Diplomarbeit, 2008
159 Seiten, Note: 2,0
Diese Diplomarbeit befasst sich mit den sozialrechtlichen Hilfen für Eltern krebskranker Kinder. Im Fokus steht die Unterstützung, die Familien während der intensiven Therapie ihres Kindes durch den Psychosozialen Dienst am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf erhalten. Die Arbeit analysiert die relevanten Hilfen, die Eltern beanspruchen können, und untersucht die Nutzung dieser Hilfen durch Eltern ehemaliger Patienten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die häufigsten Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter, die eine Grundlage für die weiteren Ausführungen bilden. Kapitel 2 bietet einen detaillierten Überblick über die relevanten sozialrechtlichen Leistungen, die Eltern krebskranker Kinder beanspruchen können. Kapitel 3 befasst sich mit der Arbeit des Psychosozialen Dienstes und seiner Rolle in der Unterstützung von Familien. Kapitel 4 beschreibt die Methodik der durchgeführten Erhebung zur Nutzung sozialrechtlicher Hilfen. Kapitel 5 präsentiert die Ergebnisse der Auswertung und zeigt die Herausforderungen und Chancen auf, die sich aus den Daten ergeben. Der Ausblick in Kapitel 6 beleuchtet die Bedeutung der psychosozialen Versorgung in der Kinderonkologie und skizziert zukünftige Entwicklungen.
Krebserkrankungen, Kinderonkologie, Sozialrechtliche Hilfen, Psychosoziale Versorgung, Familien, Eltern, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Erhebung, Befragung, Unterstützung, Belastung, Rehabilitation, Selbsthilfe, Schwerbehinderung, Frühförderung, Integration.
Eltern können Leistungen wie Haushaltshilfe, Fahrkostenzuschüsse, Krankengeld bei Erkrankung des Kindes, Pflegegeld und Unterstützung bei der Rehabilitation beanspruchen.
Der Dienst berät Eltern in der schweren Zeit der Therapie, informiert über Unterstützungsmöglichkeiten und hilft aktiv bei der Beantragung von Leistungen bei Krankenkassen und Ämtern.
Die Diagnose einer Krebserkrankung führt in der Regel zur Anerkennung einer Schwerbehinderung nach SGB IX, was Nachteilsausgleiche für die Familie ermöglicht.
Dabei handelt es sich um eine spezielle Reha-Maßnahme, an der die gesamte Familie teilnimmt, um die psychische Stabilität und Genesung nach der intensiven Therapiezeit zu fördern.
Die empirische Untersuchung der Arbeit zeigt, dass es oft Widerstände oder Unklarheiten bei der Einstufung in Pflegestufen durch die Pflegekassen geben kann.
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