Diplomarbeit, 1983
59 Seiten, Note: 1,0
Die Zulassungsarbeit von Bertold Albus analysiert die Beziehung zwischen theologischer Aussage und dem Geheimnis Gottes bei Karl Rahner. Ziel ist es, Rahners Herangehensweise an das Geheimnis im Kontext seiner Philosophie und Theologie zu verstehen und die Auswirkungen auf das theologische Sprechen zu untersuchen.
Die Einleitung führt in das Thema "Geheimnis" ein und beleuchtet dessen Bedeutung in der Philosophie Platons und Aristoteles. Das erste Kapitel untersucht Rahners philosophische Voraussetzungen, insbesondere die transzendentale Komponente seines Denkens und deren Auswirkungen auf die Frage des Geheimnisses. Das zweite Kapitel befasst sich mit der Einholung der erkenntnistheoretischen Überlegungen in den theologischen Begriff von Geheimnis. Der Fokus liegt dabei auf Rahners Kritik am traditionellen Schulverständnis des Geheimnisses und der Bestimmung des Geheimnisses als ein Merkmal Gottes selbst. Das dritte Kapitel widmet sich dem Sprechen von Geheimnis, wobei der formale Aspekt, das Wort als Ursakrament der Transzendenz und die mystagogische Funktion des Wortes beleuchtet werden.
Die Zulassungsarbeit konzentriert sich auf die zentralen Themen der Theologie Karl Rahners, insbesondere das Geheimnis Gottes, die transzendentale Philosophie, das übernatürliche Existential, die theologische Aussage und die Hermeneutik. Weitere wichtige Begriffe sind der Hermeneutische Zirkel, die Geisttranszendenz, die Inkarnation und die Trinität. Die Arbeit analysiert Rahners Ansatz im Kontext der philosophischen Traditionen Platons und Aristoteles.
Die Arbeit analysiert die Beziehung zwischen der theologischen Aussage und dem Geheimnis Gottes im Denken von Karl Rahner, wobei sowohl philosophische als auch theologische Aspekte beleuchtet werden.
Das Geheimnis ist bei Rahner kein bloßer Verzicht auf das Denken, sondern eine Grenze, die bereits vor jedem Denken gegenwärtig ist. Der Mensch wird selbst als Geheimnis verstanden, da er unaufhebbar auf die Transzendenz verwiesen ist.
Es handelt sich um eine dem Menschen innewohnende Hinordnung zu Gott, die bereits als Gnade Gottes beim Menschen selbst zu verstehen ist und die Transzendenzerfahrung begründet.
Rahner bezeichnet das Wort als das "Ursakrament der Transzendenz". Die Arbeit untersucht dabei besonders seine Äußerungen zum Dichterischen und zu den sogenannten Urworten.
Die Mystagogie dient als Hinführung und Einweisung in das Geheimnis selbst, um den Katechumenen vor die eigene Existenz und die Erfahrung Gottes zu bringen.
Die Untersuchung beleuchtet Rahners Ansatz im Kontext der philosophischen Traditionen von Platon und Aristoteles sowie seine transzendentale Komponente.
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