Diplomarbeit, 2008
197 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Empirische Studien zum Alter(n) und bürgerschaftlichen Engagement
3. Demografischer Wandel in Deutschland
3.1 Bevölkerungsentwicklung
3.2 Mehr ältere Menschen
3.3 Geburten-, Sterblichkeits- und Wanderungsentwicklung
3.4 Lebenserwartung
3.5 Herausforderungen der demografischen Alterung
3.6 Fazit: Demografischer Wandel in Deutschland
4. Das Alter(n)
4.1 Altersbegriffe
4.1.1 Kalendarisches Alter
4.1.2 Biologisches Alter
4.1.3 Psychologisches Alter
4.1.4 Soziologisches Alter
4.1.5 Fazit: Altersbegriffe
4.2 Strukturwandel des Alters
4.2.1 Verjüngung
4.2.2 Entberuflichung
4.2.2.1 Renteneintrittsalter mit 65 Jahren
4.2.2.2 Renteneintrittsalter mit 67 Jahren
4.2.3 Feminisierung
4.2.4 Singularisierung
4.2.5 Hochaltrigkeit
4.2.6 Fazit: Strukturwandel des Alters
4.3 Alternstheorien und -modelle
4.3.1 Defizitmodell
4.3.2 Kompetenzmodell
4.3.3 Disengagement-Theorie
4.3.4 Aktivitätstheorie
4.3.5 Differenzielle Theorie
4.3.6 Fazit: Alternstheorien und -modelle
4.4 Gesellschaftliche Bedeutung des Alter(n)s: „Alterslast versus Alterskapitel“
4.4.1 Belastungs- und Kostenperspektive
4.4.2 Ressourcen- und Chancenperspektive
4.4.3 Potenziale des Alters für die Gesellschaft
5. Bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen
5.1 Begriffserklärung
5.1.1 Freiwillig
5.1.2 Nicht auf materiellen Gewinn gerichtet
5.1.3 Gemeinwohlorientiert
5.1.4 Im öffentlich Raum stattfindend
5.1.5 Kooperative Tätigkeit
5.1.6 Traditioneller und ideengeschichtlicher Bezug
5.1.7 Begriffserklärung in verschiedenen empirischen Studien
5.1.7.1 Zeitbudgeterhebung 2001/2002
5.1.7.2 Freiwilligensurvey 1999/2004
5.1.7.3 Alterssurvey 1996/2002
5.1.8 Fazit: Begriffserklärung
5.2 Faktisches bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen
5.2.1 Beteiligungsquoten am Engagement
5.2.1.1 Beteiligungsquoten nach Altersgruppen und Geschlecht
5.2.1.2 Beteiligungsquoten nach Erwerbs-, Bildung- und Einkommensstatus
5.2.1.3 Beteiligungsquoten im Ost-West-Vergleich
5.2.2 Engagementbereiche
5.2.3 Zugang zum Engagement
5.2.4 Beweggründe für ein Engagement
5.2.5 Zeitliche Engagementstrukturen
5.2.6 Engagementbereitschaft
5.2.7 Verbesserungswünsche bei den Rahmenbedingungen des Engagements
5.2.7.1 Verbesserungswünsche an die Organisationen
5.2.7.2 Verbesserungswünsche an den Staat und die Öffentlichkeit
5.2.8 Fazit: Faktisches bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen
5.3 Politische Partizipation älterer Menschen
5.3.1 Politisches Interesse älterer Menschen
5.3.2 Aktive poltische Partizipation älterer Menschen
5.3.3 Passive politische Partizipation älterer Menschen
5.4 Bürgerschaftliches Engagement als „Lückenbüßer“?
5.5 Bürgerschaftliches Engagement zur Steigerung der Lebensqualität im Alter?
5.6 Handlungsmöglichkeiten zur Förderung des Engagements älterer Menschen
5.6.1 Engagement fördernde Infrastruktur
5.6.2 Bürgerorientierung
5.6.3 Bewusster Umgang mit bürgerschaftlich Engagierten
5.6.4 Anerkennungskultur
5.6.5 Beteiligungsmöglichkeiten schaffen
5.6.6 Abbau der sozialen Ungleichheiten des Engagements
5.6.7 Schule als Akteur bürgerschaftlichen Engagements
5.6.8 Unternehmen als Akteur bürgerschaftlichen Engagements
6. Soziale Arbeit und bürgerschaftliches Engagement
6.1 Schaffung neuer Angebote für ältere Menschen
6.2 Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen
6.3 Fazit: Soziale Arbeit und bürgerschaftliches Engagement
7. Beispiele innovativer Angebote für und von älteren Menschen
8. Das Land Brandenburg
8.1 Demografischer Wandel
8.2 Seniorenpolitik
8.3 Bürgerschaftliches Engagement
8.4 Der Landkreis Potsdam-Mittelmark
8.4.1 Demografischer Wandel
8.4.2 Bürgerschaftliches Engagement
9. These
10. Datenerhebung und Datenauswertung
10.1 Die Erhebungsmethode: Befragung
10.1.1 Das Experteninterview
10.1.1.1 Konstruktion des Interviewleitfadens
10.1.1.2 Durchführung der Interviews
10.1.2 Die schriftliche Befragung mittels Fragebogen
10.1.2.1 Konstruktion des Fragebogens
10.1.2.2 Durchführung der Befragung
10.2 Datenanalyse
10.2.1 Datenanalyse der Experteninterviews
10.2.1.1 Resultate der qualitativen Inhaltsanalyse
10.2.2 Datenanalyse der schriftlichen Befragung mittels Fragebogen
10.2.2.1 Resultate der deskriptiven Statistik
10.3 Fazit: Datenerhebung und Datenauswertung
11. Vergleich der Resultate mit der These
12. Fazit und Ausblick
13. Zusammenfassung
Die Diplomarbeit untersucht das Potenzial älterer Menschen für bürgerschaftliches Engagement im Kontext des demografischen Wandels. Zentral ist die Forschungsfrage, wie dieses Potenzial aktiviert werden kann, um sowohl das negative Altersbild positiv zu beeinflussen als auch gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen, unter besonderer Berücksichtigung der Soziale Arbeit in der Modellregion Landkreis Potsdam-Mittelmark.
4.1.3 Psychologisches Alter
Das psychologische Alter äußert sich im subjektiven Empfinden im Sinne von: „Man ist so alt wie man sich fühlt“. Zum Beispiel kann sich eine Person nach dem psychologischen Alter wie ein(e) 60-Jährige(r) fühlen und nach dem kalendarischen Alter aber schon viel älter sein. Im Alterssurvey von 1996 wurde gefragt: „Wie alt fühlen Sie sich?“. Im Durchschnitt fühlten sich die Befragten 10 Jahre jünger, als sie nach ihrem kalendarischen tatsächlich Alter waren. In „der psychologischen Literatur“ wird diese „subjektive ‚Verjüngung‘“ als Zeichen „eines positiven Selbstbildes“ gedeutet. Die Festlegung des Alters ist primär eine persönliche Sache und hängt damit zusammen, wie jemand mit Verlusten, Veränderungen und Anforderungen in seinem Leben umgeht und auch wie man seinem Alterungsprozess entgegen tritt.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Potenziale älterer Menschen für bürgerschaftliches Engagement in einer alternden Gesellschaft und führt in die zentralen Fragestellungen und methodischen Ansätze der Arbeit ein.
2. Empirische Studien zum Alter(n) und bürgerschaftlichen Engagement: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über relevante Studien wie den Alterssurvey, den Freiwilligensurvey und die Zeitbudgeterhebung, die als Datengrundlage dienen.
3. Demografischer Wandel in Deutschland: Hier werden die demografischen Entwicklungen, wie die Bevölkerungsalterung und Geburtenrückgänge, sowie die daraus resultierenden Herausforderungen analysiert.
4. Das Alter(n): Das Kapitel definiert verschiedene Altersbegriffe und diskutiert Strukturwandel, Alternstheorien sowie die gesellschaftliche Bewertung zwischen „Alterslast“ und „Alterskapital“.
5. Bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen: Es erfolgt eine Begriffserklärung sowie eine detaillierte Darstellung der Beteiligungsquoten, Engagementbereiche und Förderungsmöglichkeiten für ältere Menschen.
6. Soziale Arbeit und bürgerschaftliches Engagement: Hier wird die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Schaffung neuer Angebote und der Kooperation zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen beleuchtet.
7. Beispiele innovativer Angebote für und von älteren Menschen: Vorstellung praktischer Projekte wie „Erfahrungswissen für Initiativen (EFI)“ zur Nutzung älterer Menschen als Experten.
8. Das Land Brandenburg: Vorstellung des Untersuchungsgebietes inklusive der demografischen Lage und seniorenpolitischer Leitlinien im Landkreis Potsdam-Mittelmark.
9. These: Kurzfassung der zentralen These, dass bürgerschaftliches Engagement für die Bewältigung des demografischen Wandels und die Lebensqualität im Alter unerlässlich ist.
10. Datenerhebung und Datenauswertung: Methodische Darlegung der Experteninterviews und schriftlichen Befragung, gefolgt von der Analyse der Ergebnisse.
11. Vergleich der Resultate mit der These: Abgleich der gewonnenen Erkenntnisse aus der Untersuchung mit der in Kapitel 9 aufgestellten These.
12. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und notwendige Rahmenbedingungen.
13. Zusammenfassung: Abschlussbetrachtung der wesentlichen Inhalte der Arbeit zur Vielfalt des Alterns und der Bedeutung von Engagement.
Demografischer Wandel, Bürgerschaftliches Engagement, Altern, Ältere Menschen, Soziale Arbeit, Seniorenpolitik, Potsdam-Mittelmark, Ehrenamt, Altersbilder, Kompetenzmodell, Aktives Altern, Lebensqualität, Partizipation, Strukturwandel, Freiwilligenarbeit
Die Arbeit analysiert das Potenzial älterer Menschen, sich bürgerschaftlich zu engagieren, und untersucht, wie dieses Engagement im Kontext des demografischen Wandels zur Bewältigung gesellschaftlicher Aufgaben und zur Steigerung der individuellen Lebensqualität beitragen kann.
Die zentralen Themen umfassen den demografischen Wandel, verschiedene wissenschaftliche Theorien zum Altern, die Strukturen bürgerschaftlichen Engagements sowie die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Förderung dieser Potenziale in der Praxis.
Das Hauptziel ist es, am Beispiel der Modellregion Potsdam-Mittelmark aufzuzeigen, dass ältere Menschen durch bürgerschaftliches Engagement aktiv an der Gestaltung ihres Lebensumfeldes mitwirken können und dieses Engagement für eine lebenswerte Gesellschaft im Wandel unverzichtbar ist.
Die Arbeit verwendet einen kombinierten Ansatz aus Literatur- und Studienanalyse sowie eine empirische Untersuchung, bestehend aus qualitativen Experteninterviews und einer quantitativen schriftlichen Befragung der Projektteilnehmer.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu demografischem Wandel und Alternstheorien, eine umfassende Darstellung des bürgerschaftlichen Engagements sowie eine Fallstudie zu innovativen Engagementprojekten im Landkreis Potsdam-Mittelmark.
Die Arbeit ist stark geprägt durch Begriffe wie "Bürgerschaftliches Engagement", "Demografischer Wandel", "Aktives Altern", "Potenziale des Alters" und "Seniorenpolitik".
Der Landkreis fungiert als spezifisches Fallbeispiel oder "Modellregion", in der die Theorie des bürgerschaftlichen Engagements durch konkrete Projekte und Experteninterviews empirisch auf ihre Umsetzbarkeit und Wirkung geprüft wird.
Die Autorin sieht die Soziale Arbeit als notwendigen Akteur, der als Vermittler, Moderator und Begleiter fungiert, um Rahmenbedingungen zu schaffen, die älteren Menschen ein engagementfreundliches Umfeld bieten, ohne sie zu instrumentalisieren.
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