Diplomarbeit, 2002
134 Seiten, Note: 2,0
1.-EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2.-GRUNDLAGEN
2.1 INTERNATIONALER LINIENFLUGVERKEHR
2.1.1 BEGRIFFSBESTIMMUNG
2.1.1.1 Luftverkehrswirtschaft
2.1.1.2 Luftverkehrsformen
2.1.1.3 Luftverkehrseinrichtungen
2.1.1.3.1 Fluggesellschaften
2.1.1.3.2 Flughäfen
2.1.2 DER LINIENFLUGVERKEHRSMARKT
2.1.2.1 Produkt
2.1.2.2 Angebot
2.1.2.3 Nachfrage
2.1.2.4 Organisationen
2.1.2.4.1 Staatliche nationale Organisationen
2.1.2.4.2 Staatliche internationale Institutionen
2.1.2.4.3 Private internationale Organisationen
2.2 KOOPERATIONEN
2.2.1 BEGRIFFSBESTIMMUNG
2.2.2 FORMEN
2.2.2.1 Kooperationen ohne Kapitalbeteiligung
2.2.2.1.1 Kartelle
2.2.2.1.2 Strategische Allianzen
2.2.2.2. Kooperationen mit Kapitalbeteiligung
2.2.2.2.1 Gemeinschaftsunternehmen/Joint Ventures
2.2.2.2.2 Konzerne
2.3 UNVORHERGESEHENE EREIGNISSE
2.3.1 BEGRIFFSBESTIMMUNG
2.3.2 BEISPIELE
3.-BRANCHENSPEZIFISCHE BESONDERHEITEN IM LINIENFLUGVERKEHR
3.1 DER LINIENFLUGVERKEHRSMARKT
3.1.1 PRODUKT
3.1.1.1 Produktleistungen der Flughäfen
3.1.1.2 Produktleistungen der Fluggesellschaften
3.1.2 ANGEBOT
3.1.2.1 Produktpolitik
3.1.2.2 Absatzpolitik
3.1.2.3 Hubmanagement
3.1.2.4 Yield Management
3.1.3 NACHFRAGE
3.1.3.1 Urlaubsreisende
3.1.3.2 Geschäftsreisende
3.2 SICHERHEIT
3.3 FINANZEN
3.3.1 FINANZIERUNG
3.3.2 KOSTEN
3.4 NATIONAL CARRIER
3.5 VERSICHERUNGEN
4.-KOOPERATIONEN IM INTERNATIONALEN LINIENFLUGVERKEHR
4.1 ENTWICKLUNG DER RAHMENBEDINGUNGEN
4.1.1 GRUNDSÄTZLICHE ENTWICKLUNG
4.1.2 USA
4.1.3 EUROPA
4.1.4 KONSEQUENZEN
4.2 KOOPERATIONSFORMEN
4.2.1 ALLGEMEINE GRÜNDE UND ZIELE
4.2.2 FORMEN OHNE KAPITALBETEILIGUNG
4.2.2.1 Technische und operative Abkommen
4.2.2.2 Kommerzielle Abkommen
4.2.2.3 Strategische Allianzen
4.2.3 FORMEN MIT KAPITALBETEILIGUNG
4.2.3.1 Joint Ventures
4.2.3.2 Fusionen
4.3 CHANCEN UND RISIKEN
5.-AUSWIRKUNGEN VON UNVORHERGESEHENEN EREIGNISSEN
5.1 DER TERRORANSCHLAG AUF DIE USA AM 11. SEPTEMBER 2001
5.2 PROBLEMFELDER IM LINIENFLUGVERKEHR AUF GRUND DER BRANCHENSPEZIFISCHEN BESONDERHEITEN
5.2.1 DAS PRODUKT
5.2.2 DAS ANGEBOT
5.2.3 DIE NACHFRAGE
5.2.4 SICHERHEIT
5.2.5 FINANZEN
5.2.6 NATIONAL CARRIER
5.2.7 VERSICHERUNGEN
5.3 PROBLEMFELDER IM LINIENFLUGVERKEHR AUF GRUND VON KOOPERATIONEN
5.3.1 AIR NEW ZEALAND UND ANSETT AUSTRALIA
5.3.1.1 Auswirkungen
5.3.1.2 Gründe
5.3.1.3 Lösungsansätze
5.3.2 SWISSAIR GROUP
5.3.2.1 Auswirkungen
5.3.2.2 Gründe
5.3.2.3 Lösungsansätze
5.3.3 PROBLEMFELDER
5.3.3.1 Auswirkungen
5.3.3.2 Gründe
5.3.3.3 Lösungsansätze
5.4 KRISENMANAGEMENT
5.4.1 BEGRIFFSBESTIMMUNG
5.4.2 BEDEUTUNG DES KRISENMANAGEMENTS FÜR DEN INTERNATIONALEN LINIENFLUGVERKEHR
6.-ZUSAMMENFASSENDE SCHLUßBETRACHTUNG
Die Diplomarbeit untersucht die Auswirkungen unvorhergesehener Ereignisse auf den internationalen Linienflugverkehr, wobei der Terroranschlag vom 11. September 2001 als zentrales Fallbeispiel dient. Dabei wird analysiert, wie branchenspezifische Besonderheiten und Kooperationsstrukturen die Krisenbewältigung der Fluggesellschaften beeinflussen und welche Strategien zur Problemlösung angewendet werden können.
Der Terroranschlag auf die USA am 11. September 2001
Der Anschlag auf die USA kann als Überraschungskrise bezeichnet werden. Eine solche ist plötzlich da und hat in kürzester Zeit eine extrem hohe und sehr intensive Wirkung auf die Öffentlichkeit. Die Intensität nimmt im Laufe der Zeit zu und ebbt nach Überschreitung eines Gipfelpunktes langsam wieder ab. Am 11. September 2001 sind nacheinander zwei Passagierflugzeuge in die Türme des World Trade Centers, des Wahrzeichens von New York, geflogen. Diese sind dadurch zum Einsturz gebracht worden, was zum Tod von mehreren tausend Menschen geführt hat. Bei den Hilfsarbeiten sind weitere Menschen ums Leben gekommen. Die Flugzeuge wurden von Terroristen entführt und mit voller Absicht in die Bauwerke gelenkt. Von zwei weiteren Flugzeugen, die ebenfalls entführt wurden, schlug das eine in das US-Verteidigungsministerium ein und das andere stürzte im US-Bundesstaat Pennsylvania ab.
Die Merkmale einer oben beschriebenen Überraschungskrise beschreiben die Wirkung dieses Ereignisses auf die Weltöffentlichkeit sehr treffend: Zuerst eine Art Schock und dann intensivere, differenziertere Empfindungen, nachdem die Geschehnisse richtig realisiert worden sind. Durch diese Empfindungen seitens der Menschen ist es zu Änderungen in ihrem Verhalten gekommen: „Flugangst“, um nur ein Stichwort zu nennen. Zusammenfassend kann man sagen, daß die Ereignisse des 11. Septembers Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft haben. Eine eingetretene Folge wirkt auf die andere und so ziehen die Konsequenzen immer größere Kreise. Die Linienfluggesellschaften sind besonders stark und unmittelbar betroffen. Die Nachfrage ist stark zurückgegangen, weil die Menschen aus Angst weniger fliegen oder auf alternative Verkehrsmittel umsteigen. Diese Auswirkungen werden in diesem Kapitel noch im einzelnen betrachtet.
1.-EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Problematik des internationalen Luftverkehrs angesichts globaler Krisen und Vorstellung der zentralen Forschungsfragen.
2.-GRUNDLAGEN: Definition der für die Arbeit relevanten Begriffe wie Luftverkehrsformen, Kooperationsarten und unvorhergesehene Ereignisse.
3.-BRANCHENSPEZIFISCHE BESONDERHEITEN IM LINIENFLUGVERKEHR: Untersuchung der ökonomischen Besonderheiten der Branche, wie hohe Fixkosten und Kapitalintensität, die als Ausgangspunkt für Problemfelder dienen.
4.-KOOPERATIONEN IM INTERNATIONALEN LINIENFLUGVERKEHR: Analyse der Entwicklung von Rahmenbedingungen sowie Vorstellung verschiedener Kooperationsformen von Allianzen bis hin zu Fusionen.
5.-AUSWIRKUNGEN VON UNVORHERGESEHENEN EREIGNISSEN: Detaillierte Fallanalyse der Auswirkungen des 11. Septembers unter Berücksichtigung branchenspezifischer Besonderheiten und Kooperationsmodelle.
6.-ZUSAMMENFASSENDE SCHLUßBETRACHTUNG: Kritische Würdigung der Untersuchungsergebnisse und Beantwortung der einleitend gestellten Forschungsfragen.
Luftverkehrswirtschaft, Linienflugverkehr, Unternehmenskooperation, Strategische Allianzen, Krisenmanagement, Terroranschlag 11. September, Yield Management, Fluggesellschaften, Flughäfen, Marktkonsolidierung, Wettbewerbsstruktur, Luftverkehrssicherheit, Kapitalbeteiligung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen unvorhergesehener Ereignisse auf den internationalen Linienflugverkehr und analysiert dabei insbesondere die Rolle von Kooperationsstrukturen bei der Bewältigung solcher Krisen.
Als zentrales Fallbeispiel für ein unvorhergesehenes Ereignis wird der Terroranschlag auf die USA am 11. September 2001 herangezogen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob und wie Kooperationen den Luftfahrtunternehmen helfen, Krisen zu bewältigen oder ob sie in Extremsituationen das Problempotenzial sogar verschärfen können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer deskriptiven Untersuchung aktueller wirtschaftlicher Entwicklungen in der Luftverkehrsbranche.
Die Arbeit deckt die Bereiche Marktstrukturen, Kooperationsstrategien (Allianzen, Joint Ventures), Krisenmanagement im Tourismus sowie finanzielle Auswirkungen auf Fluggesellschaften ab.
Krisen führen oft zu Nachfrageeinbrüchen, die einen schnellen Kapazitätsabbau erfordern. Da Flotten oft überaltert sind und Kapital für Modernisierungen fehlt, führt dies zu einem Dilemma bei der Flottenplanung und Instandhaltung.
Die Swissair Group dient als Beispiel für einen Konzern, dessen komplexe Kooperations- und Beteiligungsstruktur in der Krise zu einer gegenseitigen Verstärkung der Probleme führte, was schließlich in den Konkurs mündete.
Die Arbeit stellt fest, dass Fluggesellschaften Krisenmanagement oft vernachlässigen, obwohl es als strategische Führungsaufgabe für das Überleben im Falle von Katastrophen unerlässlich ist.
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