Masterarbeit, 2021
101 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Problemstellung und Zielsetzung
1.3 Methodik und Vorgehensweise
2 Supply Chain Management
2.1 Begriffliche Differenzierung Supply Chain Management
2.2 Aufgaben, Nutzen und Ziele des Supply Chain Managements
2.3 Supply Chain Strategie
2.4 Supply Chain Operations
2.5 Supply Chain Organisationen
2.5.1 Ziele
2.5.2 Einflussfaktoren
2.5.3 Organisationsmodelle
2.5.4 Prozessorientierter Ansatz von Supply Chains
2.5.5 Führungs‐ und Managementanforderungen
2.6 Trends des Supply Chain Managements
2.6.1 Veränderte Nachfrage
2.6.2 Individualisierung
2.6.3 Digitalisierung
2.6.4 Nachhaltiges Supply Chain Management
2.6.5 Transparenz durch enge Zusammenarbeit mit den Akteuren der Supply Chain
2.7 Herausforderungen des Supply Chain Managements
2.7.1 Globalisierung
2.7.2 Organisationsformen entlang der Supply Chain
2.7.3 Resiliente Lieferketten
2.7.4 Digitale Transformation
2.7.5 Stakeholder‐Integration
2.8 Kritische Betrachtung
3 Managementansätze
3.1 Managementansätze des 19. und frühen 20. Jahrhunderts
3.1.1 Frederick W. Taylor
3.1.2 Henri Fayol
3.1.3 Max Weber
3.2 Heutige Managementansätze
3.3 Trends zukünftiger Managementansätze
3.3.1 Agile Managementansätze
3.3.2 Systemtheoretische Managementansätze
3.4 Kritische Betrachtung
4 Bewertung der Integration systemischer Methoden in das Supply Chain Management
4.1 Zukünftige Entwicklung systemischer Managementansätze im Supply Chain Management
4.2 Chancen
4.3 Risiken
5 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit untersucht den Mehrwert einer Integration systemischer Managementansätze in das Supply Chain Management (SCM), um Unternehmen bei der Bewältigung zunehmender Komplexität und bei der Schaffung resilienter Lieferketten zu unterstützen. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Welchen möglichen Mehrwert schafft die Integration des systemischen Managements in das Supply Chain Management?
3.3.2 Systemtheoretische Managementansätze
Die Systemtheorie wurde maßgeblich von Niklas Luhmann durch seinen kybernetisch-systemtheoretischen Ansatz geprägt. Systeme dienen nach Luhmann als Mittel der Reduzierung von Komplexität (vgl. Gölzner 2006, S. 1). Eine genormte Systemtheorie existiert jedoch nicht. Dennoch ist in der Literatur eine Vielzahl von übereinstimmenden fundamentalen Aussagen der Systemtheorie vorzufinden (vgl. Gehr et al. 2018, S. 12).
Dr. Johny N. Weatherly (2009) definiert den Begriff System wie folgt:
„Ein System (v. griech. σύστημα, systema, „das Gebilde, Zusammengestellte, Verbundene“) ist eine Daseinsform, die aus verschiedenen Organen (voneinander unterscheidbaren Einheiten des Systems, die bestimmten Funktionen zugeordnet werden können) besteht und die ihre Existenz und Funktion, als ein Ganzes, durch die Interaktion ihrer Organe untereinander erhält.“ (Weatherly und Reichwaldt 2009, S. 3)
Richmond (1994), welcher als Erfinder des systemischen Denkens gilt, formuliert die Erklärung eines Systems abweichend von Weatherly (2009). Es bestehen jedoch inhaltliche Zusammenhänge:
„System thinking is the art and science of making reliable inferences about behavior by developing an increasingly deep understanding of underlying structure.“ (Richmond 1994, S. 139)
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Motivation des Autors dar, analysiert die Problemstellung durch komplexe Marktbedingungen und legt die methodische Vorgehensweise sowie den strukturellen Aufbau der Arbeit dar.
2 Supply Chain Management: Das Kapitel bietet eine tiefgehende theoretische Fundierung des SCM, diskutiert Strategien, Organisationsmodelle und Prozessorientierung, sowie aktuelle Trends und Herausforderungen.
3 Managementansätze: Hier erfolgt eine chronologische Einordnung historischer und moderner Managementtheorien, von den Anfängen des 19. Jahrhunderts bis hin zu heutigen agilen und systemtheoretischen Ansätzen.
4 Bewertung der Integration systemischer Methoden in das Supply Chain Management: Dieses Kapitel validiert die Anwendbarkeit systemischer Methoden im SCM, analysiert Szenarien mittels System-Archetypen und bewertet die Chancen und Risiken für Unternehmen.
5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt den Mehrwert des systemischen Managements für ein resilientes SCM und empfiehlt die Integration dieser ganzheitlichen Ansätze in die Unternehmenspraxis.
Supply Chain Management, Systemisches Management, Resilienz, System-Archetypen, Komplexitätsmanagement, Unternehmensstrategie, Organisation, Prozessorientierung, Stakeholder-Integration, Change-Management, Führung, Nachhaltigkeit, Wertschöpfung, Systemdenken, Digitalisierung
Die Arbeit untersucht, welchen Mehrwert die Integration systemischer Managementansätze in das Supply Chain Management bietet, um den wachsenden komplexen Herausforderungen der modernen Wirtschaft zu begegnen.
Zu den zentralen Themen gehören Grundlagen des SCM, Managementgeschichte, Systemtheorie sowie die praktische Anwendbarkeit von System-Archetypen zur Lösung von Supply-Chain-Problematiken.
Das Hauptziel ist die Untersuchung des Mehrwerts, der durch die Verknüpfung von systemischem Management und Supply Chain Management entsteht, zusammengefasst in der Frage nach dem möglichen Mehrwert für Unternehmen.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche, einer kritischen literarischen Analyse, der Untersuchung systemischer Archetypen sowie der Validierung der Anwendbarkeit durch den Systemtest nach Arnold und Wade.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des SCM, eine Analyse historischer Managementansätze, Trends und Herausforderungen sowie eine detaillierte Bewertung der Integration systemischer Methoden.
Die wichtigsten Schlagwörter sind Supply Chain Management, Systemisches Management, Resilienz, System-Archetypen, Komplexität, Organisation und Führung.
Das SCOR-Modell wird analysiert, um die Transparenz unternehmerischer Aufgaben zur Erfüllung von Kundenanforderungen zu gewährleisten, wobei jedoch kritisch angemerkt wird, dass es Finanz- und Informationsströme nur unzureichend abbildet.
Sie schließt im Gegensatz zu traditionellen, funktionsorientierten Ansätzen Teilbetrachtungen aus und betrachtet die gesamte Lieferkette als ein ganzheitliches System, beginnend bei der Rohstoffgewinnung bis zum Endabnehmer.
Die Arbeit nennt insbesondere die Akzeptanz innerhalb der Belegschaft im Zuge des Change-Prozesses sowie die Gefahr einer hohen Fluktuation, falls kein geeigneter Fahrplan für die Umsetzung vorliegt.
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