Bachelorarbeit, 2021
59 Seiten
Diese Arbeit befasst sich mit dem Phänomen der Jugenddelinquenz und zielt darauf ab, die Allgegenwärtigkeit (Ubiquität) dieser Erscheinung zu untersuchen. Sie erforscht die Ursachen und Entstehungszusammenhänge von Jugenddelinquenz aus verschiedenen Perspektiven, insbesondere aus entwicklungspsychologischer Sicht.
Das zweite Kapitel der Arbeit widmet sich der Jugendphase im Allgemeinen, beleuchtet unterschiedliche Begrifflichkeiten und die gesellschaftliche Konstruktion von Jugend. Des Weiteren wird die Jugend aus entwicklungspsychologischer Sicht betrachtet, wobei die relevanten Bereiche dieser Disziplin und Entwicklungsaufgaben sowie Entwicklungskontexte beleuchtet werden.
Im dritten Kapitel wird der Begriff der Jugenddelinquenz definiert und die Jugendkriminalität im Hell- und Dunkelfeld differenziert dargestellt. Darüber hinaus werden episodische und intensive Jugenddelinquenz im Hinblick auf ihre Unterschiede und Bedeutungen für die Entwicklung von Jugendlichen analysiert.
Das vierte Kapitel widmet sich der Erforschung der Entstehungszusammenhänge und Erklärungsansätze von Jugenddelinquenz. Hier werden sowohl entwicklungspsychologische als auch lebenslaufforschungsbezogene Ansätze und Theorien aufgezeigt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der soziologischen Etikettierungstheorie, die einen kritischen Blick auf die Zuschreibungsprozesse von „nicht-konformen“ Verhalten wirft.
Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Themen Jugend, Jugenddelinquenz, Entwicklungspsychologie, Erklärungsansätze, Etikettierungstheorie, gesellschaftliche Konstruktion von Jugend und kritische Betrachtung von Konzepten.
Ja, die Arbeit untersucht die These, dass Delinquenz in der Jugendphase weit verbreitet (allgegenwärtig) ist und oft als Teil der normalen Entwicklung betrachtet werden kann.
Dieser soziologische Ansatz besagt, dass Delinquenz erst durch die Zuschreibung und Reaktion der Gesellschaft (Polizei, Justiz, Umfeld) als solche entsteht und die Identität des Jugendlichen prägt.
Episodische Delinquenz ist zeitlich begrenzt und jugendtypisch. Intensive Täter zeigen hingegen langfristige, jugenduntypische kriminelle Karrieren, die oft tieferliegende Ursachen haben.
Jugendliche müssen Aufgaben wie Identitätsfindung und Ablösung vom Elternhaus bewältigen. Delinquentes Verhalten kann dabei ein (fehlgeleiteter) Versuch sein, diese Aufgaben zu lösen.
Das Hellfeld umfasst alle offiziell registrierten Straftaten. Das Dunkelfeld bezeichnet die tatsächlich begangenen, aber nicht gemeldeten oder entdeckten Taten, die bei Jugendlichen besonders groß sind.
Jugend wird nicht nur biologisch, sondern als eine von der Gesellschaft geschaffene Lebensphase betrachtet, die je nach kulturellem und historischem Kontext variiert.
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