Diplomarbeit, 2008
102 Seiten, Note: 1,0
1. EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2. FUNKTIONALE ANFORDERUNGEN
3. NICHT-FUNKTIONALE ANFORDERUNGEN
4. ÜBERBLICK ÜBER DIE J2EE / JAVA EE SPEZIFIKATION
5. REALISIERUNG DER ANWENDUNG MIT J2EE TECHNOLOGIEN
5.1. EINGESETZTE SOFTWARE
5.2. INTEGRATIONSSCHICHT (DATENBANKANBINDUNG)
5.3. GESCHÄFTSLOGIKSCHICHT
5.4. INTEGRATIONSSCHICHT (NACHRICHTENDIENST)
5.5. DARSTELLUNGSSCHICHT
5.6. EXPORT DER WEBSERVICES SCHNITTSTELLE
6. REALISIERUNG DER ANWENDUNG MIT JAVA EE TECHNOLOGIEN
6.1. EINGESETZTE SOFTWARE
6.2. INTEGRATIONSSCHICHT (DATENBANKANBINDUNG)
6.3. GESCHÄFTSLOGIKSCHICHT
6.4. INTEGRATIONSSCHICHT (NACHRICHTENDIENST)
6.5. DARSTELLUNGSSCHICHT
6.6. EXPORT DER WEBSERVICES SCHNITTSTELLE
7. VERGLEICH UND BEWERTUNG DER VORGEHENSWEISEN UND LÖSUNGEN
7.1. GEMEINSAMKEITEN DER LÖSUNGEN
7.2. UNTERSCHIEDE DER LÖSUNGEN
7.3. ANALYSE UND BEWERTUNG
7.3.1. TECHNISCHE ANALYSE UND BEWERTUNG
7.3.2. BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE ANALYSE UND BEWERTUNG
8. ZUSAMMENFASSUNG
Diese Arbeit untersucht, inwieweit die Java EE 5 Spezifikation den Entwicklungsprozess mehrschichtiger, verteilter Applikationen im Vergleich zur J2EE 1.4 Spezifikation vereinfacht und beschleunigt. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf den objektiven Vergleich beider Standards anhand einer implementierten E-Commerce-Anwendung unter Berücksichtigung technischer und betriebswirtschaftlicher Kriterien.
1. Einleitung und Problemstellung
Die Java 2 Enterprise Edition (J2EE) Spezifikation hat sich seit ihrer Einführung im Dezember 1999 zum de-facto-Standard in der serverseitigen Softwareentwicklung etabliert. Projekte, die einen stark integrativen Charakter haben, in denen folglich eine Vielzahl von Diensten zumeist unterschiedlicher Hersteller zusammengeführt wird, werden fast ausschließlich mit Hilfe von J2EE Technologien realisiert.
Im Zuge der letzten Jahre wurden Stimmen laut, die zu bedenken gaben, dass die Art und Weise der komponentenbasierten Entwicklung zwar der richtige Weg, aber die Realisierung selbst zu umständlich und zu schwierig sei.
Im Rahmen der am 11. Mai 2006 veröffentlichten Java Enterprise Edition (Java EE) 5 Spezifikation wurde versucht, den Anregungen der kommerziellen Anwender und Entwickler zu entsprechen.
Im Rahmen dieser Arbeit soll untersucht werden, ob und wie die Entwicklung mit Java EE 5 den Entwicklungsprozess im Vergleich zu J2EE beschleunigt und vereinfacht. Um dieses zu analysieren, wird eine mehrschichtige verteilte Applikation zunächst mit Hilfe der J2EE 1.4 Spezifikation umgesetzt. Danach werden alle funktionalen und nichtfunktionalen Anforderungen mit der Java EE 5 Spezifikation nochmals umgesetzt, um einen objektiven Vergleich führen zu können. Abschließend werden die Applikationen anhand betriebswirtschaftlicher und technischer Kriterien untersucht, um zu ermitteln, welche unmittelbaren oder perspektivischen Vorteile bzw. Nachteile sich bei der Verwendung der jeweiligen Spezifikationen ergeben.
1. EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Einleitung motiviert den Vergleich zwischen J2EE 1.4 und Java EE 5 vor dem Hintergrund zunehmender Kritik an der Komplexität klassischer Enterprise-Java-Entwicklung.
2. FUNKTIONALE ANFORDERUNGEN: Hier wird die fiktive Flugbuchungs-Applikation der "Round Trip AG" spezifiziert, die als Grundlage für beide Implementierungen dient.
3. NICHT-FUNKTIONALE ANFORDERUNGEN: Dieses Kapitel definiert die Anforderungen an Lastverteilung, Ausfallsicherheit und die Plattformunabhängigkeit der Schnittstellen für Drittsysteme.
4. ÜBERBLICK ÜBER DIE J2EE / JAVA EE SPEZIFIKATION: Es erfolgt eine theoretische Einführung in die Architektur und die zentralen Komponenten von Enterprise-Java-Anwendungen.
5. REALISIERUNG DER ANWENDUNG MIT J2EE TECHNOLOGIEN: Praxisnahe Darstellung der Applikationsentwicklung unter Verwendung des J2EE 1.4 Standards mit Fokus auf CMP Entity Beans.
6. REALISIERUNG DER ANWENDUNG MIT JAVA EE TECHNOLOGIEN: Detaillierte Beschreibung der erneuten Implementierung unter Nutzung moderner Java EE 5 Technologien wie JPA und JSF.
7. VERGLEICH UND BEWERTUNG DER VORGEHENSWEISEN UND LÖSUNGEN: Analyse und Gegenüberstellung der beiden Ansätze hinsichtlich technischer Performanz und betriebswirtschaftlicher Effizienz.
8. ZUSAMMENFASSUNG: Abschließende Reflexion der Ergebnisse und Bestätigung der Vorteile von Java EE 5 hinsichtlich Produktivität und Wartbarkeit.
J2EE 1.4, Java EE 5, Enterprise JavaBeans, EJB, JPA, Java Persistence API, JSF, JavaServer Faces, Architekturvergleich, Persistenzschicht, WebServices, Performanzanalyse, Softwareentwicklung, Skalierbarkeit, Middleware
Die Diplomarbeit vergleicht die ältere J2EE 1.4 Spezifikation mit der moderneren Java EE 5 Spezifikation, um zu evaluieren, ob ein Umstieg für Unternehmen und Entwicklungsteams lohnenswert ist.
Die Schwerpunkte liegen auf der Architektur verteilter Anwendungen, der Persistenzanbindung, der Vereinfachung von Konfigurationsprozessen und der Effizienzsteigerung in der Softwareentwicklung.
Das Ziel ist ein objektiver technischer und betriebswirtschaftlicher Vergleich, bei dem eine identische Applikationsanforderung einmal mit J2EE 1.4 und einmal mit Java EE 5 umgesetzt wird.
Es wird ein experimenteller Ansatz gewählt: Eine fiktive Applikation wird mit beiden Technologiestacks realisiert, um quantitative Daten (Quellcodeumfang, Arbeitsstunden) und qualitative Messwerte (Performanz-Lasttests) vergleichbar zu machen.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte technische Umsetzung beider Lösungen, unterteilt in die Schichten Darstellung, Geschäftslogik, Integration und WebServices, gefolgt von einer kritischen Bewertung.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Enterprise JavaBeans, JPA, Konfigurationsvereinfachung, Produktivität und Skalierbarkeit beschreiben.
Die vorherige Abhängigkeit von umfangreichen XML-Deskriptoren war fehleranfällig und aufwendig; Annotations in Java EE 5 ermöglichen eine schnellere Entwicklung und bessere Wartbarkeit.
JPA ist wesentlich leichtgewichtiger und erlaubt die Verwendung von einfachen Java-Objekten (POJOs), was die Komplexität gegenüber den schwergewichtigen CMP-Entity-Beans deutlich reduziert.
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