Bachelorarbeit, 2008
84 Seiten, Note: 2.0
Diese Arbeit untersucht die Rolle der schwarzen Bevölkerung im Südafrikanischen Krieg (1899-1902). Sie hinterfragt die gängige Vorstellung eines „white man's war“, indem sie die vielfältige Beteiligung der Schwarzen an den Konflikten beleuchtet.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und stellt die Forschungsfrage nach der Beteiligung der Schwarzen am Südafrikanischen Krieg. Kapitel 2 bietet einen Überblick über die Ursachen und den Verlauf des Krieges. Kapitel 3 konzentriert sich auf die Rolle der Schwarzen im Krieg, insbesondere anhand des Tagebuchs von Sol Plaatje, das die Belagerung von Mafeking aus der Perspektive eines Schwarzen beleuchtet. Kapitel 4 analysiert die Art und Weise, wie die Beteiligung der Schwarzen in der Geschichtsschreibung dargestellt wurde. Das Fazit beleuchtet die Auswirkungen des Krieges auf die schwarze Bevölkerung und deren weitere Rolle in Südafrika.
Südafrikanischer Krieg, Burenkrieg, „white man's war“, schwarze Bevölkerung, Konzentrationlager, Sol Plaatje, Mafeking, Geschichtsschreibung, Kolonialismus, Südafrika.
Nein, obwohl der Krieg oft als „white man’s war“ bezeichnet wurde, spielte die schwarze Bevölkerungsmehrheit eine wesentliche Rolle in der Kriegsführung beider Seiten und war massiv von den Auswirkungen betroffen.
Sol Plaatje dokumentierte in seinem Tagebuch die Belagerung von Mafeking aus der Perspektive der schwarzen Bevölkerung und lieferte damit ein wichtiges Zeugnis über deren Erlebnisse und Beteiligung.
Ja, neben den Lagern für Buren gab es auch spezifische Concentration Camps für die schwarze Bevölkerung, in denen die Lebensbedingungen oft katastrophal waren.
Lange Zeit wurde die Rolle der Schwarzen in der offiziellen Geschichtsschreibung ignoriert oder marginalisiert, was erst in moderneren Untersuchungen korrigiert wurde.
Der Krieg führte zur britischen Kontrolle über ganz Südafrika und ebnete den Weg für die Südafrikanische Union 1910, wobei die politische Marginalisierung der Schwarzen verschärft wurde.
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