Bachelorarbeit, 2020
34 Seiten, Note: 1,3
Diese Bachelorarbeit analysiert die Eingangsszene von Goethes "Faust - Der Tragödie erster Teil" und untersucht den Einfluss der alchemistischen Studien aus Goethes Jugend auf die Gestaltung dieser Szene. Die Arbeit konzentriert sich insbesondere auf die Erdgeistbeschwörung und beleuchtet die Rolle der Mikrokosmos-Makrokosmos-Korrelation in diesem Kontext.
Die Einführung führt in das Thema ein und erläutert die Relevanz der Szene "Nacht" für die Interpretation von Goethes Faust. Kapitel 2 beleuchtet die Geschichte der Alchemie und setzt diese mit der alchemistischen Periode in Goethes Leben in Beziehung. Kapitel 3 analysiert die alchemistische Motivik und Symbolik in der Eingangsszene von Faust I, wobei die Erdgeistbeschwörung im Zentrum der Betrachtung steht.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der alchemistischen Motivik und Symbolik in Goethes "Faust" im Kontext der Mikrokosmos-Makrokosmos-Korrelation. Die Themen der Alchemie, der Erdgeistbeschwörung und der hermetischen Tradition stehen im Zentrum der Untersuchung. Besondere Aufmerksamkeit wird dem Einfluss von Goethes alchemistischen Studien auf sein literarisches Schaffen gewidmet.
Goethe beschäftigte sich in seinen Jugendjahren intensiv mit alchemistischen Studien. Diese beeinflussten maßgeblich die Symbolik und Motivik seiner frühen Werke, insbesondere in "Faust I".
Dies ist ein zentrales hermetisches Konzept, das besagt, dass der Mensch (Mikrokosmos) ein Spiegelbild des gesamten Universums (Makrokosmos) ist. Faust versucht, diese Verbindung zu erkennen.
Der Erdgeist ist eine von Faust beschworene übernatürliche Erscheinung, die die schaffende Naturkraft repräsentiert. Er weist Fausts Versuch, ihm gleich zu sein, schroff zurück.
Die Szene enthält zahlreiche alchemistische Symbole und Begriffe, die Fausts Streben nach Erkenntnis und die Verwandlung (Transmutation) des Geistes versinnbildlichen.
In der alchemistischen Deutung kann der angestrebte Freitod Fausts als Versuch gesehen werden, durch die Zerstörung der körperlichen Hülle eine höhere Stufe der Erkenntnis zu erreichen.
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