Bachelorarbeit, 2022
36 Seiten, Note: 1,2
Die wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit der Naturphilosophie in der Epoche der Romantik, insbesondere im Kontext der Jenaer Frühromantik. Der Fokus liegt auf der Analyse der Beziehung zwischen Natur und Kunst und deren Darstellung in ausgewählten literarischen Werken. Die Arbeit soll die zentralen Prinzipien der Naturphilosophie der Frühromantik aufzeigen und ihre Bedeutung in den Werken von Tieck, Novalis und Hoffmann verdeutlichen.
Die Einleitung führt in das Thema der Naturphilosophie in der Romantik ein und stellt die zentralen Figuren und Werke vor. Das zweite Kapitel beleuchtet den historischen Hintergrund der Epoche, mit Schwerpunkt auf der Jenaer Frühromantik. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Naturphilosophie als philosophische Strömung und ihren zentralen Prinzipien. Der vierte Teil analysiert drei literarische Werke aus der Perspektive der Naturphilosophie: Die Bergwerke zu Falun von Hoffmann, Hyacinth und Rosenblütchen von Novalis und Franz Sternbald's Wanderungen von Tieck. Jedes Werk wird im Kontext der jeweiligen Autoren und ihrer philosophischen Positionierung beleuchtet.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Naturphilosophie der Frühromantik, ihre zentralen Prinzipien und ihre Bedeutung für die literarische Produktion der Epoche. Wichtige Themen sind die Auseinandersetzung mit Natur und Kunst, die Verbindung von Individualität und Natürlichkeit, die Suche nach dem Schönen und Göttlichen in der Natur, sowie die Rolle des Künstlers als Interpret und Vermittler der Natur.
Es war die erste Phase der Romantik (um 1800), die durch eine enge Verbindung von Philosophie, Naturwissenschaft und Literatur geprägt war.
Friedrich Wilhelm Joseph Schelling lieferte mit seinen Fragmenten die theoretische Basis für ein Naturverständnis, das Geist und Materie als Einheit betrachtete.
Die Natur wird als ein verschlüsseltes System betrachtet, das der Mensch durch Intuition und poetisches Verständnis wieder „lesen“ lernen muss.
Das Bergwerk (wie in E.T.A. Hoffmanns Werk) symbolisiert den Weg in das Innere der Erde und gleichzeitig in die Tiefen der menschlichen Seele.
In diesem Künstlerroman wird die Natur als göttliche Inspirationsquelle dargestellt, die der Künstler in seinen Werken zu interpretieren und zu vermitteln sucht.
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