Bachelorarbeit, 2018
139 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema der Kindeswohlgefährdung, insbesondere mit der Erkennung von häuslicher Misshandlung und Vernachlässigung von Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren aus der Sicht von pädagogischen Fachkräften. Die Arbeit analysiert die verschiedenen Formen der Misshandlung und Vernachlässigung, untersucht die Folgen für die Entwicklung von Kindern, betrachtet Täterprofile und Risikofaktoren, sowie diagnostische Möglichkeiten und Präventionsansätze. Die Arbeit zielt darauf ab, ein besseres Verständnis für die Problematik von Kindesmisshandlung zu schaffen und Fachkräften in der Betreuung von Kindern im entsprechenden Alter wichtige Hinweise und Werkzeuge zur Verfügung zu stellen.
Die Einleitung stellt die Relevanz des Themas Kindeswohlgefährdung dar und führt in die Fragestellung der Arbeit ein. Es wird der Forschungsstand und die Forschungsmethodik skizziert. Im Anschluss wird das Kindeswohl definiert und der Kinderschutz in Deutschland beleuchtet. Es werden verschiedene Formen der Kindesmisshandlung - körperliche, psychisch-emotionale, sexuelle Misshandlung und Vernachlässigung - sowie die Folgen dieser Misshandlungen auf die Entwicklung von Kindern dargestellt. Täterprofile und Risikofaktoren für Kindesmisshandlung werden in den darauffolgenden Kapiteln thematisiert. Es werden die unterschiedlichen Ebenen von Risikofaktoren - Kind, Eltern, familiäres Umfeld, gesellschaftliches Umfeld - und die jeweiligen Schutzfaktoren betrachtet. Die Arbeit befasst sich mit der Erkennung von Kindesmisshandlung und Vernachlässigung, indem typische Merkmale der Misshandlungsformen und der Vernachlässigung beschrieben werden. Es werden auch diagnostische Instrumente vorgestellt, die Fachkräften in Einrichtungen zur Betreuung von Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren zur Verfügung stehen. Die Arbeit endet mit der Darstellung der eigenen Forschungsmethodik und einer Diskussion der gewonnenen Ergebnisse.
Kindeswohlgefährdung, Kindesmisshandlung, Vernachlässigung, Erkennungsmerkmale, Diagnostische Instrumente, Prävention, Pädagogische Fachkräfte, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, Täterprofile, Entwicklung, Folgen, Kindertageseinrichtungen.
Kindeswohlgefährdung liegt vor, wenn eine gegenwärtige Gefahr für das leibliche, geistige oder seelische Wohl eines Kindes besteht, die bei Nichteingreifen erhebliche Schäden erwarten lässt.
Die Arbeit unterscheidet zwischen körperlicher Misshandlung, psychisch-emotionaler Misshandlung, sexuellem Missbrauch und Vernachlässigung.
Risikofaktoren können auf Ebene des Kindes (z.B. Behinderungen), der Eltern (z.B. Suchterkrankungen), des familiären Umfelds (z.B. Armut) oder der Gesellschaft liegen.
Erkennungsmerkmale sind unter anderem mangelnde Hygiene, unangemessene Kleidung, unversorgte Krankheiten oder deutliche Entwicklungsverzögerungen.
Es handelt sich um ein diagnostisches Instrument, das pädagogischen Fachkräften hilft, Beobachtungen systematisch zu dokumentieren und Gefährdungspotenziale einzuschätzen.
Präventionsprogramme zielen darauf ab, Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken und Kinder über ihre Rechte aufzuklären, um Misshandlungen vorzubeugen.
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