Bachelorarbeit, 2017
36 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Grundlagen zu Anleihe-ETFs
2.1 Definition und Merkmale
2.2 Creation/Redemption-Prozess
2.3 Replikationsmethoden
2.4 Abgrenzung gegenüber Einzelanleihen
3 Chancen und Risiken
3.1 Form der Kapitalanlage
3.2 Zugänglichkeit und Handel
3.3 Preisfindung
3.4 Fälligkeit
4 Diskussion der Ergebnisse
5 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Chancen und Risiken von Anleihe-ETFs und evaluiert, inwieweit diese Finanzprodukte als sinnvolle Investitionsalternative zu klassischen Einzelanleihen für Investoren fungieren können.
2.2 Creation/Redemption-Prozess
Nach der Erläuterung zentraler Begriffe und der Bestimmung wesentlicher Merkmale von Anleihe-ETFs im vorausgehenden Kapitel, werden im Folgenden die Konstituierung und der Handel von Anleihe-ETFs erläutert.
Wie bereits in Kapitel 2.1 aufgeworfen, können Anleihe-ETFs während der Börsenöffnungszeiten an der Börse gehandelt werden. Der Börsenhandel von Anleihe-ETFs und das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage der Anteile werden durch einen spezifischen Vorgang, der als Creation/Redemption-Prozess bezeichnet wird, gewährleistet.
Die Zeichnung oder Rücknahme von ETF-Anteilen kann im Rahmen des Creation/Redemption-Prozesses nur durch sogenannte Authorized Participants (APs) vorgenommen werden. APs können sowohl mehrere 10.000 ETF-Anteile vom ETF-Anbieter über den Primärmarkt erwerben (Creation-Prozess) als auch an den ETF-Anbieter zurückgeben (Redemption-Prozess). Zeichnungen und Rücknahmen können dabei gegen Sachleistung, Barzahlung oder eine Kombination aus beidem vorgenommen werden, wobei sich Transaktionen gegen Sachleistung mehrheitlich durchgesetzt haben. Bei der Zeichnung von Anteilen gegen Sachleistung erwerben APs einen Korb aus Basiswerten, also Anleihen vom außerbörslichen Anleihenmarkt, die dem ETF zugrunde liegen sollen, und liefern den Korb im Austausch für die Anteile am Anleihe-ETF an den ETF-Anbieter.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung von Anleihe-ETFs seit der Finanzkrise 2007 dar und definiert die Forschungsfragen zur Eignung als Investitionsalternative.
2 Grundlagen zu Anleihe-ETFs: Hier werden die Definition, der Entstehungsprozess, die Replikationsmethoden sowie der Vergleich zu Einzelanleihen dargelegt.
3 Chancen und Risiken: Dieses Kapitel analysiert anhand verschiedener Hypothesen die Vor- und Nachteile, darunter Diversifikation, Liquidität, Preisfindung und verschiedene Risikofaktoren.
4 Diskussion der Ergebnisse: Hier werden die in Kapitel 3 identifizierten Chancen und Risiken abgewogen, um die Eignung von Anleihe-ETFs als Anlagealternative zu bewerten.
5 Fazit und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der wichtigsten Erkenntnisse und regt zu weiterer Forschung an, insbesondere bezüglich komplexerer Anlageprodukte.
Anleihe-ETFs, Einzelanleihen, Creation/Redemption-Prozess, Liquidität, Preisfindung, Tracking Error, Diversifikation, Zinsänderungsrisiko, Kapitalverlustrisiko, Investmentfonds, Indexnachbildung, Arbitrage, Börsenhandel, Finanzkrise, Preistransparenz
Die Arbeit analysiert die spezifischen Chancen und Risiken von Anleihe-ETFs im Vergleich zu Einzelanleihen, um deren Eignung als Investitionsalternative zu bestimmen.
Die Untersuchung konzentriert sich auf Liquidität, Preisfindung, Diversifikationseffekte sowie diverse Marktrisiken wie Zinsänderungs- und Kapitalverlustrisiken.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, welche Chancen und Risiken Anleihe-ETFs bieten und ob sie für Investoren als sinnvolle Alternative zu Direktanlagen in Anleihen geeignet sind.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Untersuchung spezifischer Hypothesen zu den Eigenschaften und dem Handelsverhalten von Anleihe-ETFs.
Im Hauptteil werden nach einer theoretischen Grundlegung (Grundlagen, Replikation) die Chancen und Risiken systematisch anhand von Finanzmarkt-Kriterien analysiert.
Zu den Kernbegriffen zählen Anleihe-ETFs, Liquidität, Preisfindung, Diversifikation, Tracking Error und Zinsänderungsrisiko.
Er ermöglicht Arbitrage durch Authorized Participants, was dazu führt, dass Marktpreise eng am Nettoinventarwert bleiben und eine zusätzliche Liquiditätsebene entsteht.
Da sie im Gegensatz zu klassischen Anleihen keine vordefinierte Fälligkeit haben, sind Investoren beim Verkauf von Preisschwankungen am Markt abhängig, die durch Zinsänderungen negativ beeinflusst werden können.
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