Bachelorarbeit, 2021
94 Seiten, Note: 1,0
1. Bedeutung des Themas
2. Aufbau der Arbeit
3. Mitarbeiterzufriedenheit
3.1 Begriffsdefinition
3.2 Einflussfaktoren auf die Mitarbeiterzufriedenheit
3.2.1 Die Zweifaktorentheorie von Herzberg
3.2.2 Das Job Characteristics Model
3.3 Messung der Mitarbeiterzufriedenheit
3.4 Auswirkungen von Mitarbeiterzufriedenheit
4. Persönlichkeit
4.1 Begriffsdefinition
4.2 Das Fünf-Faktoren-Modell
4.3 Führungspersönlichkeit
5. Stress
5.1 Begriffsdefinition
5.2 Die Entstehung von Stress nach Lazarus
5.3 Stressfaktoren in der modernen Arbeitswelt
5.4 Auswirkungen von arbeitsbedingtem Stress auf die psychische Gesundheit
5.5 Betriebliches Gesundheitsmanagement als Lösungsansatz
6. Commitment
6.1 Begriffsdefinition
6.2 Organisationales Commitment nach Meyer und Allen
6.3 Maßnahmen zur Förderung von Commitment
6.4 Messung von Commitment
7. Fragestellung
8. Forschungsmethode
8.1 Ein- und Ausschlusskriterien für die Literatur
8.2 Vorgehensweise
8.3 Verwendete Quellen
9. Ergebnisdarstellung
9.1 Zusammenhang von Persönlichkeit und Mitarbeiterzufriedenheit
9.1.1 Zusammenhang der Big Five und Mitarbeiterzufriedenheit
9.1.2 Zusammenhang von Führungspersönlichkeit und Mitarbeiterzufriedenheit
9.2 Zusammenhang von Stress und Mitarbeiterzufriedenheit
9.2.1 Zusammenhang von Stress am Arbeitsplatz und Mitarbeiterzufriedenheit
9.2.2 Zusammenhang von psychischer Gesundheit und Mitarbeiterzufriedenheit
9.3 Zusammenhang von Commitment und Mitarbeiterzufriedenheit
10. Diskussion
10.1 Persönlichkeit und Mitarbeiterzufriedenheit
10.1.1 Die Big Five und Mitarbeiterzufriedenheit
10.1.2 Führungspersönlichkeit und Mitarbeiterzufriedenheit
10.2 Stress und Mitarbeiterzufriedenheit
10.2.1 Stress am Arbeitsplatz und Mitarbeiterzufriedenheit
10.2.2 Psychische Gesundheit und Mitarbeiterzufriedenheit
10.3 Commitment und Mitarbeiterzufriedenheit
11. Fazit und Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht als Literaturstudie den Zusammenhang zwischen Mitarbeiterzufriedenheit und den drei zentralen Einflussfaktoren Persönlichkeit, Stress sowie Commitment, um deren Bedeutung für die moderne Arbeitswelt und den Unternehmenserfolg zu analysieren.
3.2.1 Die Zweifaktorentheorie von Herzberg
Zuerst vorgestellt worden ist die Zweifaktorentheorie der Arbeitszufriedenheit im Jahr 1959 von Synderman, Mausner und Herzberg unter dem Namen The Motivation to Work. Herzbergs Theorie gilt vor allem als eine der Mitarbeiterzufriedenheit, nimmt allerdings auch Bezug auf die leistungsbezogene Motivation. Seit ihrer Entstehung gilt die Theorie als eines der bekanntesten Modelle der Arbeitsmotivation und hat im Zuge dessen die Arbeitsplatzgestaltung signifikant beeinflusst. Dies lässt sich besonders der einfachen Durchführbarkeit, der Relevanz für die heutige Arbeitsgestaltung, den wahrheitsgetreuen Hypothesen und dem Ansatz der empirischen Datengewinnung zuschreiben (von Rosenstiel & Nerdinger, 2011, S. 87 f.).
Generell geht Herzberg in seiner Zweifaktorentheorie von einer sogenannten Defizitmotivation aus, welche ihre Befriedigung in der Vermeidung von umweltbedingtem Leid statt in der erwünschten Erfüllung gewisser Faktoren findet. Die Faktoren in einer Organisation, die sich der Form der Defizitmotivation zuordnen lassen, nennt er Frederick Herzberg auch Hygiene-Faktoren. Die Hygiene-Faktoren führen nicht zur Zufriedenheit von Mitarbeitern, da sie als Selbstverständlichkeiten angesehen werden, verhindern allerdings das Entstehen von Unzufriedenheit. Zudem ist zu erwähnen, dass die Aspekte der Defizitmotivation besonders die extrinsische Motivation betreffen, da sie nicht als Teil des Arbeitsinhalts anzusehen sind, sondern Folge- und Randbedingungen der Arbeit sind. Im Zuge dessen werden die Hygiene-Faktoren auch Context-Variablen bezeichnet (von Rosenstiel & Nerdinger, 2011, S. 88, von Rosenstiel, 2014, S. 78).
1. Bedeutung des Themas: Das Kapitel erläutert den Wandel der Arbeitswelt und die steigende Relevanz der Mitarbeiterzufriedenheit als wesentliches Kriterium für individuelles Wohlbefinden und Unternehmenserfolg.
2. Aufbau der Arbeit: Es wird die methodische Vorgehensweise und die Struktur der Literaturstudie beschrieben, die auf der Analyse von drei wesentlichen Einflussfaktoren aufbaut.
3. Mitarbeiterzufriedenheit: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Mitarbeiterzufriedenheit, stellt verschiedene theoretische Erklärungsmodelle vor und diskutiert die Messbarkeit sowie die Folgen von Zufriedenheit am Arbeitsplatz.
4. Persönlichkeit: Es werden Grundlagen der Persönlichkeitspsychologie, das Fünf-Faktoren-Modell (Big Five) sowie die Rolle der Führungspersönlichkeit als Einflussgrößen auf das Arbeitsverhalten beleuchtet.
5. Stress: Dieses Kapitel definiert Stress, stellt das transaktionale Modell nach Lazarus vor und analysiert Stressfaktoren sowie deren negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und Ansätze zur betrieblichen Gesundheitsförderung.
6. Commitment: Es wird der Begriff des organisationalen Commitments nach Meyer und Allen definiert, die verschiedenen Arten des Commitments erläutert und Möglichkeiten zur Förderung und Messung der Mitarbeiterbindung aufgezeigt.
7. Fragestellung: Das Kapitel formuliert basierend auf den theoretischen Grundlagen die zentrale Forschungsfrage nach dem Zusammenhang der behandelten Einflussfaktoren mit der Mitarbeiterzufriedenheit.
8. Forschungsmethode: Die methodische Vorgehensweise zur Literaturrecherche, einschließlich der Ein- und Ausschlusskriterien für die Auswahl der untersuchten Studien, wird detailliert dargelegt.
9. Ergebnisdarstellung: Die Resultate aus den ausgewählten Studien bezüglich der Zusammenhänge zwischen Mitarbeiterzufriedenheit und Persönlichkeit, Stress sowie Commitment werden systematisch präsentiert.
10. Diskussion: Die Ergebnisse der Studien werden kritisch analysiert, interpretiert und in den theoretischen Kontext eingeordnet, wobei auch methodische Limitationen betrachtet werden.
11. Fazit und Ausblick: Das Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Literaturstudie zusammen und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit kontinuierlicher Forschung in der Arbeits- und Organisationspsychologie.
Mitarbeiterzufriedenheit, Persönlichkeit, Stress, Commitment, Big Five, transaktionales Stressmodell, Arbeitsplatzgestaltung, Führungspersönlichkeit, psychische Gesundheit, betriebliches Gesundheitsmanagement, organisationale Bindung, Arbeitsmotivation, Stressbewältigung, Personalmanagement, moderne Arbeitswelt.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Faktoren, die die Zufriedenheit von Mitarbeitern in der modernen Arbeitswelt beeinflussen, insbesondere unter Einbeziehung von Persönlichkeit, Stress und organisationalem Commitment.
Die zentralen Themenfelder sind die Definition und Messung von Arbeitszufriedenheit, die Auswirkungen von Persönlichkeitsmerkmalen, der Umgang mit Stress am Arbeitsplatz und die Bedeutung der emotionalen und faktischen Mitarbeiterbindung (Commitment).
Das Ziel ist es, durch eine fundierte Literaturstudie aufzuzeigen, inwiefern Persönlichkeit, Stressbelastungen und das Commitment der Mitarbeiter mit deren Arbeitszufriedenheit korrelieren und welche Implikationen sich daraus für Organisationen ergeben.
Es handelt sich um eine Literaturstudie, in deren Rahmen der aktuelle Forschungsstand anhand von 17 ausgewählten Studien, Metaanalysen und Fachliteratur systematisch ausgewertet und diskursiv aufgearbeitet wird.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Fundierungen zu den zentralen Begriffen (Kapitel 3-6) und eine darauf aufbauende Ergebnisdarstellung und Diskussion (Kapitel 9-10), in der die Zusammenhänge zwischen den Einflussfaktoren und der Zufriedenheit analysiert werden.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Mitarbeiterzufriedenheit, Stress am Arbeitsplatz, Persönlichkeit, Commitment, Big-Five-Modell und betriebliches Gesundheitsmanagement charakterisiert.
Es dient als theoretische Grundlage für das Verständnis der Stressentstehung, indem es zeigt, dass nicht die Situation an sich, sondern die individuelle Bewertung und die verfügbaren Bewältigungsressourcen über das Stresserleben entscheiden.
Commitment fördert die Identifikation mit den Unternehmenszielen, steigert die Leistungsbereitschaft und reduziert die Fluktuation, wodurch es zu einem wesentlichen Erfolgsfaktor in Zeiten des Fachkräftemangels ("War of Talents") wird.
Führungskräfte tragen eine hohe Verantwortung; sie sollten eine bedürfnisorientierte Führung praktizieren, die sowohl die psychische Gesundheit fördert als auch durch Wertschätzung und klare Kommunikation die Mitarbeiterzufriedenheit nachhaltig positiv beeinflusst.
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