Bachelorarbeit, 2020
172 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Gang der Untersuchung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Grundlagen der Agilität
2.1.1 Definition und Herkunft des Begriffs
2.1.2 Das Agile Manifest
2.2 Unternehmenskultur
2.2.1 Begriffsbestimmung
2.2.2 Organisationskulturmodelle
2.3 Erfolgsfaktor Agilität als Teil der Unternehmenskultur
2.4 Überführung in die Praxis
2.4.1 Agile Organisation
2.4.2 Transformation zum agilen Unternehmen
2.5 Integration
2.5.1 Zusammenfassung
2.5.2 Modellwahl
2.5.3 Formulierung der Hypothesen und Forschungsfragen
3 Empirischer Teil
3.1 Methodenwahl
3.2 Berechnung der Stichprobe
3.3 Zugang zum Untersuchungsfeld
3.4 Entwicklung des Fragebogens
3.4.1 Skalen
3.4.2 Operationalisierung
3.4.3 Fragenreihenfolge
3.4.4 Layout und Instruktion
3.5 Pretests inklusive Änderungen am Messinstrument
3.5.1 Kognitiver Pretest
3.5.2 Standard-Pretest
3.6 Durchführung
3.7 Auswertungshinweise
4 Evaluation des Fragebogens
4.1 Reliabilität des Messinstruments
4.2 Deskriptive Statistik
4.3 Faktorenanalytische Überprüfung der Dimensionen
4.4 Zusammenhänge der UV und AV
4.4.1 Attribution der Agilität durch die Organisationsmitglieder
4.4.2 Arbeitszufriedenheit
4.4.3 Arbeitsmotivation
5 Diskussion
5.1 Interpretation der Ergebnisse
5.2 Qualität des eigenen Vorgehens
5.3 Fazit und Ausblick
Das primäre Ziel dieser Bachelorarbeit ist die Entwicklung und Validierung eines Messinstruments, das es Unternehmen ermöglicht, den Status Quo ihrer Agilität als Teil der Unternehmenskultur zuverlässig zu erfassen und zu visualisieren. Die Arbeit untersucht dabei die Forschungsfrage, ob und wie die im TRAFO-Modell definierten Dimensionen der Agilität empirisch nachweisbar sind und in welchem Zusammenhang sie mit Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmotivation stehen.
2.1.1 Definition und Herkunft des Begriffs
Das Wort „Agilität“ stammt laut Duden vom französischen „agilité“ und dem lateinischen „agilitas“ ab. Synonyme sind „Gewandtheit“, „Vitalität“ und „Wendigkeit“. Das Verb „agil“ bringt zum Ausdruck, dass etwas von großer Beweglichkeit zeugt, regsam und wendig ist. Dieser Begriff beschreibt ursprünglich den Menschen.
Seit den 1950er Jahren gibt es Theorien und Konzepte zur Agilität in Unternehmen. Als erstes durch Talcott Parsons, einen amerikanischen Soziologen, der das AGIL-Schema entworfen hat. Allerdings intensivierte sich die Beschäftigung mit dem Thema erst Mitte der 1990er Jahre. Im Jahr 2001 wurde das agile Manifest, entwickelt das vielen, so auch dieser Arbeit, als Grundlage für Agilität dient (siehe Kapitel 2.1.2).
In der Praxis werden, laut einer Studie des Instituts für Personalforschung aus 2016, „unter Agilität vier zentrale Aspekte verstanden: Geschwindigkeit, Anpassungsfähigkeit, Kundenzentriertheit und Haltung.“ Ein Beispiel für diese Punkte ist beim iPhone zu sehen. Applechef Steve Jobs hatte bei dessen Einführung die Haltung „Wir werden heute Geschichte schreiben“, was er im Nachhinein betrachtet tatsächlich tat. Außerdem hatte er den Kunden im Fokus bei der Entwicklung des ersten Smartphones, denn die Handhabung soll für jeden einfach, intuitiv und mit Spaßfaktor erfolgen können und noch immer orientiert sich Apple an den Wünschen und Bedürfnissen potenzieller Kunden.
1 Einleitung: Beschreibt die zunehmende Dynamik der Unternehmensumwelt, stellt die Problemstellung einer agilen Transformation dar und leitet die Zielsetzung der Arbeit sowie den Gang der Untersuchung ab.
2 Theoretischer Hintergrund: Definiert die Begriffe Agilität und Unternehmenskultur, stellt theoretische Modelle (TRAFO-Modell, Schein, Denison) vor und leitet aus der Integration dieser Modelle die Hypothesen und Forschungsfragen ab.
3 Empirischer Teil: Erläutert die methodische Vorgehensweise, von der Berechnung der Stichprobe über die Entwicklung des Online-Fragebogens bis hin zur Durchführung der Pretests und der eigentlichen Datenerhebung.
4 Evaluation des Fragebogens: Präsentiert die Ergebnisse der statistischen Auswertung, einschließlich der Reliabilitätsprüfung, der deskriptiven Statistik sowie der faktorenanalytischen Überprüfung der Dimensionen.
5 Diskussion: Interpretiert die Ergebnisse in Bezug auf die Forschungsfragen, reflektiert die Qualität des methodischen Vorgehens und gibt ein Fazit sowie einen Ausblick auf zukünftige Einsatzmöglichkeiten des Instruments.
Agilität, agile Transformation, TRAFO-Modell, Unternehmenskultur, Organisationsdiagnostik, Messinstrument, Fragebogenentwicklung, Arbeitszufriedenheit, Arbeitsmotivation, HR, Führung, Change Management, Reliabilität, Validität, empirische Sozialforschung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung und Validierung eines wissenschaftlich fundierten Messinstruments, um Agilität als integralen Bestandteil einer Unternehmenskultur zu erfassen.
Die zentralen Themenfelder umfassen agile Transformation, Organisationskultur, moderne Führungsmethoden und die psychologische Messung organisationaler Parameter.
Das primäre Ziel ist es, ein Instrument bereitzustellen, mit dem Unternehmen mit geringem Zeitaufwand ihr individuelles Agilitätsprofil messen können, um Ansatzpunkte für die agile Transformation zu identifizieren.
Es wird ein quantitativer Ansatz verfolgt, basierend auf einer Online-Befragung (N=390), die mittels explorativer Faktorenanalyse und Regressionsanalysen statistisch ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Agilitätsdimensionen basierend auf dem TRAFO-Modell und dem Kulturebenen-Modell nach Schein sowie einen empirischen Teil, der die Konstruktion und statistische Validierung des Fragebogens detailliert dokumentiert.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Agilitätsmessung, TRAFO-Modell, Unternehmenskultur, Reliabilität und faktorenanalytische Überprüfung beschreiben.
Das TRAFO-Modell wurde gewählt, weil es als praxisorientiertes Modell Agilität und Unternehmenskultur systematisch miteinander verbindet und die Dimensionen näher an empirisch überprüfbaren Standards liegen als bei anderen Modellen.
Die Ergebnisse zeigen, dass das Festhalten an klassischen Hierarchien trotz einer agilen Transformation in anderen Bereichen das größte Hindernis für ein agiles Unternehmen darstellt.
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