Masterarbeit, 2021
96 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Analyse zweier großer Werbekampagnen für die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland, der WAAGE und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Das Ziel der Arbeit ist es, die Narrative, Strategien und Wirkungsweisen dieser Kampagnen im Kontext der jeweiligen historischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu untersuchen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Forschungsgegenstand und die zentralen Forschungsfragen einführt. Anschließend wird in Kapitel 2 der historisch-gesellschaftliche Kontext der Nachkriegszeit in Deutschland beleuchtet und der theoretische Bezugsrahmen des originären Ordoliberalismus vorgestellt. Kapitel 3 widmet sich der WAAGE, einer Werbekampagne der 1950er Jahre, die die Soziale Marktwirtschaft in einer Zeit antikapitalistischer Grundstimmung in der Bevölkerung popularisieren sollte. Kapitel 4 befasst sich mit den wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen in Deutschland in den 1990er Jahren. In Kapitel 5 wird die INSM vorgestellt, eine Initiative, die sich in den 1990er Jahren für eine Reform der Sozialen Marktwirtschaft einsetzte. Kapitel 6 untersucht die inhaltlichen und theoretischen Grundlagen der INSM und vergleicht diese mit dem originären Ordoliberalismus. Kapitel 7 stellt einen detaillierten Vergleich der Kampagnen WAAGE und INSM vor und analysiert die unterschiedlichen Kommunikationsstrategien und -mittel, die jeweils eingesetzt wurden. Schließlich diskutiert der Epilog in Kapitel 8 die Bedeutung der Sozialen Marktwirtschaft im Kontext der aktuellen Corona-Pandemie.
Soziale Marktwirtschaft, Ordoliberalismus, WAAGE, INSM, Politmarketing, Narrative, Werbekampagne, Geschichtsforschung, Nachkriegsdeutschland, Wirtschaftssystem, Reformen, neoliberale Denkrichtungen, Corona-Pandemie, Deutschland, Bundesrepublik Deutschland
Ein Narrativ ist eine eingängige Geschichte oder ein Argumentationsmuster, das sich in den Köpfen der Menschen festsetzt und deren wirtschaftliches Handeln beeinflusst (z. B. das Bitcoin-Narrativ).
In den 1950er Jahren bewarb die WAAGE die Soziale Marktwirtschaft durch innovative Werbekampagnen, um die antikapitalistische Stimmung in der Bevölkerung zu überwinden.
Die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) trat um die Jahrtausendwende auf, um für marktliberale Reformen zu werben, während die WAAGE das System der Sozialen Marktwirtschaft erst etablieren wollte.
Ludwig Erhard wurde in Werbekampagnen als der „brillante Wirtschaftsminister“ und Vater des Wirtschaftswunders inszeniert, um Vertrauen in die Marktwirtschaft zu schaffen.
Es bezeichnet das Bestreben, gegensätzliche gesellschaftliche Interessen (z. B. Kapital und Arbeit) durch das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft zu versöhnen.
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