Masterarbeit, 2021
106 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Theoretisches Fundament
2.1 Unternehmensgründung
2.1.1 Die verschiedenen Gründungstypen
2.1.2 Entwicklungsphasen von Startups
2.2 Startup-Ökosysteme
2.2.1 Entwicklungslinien des Startup-Ökosystems
2.2.2 Eigenschaften von Startup-Ökosystemen
2.2.3 Bereiche des Ökosystems nach Isenberg
2.2.4 Akteure des Ökosystems
2.2.4.1 Business Angels
2.2.4.2 Venture Capital-Gesellschaften
2.2.4.3 Company Builder
2.2.4.4 Inkubatoren
2.2.4.5 Akzeleratoren
2.2.4.6 Technologie- und Gründungszentren
2.2.4.7 Makerlabs und Coworking-Spaces
2.2.4.8 Businessplan- und Gründungswettbewerbe
2.2.4.9 Meetups und Vernetzungsplattformen
3 Untersuchungsgegenstand Niedersachsen
3.1 Wirtschaftsstandort Niedersachsen
3.2 Startup-Ökosystem Niedersachsen
3.2.1 Status Quo des Gründungsstandorts
3.2.2 Akteure des Ökosystems
4 Empirische Analyse des Startup-Ökosystems in Niedersachsen
4.1 Forschungsdesign
4.2 Datenauswertung
4.2.1 Häufigkeitsanalysen
4.2.2 Varianzanalysen und Korrelationen
4.3 Limitationen der Analyse
4.4 Ergebnisdiskussion
5 Implikationen
5.1 Für die Praxis
5.2 Für die Forschung
6 Fazit
Ziel dieser Masterarbeit ist die Untersuchung des niedersächsischen Startup-Ökosystems, um die Ausprägung relevanter Standortfaktoren zu analysieren, Lücken im aktuellen Förderungsangebot zu identifizieren und Implikationen für die Erhöhung der Standortattraktivität für junge Wachstumsunternehmen abzuleiten.
2.2.4.1 Business Angels
Unter Business Angels (BA) oder auch Business Angel-Netzwerken werden vermögende Privatpersonen verstanden, die einem Startup Kapital, persönliche Erfahrungswerte und unternehmerisches Know-how im Austausch gegen Geschäftsanteile zur Verfügung stellen (Hahn, 2014, S. 46). In der Literatur sind BA aufgrund der Heterogenität ihrer Ausprägung nicht einheitlich definiert. Im Hinblick auf Investitionspräferenzen, Expertise, Privatvermögen und Motivation liegen Varianzen vor. Ein eindeutiges Merkmal dagegen ist die mehrheitliche Zuordnung zur Gruppe finanziell erfolgreicher UnternehmerInnen (Braun, 2013, S. 21 f.).
Umgangssprachlich finden BA und PrivatinvestorInnen häufig synonyme Verwendung. Letztere nehmen für gewöhnlich die Rolle passiver FinanzinvestorInnen ein, die keinen persönlichen, tiefergehenden Kontakt mit der Startup-Führung pflegt. Im Gegensatz dazu sind BA über das monetäre Investment hinaus aktiv und bieten dem Wachstumsunternehmen weitere Dienstleistungen an (Brettel et al., 2005, S. 49). Außerdem sind BA-Netzwerke vor allem ortsgebunden und fordern eine weniger formale Einhaltung bestimmter Kriterien der Startups als klassische Förderungsinstitutionen (Kollmann, 2019, S. 393). Die Investitionsentscheidung wird mit weniger standardisierter Systematik getroffen und der Erfolgsmessung liegen auch eine Reihe von „soft facts“ zu Grunde. Etwa das gegenseitige Vertrauen sowie die zwischenmenschliche Chemie der BA und des Gründungsteams (Hahn, 2014, S. 46). Das Bereitstellen der Finanzmittel erfolgt durch BA kurzfristiger (i.d.R. in weniger als zwei Monaten) und unbürokratischer (Fueglistaller, 2016, S. 230).
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Relevanz von Startups für Wirtschaftswachstum ein, definiert die Problemstellung und Zielsetzung und beschreibt den methodischen Aufbau der Arbeit.
2 Theoretisches Fundament: Hier werden grundlegende Begriffe wie Unternehmensgründung und das Konzept der Startup-Ökosysteme definiert und die verschiedenen Akteure sowie deren Leistungsportfolios theoretisch beleuchtet.
3 Untersuchungsgegenstand Niedersachsen: Dieser Abschnitt beschreibt den Wirtschaftsstandort Niedersachsen und analysiert den Status Quo des hiesigen Startup-Ökosystems sowie dessen Akteurslandschaft.
4 Empirische Analyse des Startup-Ökosystems in Niedersachsen: Dieses Kapitel beschreibt das Forschungsdesign der quantitativen Online-Befragung und präsentiert die statistische Auswertung der Daten hinsichtlich Standortfaktoren und Akteurseinfluss.
5 Implikationen: Auf Basis der Ergebnisse werden Handlungsempfehlungen für die Praxis zur Stärkung der Standortattraktivität sowie für die zukünftige Forschung abgeleitet.
6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Erreichung der Forschungsziele sowie die Limitationen der Untersuchung.
Startup-Ökosystem, Niedersachsen, Unternehmensgründung, Standortfaktoren, Standortwahl, Gründungsförderung, Venture Capital, Business Angels, Inkubatoren, Akzeleratoren, wirtschaftliche Wertschöpfung, Standortattraktivität, Startup-Strategie, empirische Analyse, Wachstumsunternehmen.
Die Arbeit analysiert das Startup-Ökosystem im Bundesland Niedersachsen und untersucht, welche Faktoren die Standortwahl von jungen Wachstumsunternehmen beeinflussen und wie das aktuelle Förderungsangebot ausgeprägt ist.
Die zentralen Themenfelder sind die theoretischen Grundlagen von Startup-Ökosystemen, eine detaillierte Analyse der niedersächsischen Akteurslandschaft und eine empirische quantitative Untersuchung der Wahrnehmung dieser Faktoren aus Sicht der Gründer.
Das primäre Ziel ist es, relevante Bedingungen für die Entwicklung innovativer Jungunternehmen in Niedersachsen zu identifizieren, Lücken im Förderungsangebot aufzuzeigen und Strategien zur Erhöhung der Standortattraktivität abzuleiten.
Es wurde ein quantitativer Ansatz gewählt. Die Datenerhebung erfolgte mittels eines standardisierten Online-Fragebogens, der an niedersächsische Startups versendet wurde, gefolgt von einer statistischen Analyse (Deskriptive Statistik, Varianzanalysen und Korrelationen).
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Gründungsphasen und Ökosystem-Konzepte nach Isenberg, eine Analyse des Wirtschafts- und Gründungsstandorts Niedersachsen sowie die empirische Untersuchung und Diskussion der erzielten Ergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Startup-Ökosystem, Standortfaktoren, Gründungsförderung, Niedersachsen, Unternehmertum und empirische Analyse.
Die Arbeit untersucht Business Angels als zentrale Akteure, die insbesondere in der frühen Seed-Phase Kapital und Know-how bereitstellen und einen maßgeblichen Einfluss auf das Handeln der Gründer ausüben.
Obwohl Hannover eine höhere Dichte an Gründungen und Förderakteuren aufweist, zeigt die empirische Analyse, dass Gründer in Braunschweig bestimmte Standortfaktoren, wie etwa das Humankapital, im Mittel besser bewerten.
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