Bachelorarbeit, 2020
61 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Motivation zur Themenauswahl
2. Einführung
2.1. Definition Trauer
3. Trauer von Kindern
3.1. Bindungstheorie
3.2. Das Todeskonzept des Kindes in verschiedenen Alters- und Entwicklungsstufen
3.3. Phasen der Trauer
3.4. Trauerprozess von Kindern
3.5. Komplizierte Trauer
3.6. Begleitung trauernder Kinder
3.7. Angebote für betroffene Kinder
4. Umfrage unter Erziehern zum Thema „Trauer bei Kindern“
5. Fazit
Die Bachelorarbeit untersucht die Rolle von Erziehern bei der Trauerbegleitung von Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren, die einen Elternteil verloren haben, mit dem Ziel aufzuzeigen, wie pädagogische Fachkräfte Kinder in dieser Ausnahmesituation professionell unterstützen können.
3.2.2 Kinder im Alter von 2 bis 4 Jahren
Kinder von zwei bis vier Jahren verfügen noch nicht über die Fähigkeit empathisch auf ihre Umwelt zu reagieren und können eigene Vorstellungen noch nicht klar von der äußeren Realität abgrenzen. Kinder in diesem Alter sind komplett ichbezogen, erleben sich selbst als den Mittelpunkt ihres Lebens. Diese Phase wird als „Egozentrismus“ bezeichnet. Kinder in diesem Alter haben die Erwartung, dass ein jeder das gleiche denkt, hört, fühlt, liebt und ablehnt wie sie selbst. Die weitreichenden Folgen des Todes können Sie noch nicht erfassen, für sie bleibt demnach der Tod reversibel. Mit der Herausbildung des magischen Denkens und der Allmachtsfantasien versuchen die Kinder nun auf die Wirklichkeit, die Realität einzuwirken. Mit Hilfe von Gespenstern, Hexen und Zauberern erhoffen sie sich den Tod zu besiegen, und geliebte Menschen oder Dinge zurück zu bekommen. Diese Fantasien geben dem Kind ein Gefühl von Macht und Stärke können aber gleichzeitig Angst und Schuldgefühle hervorrufen, da sie sich als Verantwortlicher des Geschehens sehen.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz des Themas angesichts der hohen Zahl an Waisenkindern in Deutschland und begründet die Notwendigkeit professioneller Begleitung durch Erzieher.
2. Einführung: Dieses Kapitel definiert den Trauerbegriff, beleuchtet den aktuellen gesellschaftlichen Umgang mit Tod und Trauer sowie die Unterscheidung zwischen gesunder und gestörter Trauer.
3. Trauer von Kindern: Hier werden die theoretischen Grundlagen der kindlichen Trauer, insbesondere Todeskonzepte und Phasenmodelle, auf die Altersstufe von drei bis sechs Jahren bezogen.
4. Umfrage unter Erziehern zum Thema „Trauer bei Kindern“: Dieses Kapitel wertet die Ergebnisse einer Umfrage unter 50 Erziehern aus, die zeigt, dass sich die Mehrheit durch die Ausbildung nicht ausreichend auf das Thema vorbereitet fühlt.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont erneut die Dringlichkeit, das Thema Tod und Trauer stärker in die pädagogische Ausbildung zu integrieren.
Trauerbegleitung, Kindheit, Erzieher, Todeskonzept, Bindungstheorie, Trauerphasen, Kindertagesstätte, Trauerarbeit, kindliche Entwicklung, Pädagogik, Verlust, Sterben, Ressourcenorientierung, Professionalität, Ausbildung.
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Rolle von Erziehern bei der Trauerbegleitung von Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren, die einen Elternteil verloren haben.
Zu den Schwerpunkten gehören das kindliche Verständnis von Tod und Sterben, die Bindungstheorie, verschiedene Trauermodelle, die Rolle der pädagogischen Fachkraft sowie die Ausbildungssituation von Erziehern.
Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Erzieher trotz eigener Betroffenheit oder Unsicherheit professionell und ressourcenorientiert mit trauernden Kindern arbeiten können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse zum Thema kindliche Trauer sowie einer empirischen Erhebung in Form einer Befragung von Erziehern.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Aspekte zur kindlichen Trauer, die verschiedenen Traueraufgaben von Kindern, die Unterstützungsmöglichkeiten im Kindergarten sowie die Auswertung der Umfrage zur Ausbildungsvorbereitung.
Die wichtigsten Begriffe sind: Trauerbegleitung, Kindheit, Erzieher, Todeskonzept, Bindungstheorie, Trauerphasen, kindliche Entwicklung und Trauerarbeit.
Da Kinder in Deutschland tagsüber viele Stunden in Kindertagesstätten betreut werden, sind Erzieher oft die primären Begleiter in Krisensituationen, für die sie laut Umfrageergebnissen kaum ausgebildet wurden.
Die Autorin betont, dass eine professionelle Trauerbegleitung nur möglich ist, wenn der Erzieher sich persönlich mit Tod und Trauer auseinandergesetzt hat, um nicht die eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen.
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