Masterarbeit, 2008
91 Seiten, Note: 2,0
Die Masterarbeit untersucht das Verhältnis zwischen Einspeisewilligen und Gasnetzbetreibern bei der Direkteinspeisung von Biogas in das Erdgasnetz. Sie analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen, die sich aus der Novellierung der GasNZV und des EEG 2009 ergeben, und beleuchtet die Auswirkungen auf die Beteiligten.
Die Einleitung führt in das Thema der Biogaseinspeisung ein und stellt die Problemstellung sowie die Ziele der Arbeit vor. Im ersten Hauptkapitel werden die technischen Voraussetzungen der Biogaseinspeisung beleuchtet. Das zweite Kapitel analysiert den Rechtsrahmen für die Direkteinspeisung von Biogas unter Berücksichtigung des EnWG 2005. Das dritte Kapitel befasst sich mit den Neuerungen der GasNZV 2008 und deren Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen Einspeisewilligen und Netzbetreibern. Im vierten Kapitel werden die Regelungen des EEG 2004 und deren Bedeutung für die Biogaseinspeisung untersucht. Das fünfte Kapitel analysiert die Novelle des EEG 2009 und deren Auswirkungen auf die Förderung der Biogaseinspeisung.
Direkteinspeisung, Biogas, Erdgasnetz, GasNZV, EnWG, EEG, Netzanschluss, Netzzugang, Gasqualität, Netzkompatibilität, Bilanzierung, Vergütung, Förderung.
Die Gasnetzzugangsverordnung (GasNZV) regelt die Bedingungen für den Netzanschluss und den Netzzugang von Biogasanlagen, wobei Biogas ein Vorrang gegenüber fossilem Erdgas eingeräumt wird.
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2009 bietet finanzielle Anreize durch Vergütungen und Boni (z.B. Technologie-Bonus, NaWaRo-Bonus) für die Einspeisung und energetische Nutzung von Biogas.
Nach der GasNZV 2008 gibt es spezifische Regelungen zur Kostentragung zwischen dem Einspeisewilligen und dem Netzbetreiber, wobei der Netzbetreiber oft einen Teil der Kosten für die Anschlussleitung übernimmt.
Die Einspeisung ermöglicht den Transport des Biogases in städtische Gebiete, wo die bei der Stromerzeugung entstehende Abwärme deutlich effektiver genutzt werden kann als im ländlichen Raum.
Das Biogas muss auf Erdgasqualität aufbereitet werden (Biomethan), um die Netzkompatibilität und die Versorgungssicherheit der Endverbraucher nicht zu gefährden.
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