau des Befragungsinstruments
3.2.5 Durchführung der Befragung
3.2.6 Beschreibung der Stichprobe
4 Ergebnisse
4.1 Methodik zur Datenauswertung
4.2 Auswertung des Datenmaterials der Befragung
4.3 Prüfung der Annahmen
4.3.1 Ergebnisse zu Hypothese 1
4.3.2 Ergebnisse zu Hypothese 2
4.3.3 Ergebnisse zu Hypothese 3
5 Diskussion
5.1 Interpretation und Beurteilung der Ergebnisse
5.2 Kritische Reflexion der Methodik
5.3 Kritische Reflexion der Ergebnisse
5.4 Fazit mit Zukunftsausblick
Die Arbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen der Nutzung von Social-Media-Plattformen und dem persönlichen Wohlbefinden bei Menschen, die an einer Depression, einer posttraumatischen Belastungsstörung oder einer Angststörung leiden, um eine bestehende Forschungslücke in diesem Bereich zu schließen.
Instagram Recovery-Account @zurueckinmeinleben
Manchmal fühlt es sich an, als würde man alles verlieren. Wenn man sich denkt: „Puh, das hat mir jetzt gerade noch gefehlt“, ist das noch längst nicht alles und es kommt nochmal etwas dazu. Schlimmer geht immer. […]
Ich habe mich gefühlt wie ein Baum im Herbst, der alle seine Blätter verliert. Als würde alles noch so Schöne und Bunte plötzlich wegfallen. Ohne, dass ich es verhindern kann. Doch ein Baum lässt sich davon doch auch nicht umwerfen. Er bleibt stehen, weil er weiß, dass das nicht das Ende bedeutet. Auf jeden Winter folgt der Frühling. Die Blätter wachsen nach. Und das vielleicht sogar noch viel bunter, als im Jahr zuvor.
Ich freue mich riesig schreiben zu können, dass ich denke, dass bei mir nun endlich wieder der Frühling einkehrt. Nein, ich denke nicht. Ich weiß es. An jedem bis jetzt noch so kahlen Ast meines “Seelenbaums“ sprießen die Knospen. Es fängt an zu blühen. Überall. Mir geht es gut. Weil mein Baum wieder genug Wasser bekommt. Weil meine Wurzeln stärker geworden sind. Weil endlich jeder “Ast“ gesehen und angenommen wird - auch von mir. Und weil mir mal wieder bewusst wird, dass ich einfach nur vertrauen muss. Man hat gar nicht so viel in der Hand, wie man immer denkt. Eigentlich hasse ich es, wenn jemand sagt: “Das wird schon“. Aber es stimmt. Es wird. Immer. Früher oder später. Ich weiß, dass auch der kalte Winter immer wieder kommen wird und es noch viele Blätter gibt, die ich verlieren werde. Aber nicht alles, was man verliert, ist ein Verlust. Manchmal braucht man eben Platz für Neues. Und ich weiß, dass das nicht das Ende ist. Jedes Ende. Ist ein neuer Anfang. Mit einer Chance auf etwas, das man sich davor vielleicht nie hätte erträumen können! ☘️
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Auswirkungen von Social Media auf das Wohlbefinden ein und stellt das Forschungsinteresse an Menschen mit psychischen Störungen dar.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel vermittelt theoretische Kenntnisse zu Wohlbefinden, psychischen Störungen und Social Media und leitet daraus die Forschungsfragen ab.
3 Methode: Hier wird das Untersuchungsobjekt sowie die quantitative Online-Befragung als methodischer Ansatz detailliert dargestellt und begründet.
4 Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die erhobenen Daten ausgewertet und die aufgestellten Hypothesen hinsichtlich der Zusammenhänge von Social-Media-Nutzung und psychischen Störungen geprüft.
5 Diskussion: Dieses Kapitel interpretiert die Ergebnisse, reflektiert kritisch die Methodik sowie die Resultate und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Social Media, Instagram, Facebook, What’s App, Psychische Störungen, Depression, Posttraumatische Belastungsstörung, Angststörung, Wohlbefinden, Online-Befragung, Nutzungsverhalten, Symptomatik, quantitative Forschung, Empowerment, Stigmatisierung
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Nutzung sozialer Netzwerke und dem Wohlbefinden bei Menschen, die unter psychischen Störungen wie Depressionen, Angststörungen oder PTBS leiden.
Die empirische Untersuchung konzentriert sich primär auf die Plattformen Facebook, Instagram und den Messenger-Dienst What's App.
Das Ziel ist es, herauszufinden, ob und wie sich die Nutzungsdauer und Nutzungsintensität von Social Media auf das psychische, körperliche und allgemeine Wohlbefinden der betroffenen Zielgruppe auswirken.
Die Autorin führt eine quantitative Online-Befragung mit 972 betroffenen Personen durch, deren Daten anschließend mit statistischen Verfahren wie Korrelationsanalysen (Spearman) ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Wohlbefinden und Störungsbildern sowie eine empirische Untersuchung, die das Nutzungsverhalten und die Auswirkungen auf die Symptomatik der Probanden analysiert.
Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie Social Media, Wohlbefinden, psychische Störungen, Nutzungsverhalten und empirische Forschung geprägt.
Instagram wird häufig als eine Art „persönliches Tagebuch“ genutzt, um offen über Störungen zu berichten, birgt jedoch durch Trigger und soziale Vergleiche auch Risiken für das Wohlbefinden.
Die Studie deutet darauf hin, dass die exzessive Nutzung von What's App, insbesondere durch nächtliche Aktivitäten, die Schlafqualität beeinträchtigt, was wiederum das Wohlbefinden senkt.
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