Diplomarbeit, 2000
88 Seiten, Note: 1.0
1. Einleitung
2. Bestehende Systeme bei der IXOS
2.1 Marketing Information System (MKIS)
2.2 Customer Installation Database (CID)
2.3 Problem Tracking System (PTS)
2.4 Expert Service Center (ESC)
2.5 Zusammenspiel der Systeme
3. Andere vergleichbare Systeme
3.1 SAPNet
3.2 RedHat
3.3 Oracle
3.4 Bewertung der Systeme
4. Analyse
4.1 Vorgehen
4.2 PTS
4.2.1 Anlegen neuer Fälle
4.2.2 Ansehen bestehender offener und geschlossener Fälle
4.2.3 Ändern bestehender offener Fälle
4.2.4 Fall schließen
4.2.5 Administration
4.3 CID
4.3.1 Anzeigen von Installationsdaten
4.3.2 Ändern von Installationsdaten
4.3.3 Erstellen neuer Installationen
4.4 Sicherheitsanforderungen
4.4.1 Kommunikation
4.4.2 Zugriffsschutz
4.4.3 Berechtigungen
5. Sicherheitsmodelle
5.1 Ansatz der TCSEC (,,Orange Book‘‘)
5.1.1 Sicherheitspolitik
5.1.2 Identifizierung
5.1.3 Verläßlichkeit
5.2 Discretionary Access Control (DAC)
5.3 Mandatory Access Control (MAC)
5.4 Allgemeines Modell
5.4.1 Komponenten
5.5 Ansatz von L. LaPadula
5.5.1 Komponenten
5.6 Role Based Access Control (RBAC)
5.7 Bewertung
6. Design
6.1 Rahmenbedingungen
6.1.1 Objektorientiertes Design
6.1.2 Design Pattern
6.1.3 Perl
6.2 Berechtigungskonzept
6.2.1 Benutzerstammsatz
6.2.2 Berechtigungsprofil
6.2.3 Berechtigung
6.2.4 Berechtigungsobjekt
6.2.5 Berechtigungsfeld
6.2.6 Benutzergruppe
6.3 Schnittstelle zum PTS und CID
6.3.1 PTS
6.4 Integration in das ESC
7. Implementierung
7.1 Zugriffskontrolle
7.1.1 Datenhaltung
7.1.2 Entscheidungskomponente (Access Control Decision Facility, ADF)
7.1.3 Durchsetzungskomponente (Access Control Enforcement Facility, AEF)
7.2 Beispiel
7.3 Zugriff auf PTS-Daten
7.3.1 PtsCase
7.3.2 PtsCaseList
7.4 Optimierungen
8. Abschließende Betrachtungen
A Quelltext
A.1
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Konzepts zur Integration webbasierter Support-Systeme (PTS und CID) für Kunden, um deren direkten Zugriff auf Support-Daten zu ermöglichen und gleichzeitig die Effizienz sowie Transparenz der Support-Prozesse bei der Firma IXOS zu steigern.
2.3 Problem Tracking System (PTS)
Der hauptsächliche Zweck des PTS ist es, die Bearbeitung von Supportfällen zu unterstützen. Jeder Fall, die damit verbundenen Emails und Dateien, die Historie, der Status und der zugewiesene Verantwortliche wird darin verwaltet. Die Supportmitarbeiter sind in Pools eingeteilt. Aus jedem Pool gibt es einen Hotliner-on-Duty, der auch die Fälle von abwesenden Supportern angezeigt bekommt, falls diese eine Aktion seitens der IXOS erfordern. Jeder Pool kann dazu einen Kalender verwalten, wann welche Supporter als Hotliner-on-Duty eingeteilt sind.
Die Startseite des PTS zeigt die momentan anwesenden Hotliner, den Hotliner-on-Duty und vorallem eine Liste eingegangener Emails, die noch zu bearbeiten sind. Das PTS ist zwar jedem IXOS-Mitarbeiter über das Intranet zugänglich, wird aber hauptsächlich von Supportmitarbeitern genutzt. Weil der PTS-Webserver im Intranet liegt, haben externe Personen, also auch Kunden und Partner, keinen Zugriff darauf.
1. Einleitung: Beschreibt die Motivation zur Verbesserung des Kundensupports bei IXOS durch den webbasierten Zugriff auf Support-Systeme.
2. Bestehende Systeme bei der IXOS: Erläutert die Architektur und Funktionen der aktuell verwendeten Systeme MKIS, CID, PTS und ESC.
3. Andere vergleichbare Systeme: Analysiert Support-Modelle bei SAP, RedHat und Oracle hinsichtlich ihrer Berechtigungskonzepte und Benutzerverwaltung.
4. Analyse: Identifiziert Anforderungsmodelle und spezifiziert Sicherheitsanforderungen für die Integration in das Intranet.
5. Sicherheitsmodelle: Untersucht theoretische Grundlagen wie das TCSEC "Orange Book", DAC, MAC, GFAC und RBAC als Basis für das neue Konzept.
6. Design: Entwickelt das statische Objektmodell und das Berechtigungskonzept für die neue Schnittstelle zwischen den Systemen.
7. Implementierung: Dokumentiert die technische Umsetzung, insbesondere die Zugriffskontrolle mittels LDAP und die Perl-basierten Implementierungsaspekte.
8. Abschließende Betrachtungen: Reflektiert den Projekterfolg und diskutiert erreichte Sicherheitsziele sowie potenzielle zukünftige Optimierungen.
A Quelltext: Enthält exemplarische Programmcode-Auszüge für wesentliche Methoden des Berechtigungskonzepts.
IXOS, Support-Systeme, PTS, CID, ESC, Berechtigungskonzept, Zugriffskontrolle, Web-Interface, Perl, LDAP, GFAC, Sicherheitsmodell, Rollenverwaltung, Kundensupport, Systemintegration
Die Arbeit behandelt die Integration von internen Support-Systemen (PTS und CID) in ein webbasiertes Portal (ESC), um Kunden einen sicheren und personalisierten Zugriff auf ihre eigenen Support-Daten zu ermöglichen.
Die zentralen Themenfelder sind die Analyse bestehender IT-Infrastrukturen im Support, der Vergleich mit Branchenlösungen sowie die Konzeption und Implementierung einer sicheren, rollenbasierten Zugriffskontrolle.
Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines flexiblen Berechtigungskonzepts, das Kunden den Zugriff auf ihre spezifischen Fälle und Installationsdaten gestattet, ohne dabei die Vertraulichkeit sensibler Unternehmensdaten zu verletzen.
Die Arbeit nutzt die objektorientierte Analyse (OMT) und Use-Case-Modellierung zur Anforderungsspezifikation sowie etablierte Sicherheitsmodelle (GFAC, LaPadula) für das Systemdesign.
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Beschreibung der bestehenden IXOS-Systeme, der Untersuchung von Sicherheitsmodellen, dem Design der Berechtigungsstrukturen sowie der konkreten Implementierung der Zugriffskontrolle mittels Perl und LDAP.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Support-Integration, Zugriffskontrolle, Berechtigungskonzept, Perl, LDAP und Sicherheitsmodelle wie GFAC charakterisiert.
LDAP wurde aufgrund seiner Flexibilität bei der Verwaltung hierarchischer Datenstrukturen und der effizienten Abfragemöglichkeiten gegenüber flachen Dateien oder komplexen relationalen Datenbanken für das vorliegende Szenario als am besten geeignet bewertet.
Das "Orange Book" (TCSEC) dient als theoretischer Referenzkatalog, um grundlegende Anforderungen an Sicherheitspolitik, Identifizierung und Überwachung zu definieren und so die Qualität des entwickelten Berechtigungskonzepts zu gewährleisten.
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